2344235

Antikorruptionsbehörde will iPhones statt Android

18.04.2018 | 17:53 Uhr | Halyna Kubiv

Ein skurriler Streit iOS vs. Android wird gerade auf den Philippinen zwischen zwei Behörden ausgetragen.

Die Antikorruptionsbehörde auf den Philippinen hat jetzt Probleme – ausgerechnet wegen iPhones. Die Behörde hat die jährliche Überprüfung durch eine hochstehende Behörde nicht bestanden , weil die Angestellten sich iPhones gekauft hatten. Nach Ausführung der Prüfbehörde explodierte das Budget für die  Ausstattung mit Smartphones um fast fünfzig Prozent: ein iPhone 7 kostet im Land 37 388 Pesos, budgetiert waren jedoch Android-Smartphones nicht teurer als 25 000 Pesos. Obwohl die Korruptionsbekämpfer nur 16 iPhones statt geplanten 24 Smartphones kauften, bemängelt die Prüfbehörde die gestiegenen Kosten und Verzögerung beim Einkauf.

Bezeichnend ist hier jedoch die Argumentation: Die Antikorruptionsbehörde hat sich nach eigenen Angaben für die iPhones entschieden, da das iOS deutlich abgesicherter ist als Android-Betriebssystem. Bei den Ermittlungen sind die Mitarbeiter erhöhten Risiken eines Hack-Angriffs ausgesetzt. Daher habe man sich für die Apple-Option entschieden.

Wie der Behörden-Streit auf den Philippinen ausgeht, ist noch nicht bekannt. Die iOS-Geräte finden immer wieder auch offizielle Wege in die großen Unternehmen oder staatliche Behörden. So ist es im letzten Sommer bekannt geworden, dass auch bayerische Polizisten auf iPhones umsteigen werden. Allerdings sollen in München rund 2800 Polizei-iPhones im Umlauf sein. Österreich wollte eigene Polizisten gleich mit 10 000 iOS-Geräten ausstatten.

Macwelt Marktplatz

0 Kommentare zu diesem Artikel
2344235