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Airpods von Apple – die besten Tipps

28.08.2018 | 08:24 Uhr |

Bei ihrer Vorstellung wurden sie verspottet und belächelt, mittlerweile sind sie bei vielen Nutzern angekommen – die Airpods.

Kann sich noch jemand erinnern, wie sich das gesamte Netz lustig über die Airpods gemacht hat? Wie Aufsätze einer elektrischen Zahnbürste sollen sie aussehen. Die Nutzer könnten sie viel zu leicht verlieren, hat man zunächst gemeint. Der Preis von knapp zweihundert Euro sei mit der Sound-Qualität nicht zu rechtfertigen. Und so weiter und so fort. Mittlerweile spazieren ziemlich viele Menschen mit auffallenden Ohrenaufsätzen durch die Stadt und so ist es an der Zeit, ein paar Tipps zu den Airpods zu geben.

Airpods mit dem iPhone nutzen und anpassen

Selbst auf dem iPhone, dem Master-Gerät der Airpods, gibt es nicht so viele Einstellungen, wie man sich wünscht. Diese sind dazu noch ziemlich versteckt. Anpassungen nimmt man in der Einstellungen-App im Bereich "Bluetooth" vor. Was etwas irritieren kann, die verfügbaren Einstellungen blenden sich erst dann ein, wenn die Airpods mit dem iPhone verbunden sind, also nicht mehr in der geschlossenen Ladehülle stecken. Die erste Verbindung passiert fast schon automatisch: Wurde die Hülle geöffnet, erscheint ein paar Sekunden später auf dem iPhone eine Animation mit den abgebildeten Airpods, man drückt kurz die einzige Taste auf der Rückseite der Ladehülle, die Airpods kann man nun als normale Kopfhörer verwenden.

In der besagten Bluetooth-Einstellung kann man zusätzlich den Namen des Sets ändern, dies ist vor allem dann hilfreich, wenn man im Haushalt zwei oder mehr Airpods-Sets nutzt – diese sehen identisch aus. Dafür klickt man auf dem iPhone auf Einstellungen – Bluetooth – Info-Symbol bei den verbundenen Airpods – Name. Ähnlich wie beim iPhone oder iPad lässt sich hier ein Name des Geräts vergeben.

Anders als bei den mechanischen Tasten an dem Earpod-Kabel erkennen die Airpods nur eine einzige Geste – das Doppeltippen. Aber selbst hier lässt sich etwas mehr herausholen. So erlaubt es das aktuelle iOS/macOS sowie Airpod-Firmware unterschiedliche Interpretation der Geste beim linken und rechten Airpod. Man kann beispielsweise für das rechte Ohr "Start/Pause" einstellen, die Audio-Wiedergabe hört beim Doppeltipp somit auf, für das linke Ohr kann man beispielsweise "Siri" einstellen und dem Assistenten seine Befehle diktieren, selbst wenn das iPhone nicht in Greifweite ist.

Ist die automatische Ohrenerkennung aktiviert, wird die Wiedergabe sofort auf die Airpods umgeleitet, sobald das iPhone erkennt, dass die Ohrhörer in den Nutzerohren stecken. Ebenfalls bei Mikrofonerkennung wird das Mikro von den Airpods verwendet, sobald ein Anruf ankommt.

Das bedeute die Farben der LED-Anzeige

In der Mitte zwischen zwei Ausbuchtungen für die Airpods befindet sich eine kleine LED-Anzeige, diese kann in drei Farben leuchten:

Weiß – eine Bluetooth-Verbindung mit dem neuen Gerät wird aufgebaut, dafür muss man die Taste auf der Rückseite der Ladehülle drücken.

Grün – die Airpods sind komplett aufgeladen, rund fünf Stunden Akkulaufzeit sind garantiert

Gelb – die Airpods werden gerade geladen. Leuchtet die Lampe gelb, wenn man die Airpods einige Zeit in der Hülle belassen hat, bedeutet dies, die Hülle hat wenig bis gar keine Ladung mehr und muss per Lightning-Anschluss aufgeladen werden.

Gelb blinkend – laut Apple bedeutet dies , die Airpods müssen neu verbunden werden. Dafür schließt man die Ladehülle mit eingesteckten Airpods für mindestens fünfzehn Sekunden, öffnet man sie erneut und drückt die Setup-Taste.

Akku-Anzeige der Airpods finden

Hat man die Ohrhörer von Apple in den Ohren stecken, warnen sie mit einer Ton-Anzeige, dass der Akku bald leer wird. Diese Warnlaute geben Airpods zweimal von sich ab: Wenn der Akku bei rund zehn Prozent ist und zum zweiten Mal kurz davor, wenn sich die Airpods ausschalten. Neben den akustischen gibt es auch grafische Anzeigen des Akkus in der Ladehülle und an den Airpods selbst. Am schnellsten findet man diese Stände im Heute-Widget, dafür wischt man am verbundenen iPhone oder iPad vom Startbildschirm nach links. Eine kurze Animation mit der Akku-Anzeige blendet sich ebenfalls, wenn man die Ladehülle in der Nähe des iPhones öffnet. Sind die Airpods mit dem Mac verbunden, ist die Anzeige in den Bluetooth-Einstellungen des Macs zu finden.

