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Analyst: iPhone wächst in China nicht mehr

17.04.2018 | 09:57 Uhr |

China ist für Apple zu einem der wichtigsten Märkte geworden, nicht nur das iPhones, sondern auch der App Store boomt im Land.

Das iPhone hat in China seine beste Zeit bereits hinter sich, befürchtet laut "Business Insider" der UBS-Analyst Steven Milunovich. Den "Peak iPhone", also den Zeitpunkt der höchsten Verkäufe, habe es bereits im Jahr 2015 gegeben, in einem Superzyklus, der von den großen Bildschirmen des iPhone 6 und 6 Plus ausgelöst wäre. Seither entwickeln sich die Verkäufe rückläufig und es gebe keine Anzeichen dafür, dass sich das bald wieder ändere – die Verkaufszahlen blieben flach und das Wachstum minimal. Vor allem lokale Marken machten Apple zu schaffen, das mit mit Hilfe von iOS im High-End aber stark bleibe, das iPhone X, das ja angeblich einen neuen Super-Zyklus auslösen sollte, sei schlicht zu teuer. China ist nach den USA der zweitwichtigste Markt für Apple, etwa jedes fünfte iPhone werde dort verkauft. 

Wie so üblich gründet diese Analysten-Aussage eher auf Wunschdenken als auf realen Zahlen. Denn ein Blick in die letzten Quartalsergebnisse von Apple wird offenbaren: In China und der Region hat Apple während des ersten Quartals 2018 rund 17 956 000 US-Dollar umgesetzt, Anstieg zum Vorquartal beträgt 83 Prozent, Anstieg zum Vorjahr – 11 Prozent. Zugegeben, noch mehr ist Apple in Japan gewachsen, die Umsätze dort sind jedoch deutlich niedriger als in China.

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