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AirDrop verursacht Verzögerung im Flugverkehr

04.09.2018 | 13:03 Uhr |

Eine Schülerin wollte ihrer Mutter ein Foto über AirDrop schicken – und löste einen Sicherheitsalarm am Flughafen aus.

In den USA konnte ein Flug der Linie „Hawaiian Airlines“ von Oakland nach Maui erst nach über 90-minütiger Verspätung starten, wie " Buzzfeed " berichtet. Der Flieger befand sich bereits auf dem Weg zur Startbahn, als mehrere Passagiere ein Foto auf ihr iPhone gesendet bekamen. Auf diesem war augenscheinlich ein totes Kind mit dem Gesicht nach unten zu sehen. Numerische Markierungen waren darum verteilt, wie bei einem Tatort. Die Passagiere informierten das Flugpersonal, welches den Start sofort stoppen ließ.

Wie es sich herausstellte, war das Foto nicht echt. Stattdessen zeigte es eine nachgestellte Szene aus dem Biologie-Unterricht einer 15-jährigen Passagierin. Die „Leiche“ war lediglich eine Puppe. Per Airdrop wollte Sie das Foto an ihre Mutter verschicken, die sich ebenfalls im Flugzeug befand. Stattdessen verschickte sie es aber an alle Passagiere des Flugzeugs, die den Dienst aktiviert hatten. Mithilfe von Airdrop ist es möglich, Daten drahtlos zwischen Apple-Geräten zu versenden.

Die 15-jährige und ihre Mutter wurden verhört und durften vorerst nicht weiterfliegen. Das Sicherheitspersonal kam jedoch relativ schnell zu dem Schluss, dass keine Straftat vorlag. Das Duo durfte am nächsten Tag in einem anderen Flieger weiterreisen.

Wir haben bereits 2017 berichtet, dass sich Airdrop für allerlei Blödsinn missbrauchen lässt . Am besten stellen Sie in der Einstellungen-App auf Ihrem iPhone oder iPad den Haken "Nur für Kontakte" bei Airdrop ein, so empfangen Sie keine unerwünschten Daten von Fremden.

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