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Akkuservice iPhone: Wenn aus 29 Euro schnell 330 Euro werden...

17.01.2018 | 13:43 Uhr |

Apple bietet bis Ende 2018 einen Akkutausch für 29 Euro an. Teuer kann es allerdings werden, wenn das iPhone weitere Schäden hat.

Apple aktuelle Akkutausch-Aktion für 29 Euro sorgt für volle Apple Stores und gestresste Apple-Techniker. Scheut man den Weg in den Apple Store, kann man das iPhone für zusätzliche 12,10 Euro auch einschicken, das Gerät wird dann in einem Reparaturcenter geprüft und repariert. Das ist aber nicht ganz unproblematisch.

Wie einige Kunden berichten, läuft der Akku-Tausch nämlich leider nicht immer glatt: Ein Wechsel des Energiespeichers wird beispielsweise nicht durchgeführt, wenn der LCD des iPhone oder das Gehäuse beschädigt sind. Der Kunde kann dann zusätzlich auch die Reparatur des jeweiligen Schadens bezahlen, sonst wird der Austausch nicht durchgeführt. Dafür hat Apple gute Gründe, kann das Unternehmen doch bei Beschädigungen nicht garantieren, dass das iPhone nach dem Akkutausch noch funktioniert.

Ärgerlich ist das nach unserem Eindruck vor allem bei einem eingeschickten Gerät. Viele Kunden reagieren natürlich verärgert, wenn nach dem Einsenden des Gerätes ein Kostenvoranschlag von 180 Euro zurückkommt – bei einem Gerät, das sie selbst für voll funktionsfähig hielten. In einem Fall sollen sogar Kratzer auf der Rückseite des iPhones als Defekt gegolten haben, dem Kunden wurde eine Reparatur für 181 Euro angeboten. Bei einem verbogenen iPhone 6 Plus wurden dagegen sogar 330 Euro verlangt , auch wegen weiterer Schäden.

Unsere Meinung : Eigentlich kann man dies Apple nicht vorwerfen, erwartet der Kunde doch nach dem Akkutausch selbstverständlich ein intaktes Gerät. Bei alten und verkratzten Geräten sollte man deshalb den Akkutausch wohl besser direkt beim nächsten Apple Store oder einen Service-Provider in Auftrag geben – und erfährt sofort, ob der Tausch abgelehnt wird.

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