2338987

Analystin: Apples Ära als iPhone-Hersteller ist vorbei

23.03.2018 | 12:52 Uhr |

Dass Apple verstärkt in Apple Music und eigene (Video-)Inhalte investiert, kommt nicht von ungefähr: Der Service-Bereich wächst jedes Quartal.

Verschiebung: Apples Wachstum hat die letzten Jahre vor allem das iPhone getrieben. Diese Zeiten seien nun vorbei, meint die Analystin Katy Huberty von Morgan Stanley, der Markt gewissermaßen gesättigt. In den kommenden fünf Jahren werde die Services-Sparte bedeutend zu Apples Wachstum beitragen, mit mehr als 50 Prozent. Das iPhone könne zwar auch weiter etwas zulegen, aber nicht mehr so stark, das Wachstum der nächsten fünf Jahre werde das iPhone nur noch 22 Prozent bestimmen, in den vergangenen fünf Jahren waren es 86 Prozent. Derzeit nehme Apple etwa 30 US-Dollar im Jahr pro Gerät über Services ein, vor einem Jahr seien es noch 25 US-Dollar gewesen. Im vergangenen Quartal beispielsweise hat Apple mit der Service-Sparte rund 8,5 Milliarden US-Dollar eingenommen. Viele Nutzer von iPhone, iPad und Mac beanspruchten aber noch keine kostenpflichtigen Dienste, der Wert pro aktivem Service-Nutzer sei also weit größer. Huberty rechnet damit, dass hier Potential brach liegt, was Apple in den kommenden Jahren nach und nach erwecken werde, bis zu 100 US-Dollar an Service-Einnahmen pro Gerät seien möglich. Das Kursziel der Apple-Aktie, die derzeit bei 170 US-Dollar steht, setzt die Analystin auf 203 US-Dollar.

0 Kommentare zu diesem Artikel

Macwelt Marktplatz

2338987