Ansonsten ist die Akku-Laufzeit der Airpods und der Hülle einfach prima: Die Hülle hält mehrere Ladungen für die Airpods bereit, so dass wir sie bei der regelmäßigen Nutzung einmal pro Woche aufladen. Ist sie fast leer, reichen Minuten, um genügend Energie für eine Ladung Aipods zu tanken: Nach 17 Minuten am Lightning-Kabel sprang die Anzeige von 8 Prozent auf 43 Prozent der Ladung, für 100 Prozent muss man sich allerdings länger gedulden: von 43 Prozent auf 97 Prozent Ladung sprang die Anzeige nach noch einer Stunde am Strom. Auch für Airpods reichen bereits wenige Minuten in der Hülle, um für eine weitere Stunde dem Nutzer zur Verfügung zu stehen.

Airpods finden

Eigentlich gibt es keinen Grund, die Airpods nicht sofort nach der Nutzung in die Hülle zu stecken. Es kann jedoch passieren, dass man dies vergessen hat und die Airpods irgendwo hin verlegt. Selbst das ist kein Problem, denn Apple hat mit iOS 10.3 die Airpods in die Liste der Geräte hinzugefügt, die sich über "Mein iPhone finden" suchen lassen. Zwar hat man dabei nicht alle Funktionen, wie sie für iPhones, iPads und Macs zur Verfügung stehen, man kann auf den Airpods in solchen Fällen einen Ton abspielen lassen und so die kleinen Dinger in der großen Wohnung finden. Einzige Voraussetzung: Sie müssen noch mit iPhone verbunden sein. Die Bluetooth-Verbindung ist übrigens so gut, dass sie meistens über eine Wand funktioniert, auch eine Entfernung von bis zu zehn Metern macht ihr nicht aus.

Airpods an anderen Geräten nutzen

In der Apple-Welt gibt es keine Grenzen für die Airpods, Hauptsache – die Software des Abspielgeräts ist einigermaßen aktuell. Die Kopfhörer von Apple funktioniert unter iOS 10 und neuer, macOS Sierra und neuer, tvOS 11 und neuer und watchOS 3 und neuer. Eigentlich ist das Gespann Apple Watch und Airpods am sinnvollsten, denn so kann man beispielsweise das iPhone beim Sport oder beim Spazierengehen ausklammern und dennoch Musik hören. Aber auch Android-Nutzer können sich die weißen Ohrhörer von Apple zulegen. Die Ersteinrichtung geht genauso ab wie auf dem iPhone, auf Siri muss mal logischerweise verzichten.

Airpods zurücksetzen

Es kann natürlich passieren, dass die Airpods Probleme verursachen, die Verbindung geht all zu oft verloren oder dergleichen. Die Ohrhörer kann man auch zurücksetzen, doch Achtung, dabei gehen alle ursprünglichen Einstellungen verloren. Dafür steckt man die Airpods in die Ladehülle und drückt die Setup-Taste rund fünfzehn Sekunden lang, bis die LED-Anzeige beginnt, gelb zu blinken. Danach kann man die Ohrhörer erneut mit iPhone & Co. verbinden.

Nur einen Airpod nutzen

Da die neuen Kopfhörer die Ohren erkennen können, gibt es eine schlaue Zusatz-Option: Nimmt der Nutzer einen Airpod aus dem Ohr heraus, hört die Wiedergabe auf und wird erst dann fortgesetzt, wenn sich der Airpod wieder an seinem Platz, nämlich in der Ohrmuschel befindet. Also, keine Möglichkeit, mit einem Ohr die Musik, mit einem anderen die Umwelt zu hören? Doch! Man lässt einen Airpod in der Hülle, den anderen steckt man wie gewohnt in das passende Ohr ein. Die Musik wird zwar per Mono weitergegeben, wird aber trotzdem abgespielt.

Airpods teilen

Ähnlich wie bei der Nutzung von nur einem Airpod erlaubt es die Firmware, die beiden Airpods zu den zwei unterschiedlichen Geräten zu verbinden. Dazu soll man zunächst die Airpods in der Ladehülle mit dem Mac verbinden. Steht die Bluetooth-Verbindung, nimmt man einen Airpod aus der Hülle, setzt ihn ins Ohr und spielt etwas aus der iTunes-Mediathek oder im Browser ab. Danach schließt man die Hülle mit einem Airpod wieder, den Airpod im Ohr verbindet man mit dem iPhone und spielt auch darauf eine Tonwiedergabe ab. Den Airpod aus der Hülle kann man nun wieder herausnehmen, dieser ist noch mit dem Mac verbunden und kann die Musik von dem Mac wiedergeben.

Neue Ladehülle

Apple hat vor knapp einem Jahr versprochen eine neue Generation der Ladehülle für Airpods zu bringen. Diese sollte sich drahtlos aufladen können und etwas anders aussehen: Vor allem das Ladelämpchen sollte nicht so versteckt sein wie jetzt. Genauso wie die Airpower, Apples Ladematte, verspätet sich jedoch die nächste Generation. Wir spekulieren jedoch auf Anfang  September, spätestens dann soll Apple sein Versprechen erfüllen.

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