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Ärger mit Face ID: Freundin kann iPhone X mit ihrem Gesicht entsperren

15.12.2017 | 12:38 Uhr |

Wie ein chinesischer TV-Sender berichtet, gab eine Chinesin ihr iPhone X zurück, nachdem ihre Kollegin es problemlos mit Face ID entsperren konnte.

Es gibt bereits eine ganze Reihe von Nutzern, die über Schwächen von Face ID in der Praxis berichten.  Gegenüber dem chinesischen Sender Jiangsu Broadcasting Corporation berichtete eine Frau Yan, dass sie bereits zwei iPhone X zurückgegeben habe. Wie Medium berichtet , habe nach dem Einrichten von Face ID eine Kollegin problemlos das iPhone entsperren können. Die Kollegin sieht ihr zwar offensichtlich ähnlich, trotzdem sollte dies nicht möglich sein. Laut Bericht gab die Frau das iPhone zurück und bekam ein Ersatzgerät. Als sich auch dieses Gerät durch ihre Kollegin entsperren ließ, ging auch das Ersatzgerät zurück an Apple. Von Apple gibt es dazu bisher keinen Kommentar.

Unsere Meinung : Seit Verkaufsstart gibt es Berichte über iPhone-Käufer, deren iPhone X sich durch Geschwister oder Freunde entsperren lasse. Wir vermuten, dass das Problem mit der „Lernphase“ von Face ID zusammenhängt. Nach der ersten Einrichtung von Face ID beginnt eine zweiwöchige Lernphase. Jeder Gesichtsscan in diesen zwei Wochen wird erfasst und erweitert den anfänglichen Scan. Wird ein Scan durch eine zweite Person durchgeführt und per Code bestätigt , führt dies anscheinend zu einer Erweiterung des  Gesichtsprofils. Es scheint uns deshalb ratsam, Scans einer zweiten Person in dieser „Prägungsphase“ zu vermeiden oder zumindest nicht per Code zu bestätigen.

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