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Analyst: Apple sollte auch noch Blizzard kaufen

05.02.2019 | 10:10 Uhr |

Vorschläge, Apple sollte Netflix kaufen, hört man seit zwei Jahren, als bekannt wurde, dass Apple an einem Video-Dienst arbeitet. Doch Wall Street hat noch ganz andere irre Ideen.

Apples Zukunft sind wachsende Service-Umsätze, so viel ist allen Beteiligten klar. Diese wachsen schon heute aus eigener Kraft deutlich, der womöglich schon im April startende Video-Dienst wird einen weiteren Schub erzeugen und Gerüchte über ein Gaming-Abo passen insofern ins Bild, als dass Apple auch hier eine permanent wachsende Einnahmequelle schaffen könnte.

Das ist den Analysten der Investmentbank J.P. Morgan aber nicht genug, die eine alte Forderung neu auflegen und erweitern: Apple solle Netflix kaufen. Und dazu noch den Spiele-Publisher Activision Blizzard, der am besten zu Apples Strategien passen würde. Um Apple Music zu stärken, würde sich Sonos auch noch gut im Portfolio machen.

Apple hat zwar noch rund 250 Milliarden US-Dollar auf der hohen Kante, doch wird das nicht reichen, um sich weiteres Wachstum in die Firma zu holen, denn keine der genannten Firmen steht zum Verkauf. Auch würden derart teure Zukäufe nicht zu Apple passen, das sich lieber kleinere Firmen einverleibt – die bisher teuerste Akquise war die von Beats für drei Milliarden US-Dollar, merkt J.P. Morgans Analyst Samik Chatterjee in seiner Anlegernotiz aber auch noch an. Allein Netflix würde anhand von derzeitigem Börsenwert plus Aufschlag 189 Milliarden US-Dollar kosten.

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