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Apple 2018: Mac Pro mit 28 Kernen, Mac Mini mit ARM-CPU

25.12.2017 | 13:00 Uhr |

Gerade erst hat Apple den iMac Pro in den Handel gebracht, schon stehen neue Modelle in den Startlöchern. Unsere Prognose.

Im vergangenen Jahr hat Tim Cook, ganz entgegen Apples bisherigen Gepflogenheiten, kleine und größere Einblicke in zukünftige Mac-Modelle gegeben. Der iMac Pro wurde schon im Juni offiziell angekündigt und ist inzwischen lieferbar, doch 2018 wird es auch einen neuen Mac Pro und einen neuen Mac Mini geben. Der iMac Pro kam im Dezember 2017 auf den Markt, so wie Apple es versprochen hatte, doch die Top-Versionen mit 14 und 18 Kernen verschieben sich ins neue Jahr.

Mac Mini mit A11-CPU

Spätestens seit dem A11 Bionic, den Apple im aktuellen iPhone 8 und iPhone X einsetzt, kochen die Gerüchte um einen ARM-basierten Mac wieder hoch, diesmal allerdings durchaus mit gewissen realistischen Grundlagen. Der A11 Bionic basiert auf Apples 64-Bit-ARM-Architektur mit sechs Kernen, die im Gegensatz zum Vorgänger A10 auch alle gleichzeitig arbeiten können. Außerdem kommt eine leistungsfähige Grafikeinheit zum Einsatz, die zusätzlich drei Kerne zur Verfügung stellt. CPU-nahe Benchmarks (z.B. Geekbench) haben dem A11 Bionic eine Rechengeschwindigkeit bescheinigt, die der aktueller Intel-CPUs, die Apple beispielsweise im Macbook Pro verwendet, erstmals nahe kommt oder sogar übertrifft . Bereits ein einzelner A11-Kern kommt an die Leistung eines Intel Core i5 mit 3,1 GHz Takt heran. Wenn Apple alle sechs Kerne des A11 für macOS freigibt, dürfte der Chip insgesamt sogar schneller sein als ein Core i5 im aktuellen 13-Zoll Macbook Pro, das immerhin schon Kaby-Lake-CPUs einsetzt.

Diese Konzeptstudie vom 3D-Renderkönig Martin Hajek zeigt zwar ein mögliches Apple-TV, doch so ähnlich könnte auch ein Mac Mini mit ARM-CPU aussehen.
Vergrößern Diese Konzeptstudie vom 3D-Renderkönig Martin Hajek zeigt zwar ein mögliches Apple-TV, doch so ähnlich könnte auch ein Mac Mini mit ARM-CPU aussehen.
© Martin Hajek

Eigentlich sollte sich der A11 besser für mobile Macs eignen, doch technisch gesehen macht ein ARM-Chip im stationären Mac Mini durchaus Sinn. Stromverbrauch und vor allem die Kühlung der Komponenten könnten für eine weit geringerer Baugröße des Mac Mini sorgen. Nicht viel größer als ein aktuelles Apple TV könnte er werden, eine technische Basis wäre mit dem Apple TV sogar schon zum Großteil vorhanden, man müsste sie nur durch Standardschnittstellen, wie beispielsweise USB 3 Typ C ergänzen. Apple könnte den Mac Mini quasi als eine Art Testplattform für ARM-basierte Macs nutzen, ohne gleich das Risiko einzugehen, den Millionen an Stückzahlen umfassenden Markt der mobilen Macs zu adressieren.

Apples A11 Bionic aus dem iPhone 8/X ist heute schon so schnell, wie ein Intel Core i5.
Vergrößern Apples A11 Bionic aus dem iPhone 8/X ist heute schon so schnell, wie ein Intel Core i5.
© Apple

Die eigentliche Crux stellt allerdings die Software dar. macOS dürfte sicher schnell portiert sein, schließlich entwickelt Apple es selbst und die dafür notwendigen Entwicklertools (Xcode) kommen ebenfalls aus Cupertino. Im günstigsten Fall könnte Apple ein ARM-basiertes macOS auf Knopfdruck herauslassen, ein Compiler-Switch genügt. Das gleiche gilt für Anwendungen aus dem Hause Apple. Egal ob Safari, iTunes, Pages, Numbers oder Keynote, diese Programme dürften sich ganz flott auf einen ARM-basierten Mac portieren lassen. Sie wären sicher von Anfang an verfügbar, ohne spürbare Performance-Einbußen gegenüber einem Intel-Mac. Ganz ähnlich wäre es mit den Pro-Apps von Apple: Logic Pro X und Final Cut Pro X. Diese spielen aber nur eine untergeordnete Rolle, weil die meisten Anwender der Pro-Apps auf leistungsfähigere Hardware, wie den iMac oder den Mac Pro setzen, der Mac Mini kommt da kaum infrage. Dennoch: Theoretisch würden auch die Pro-Apps auf einem ARM-Mac laufen und vorhandene Projekte ließen sich direkt öffnen und verwenden.

Schwieriger Umstieg für Drittanbieter

Etwas anders sieht das mit Drittanbieter-Anwendungen aus dem Mac App Store aus. Man kann zwar davon ausgehen, dass die meisten Apps hier auf saubere Entwicklung in Objective-C oder Swift unter Verwendung von Xcode setzen, doch das ist keine zwingende Voraussetzung. Es gibt jede Menge Frameworks, die eine Cross-Plattform-Entwicklung erleichtern, um zum Beispiel Programme für Mac und Windows aus einer einzigen Codebasis zu erzeugen. Diese Frameworks kommen nicht von Apple und sie müssten zunächst einmal selber für ARM-CPUs portiert werden. Das braucht Zeit.

Ganz schlimm sieht es mit Programmen aus, die man gar nicht im Mac App Store bekommt. Hier ist über die Jahre ein echter Wildwuchs entstanden, der von Apple nicht zu kontrollieren ist. Die Entwickler sind hier zu 100 Prozent selbst dafür verantwortlich, dass ihre Programme auf einem ARM-Prozessor laufen werden. Das trifft überwiegend auf traditionelle Groß-Anwendungen wie Adobe CC (Photoshop, Indesign, Acrobat etc.) oder Microsoft Office (Word, Excel, Powerpoint etc,) zu, aber auch auf die tausendfach vorhandenen anderen Tools und Progrämmchen, die man im Internet für macOS bekommt. Eine Transformation auf einen neuen Hauptprozessor dürfte hier genauso langwierig werden wie damals ab dem Jahre 2006 beim Umstieg von Power-PC- auf Intel-Chips.

Auf einige spezielle Anwendungen, wie beispielsweise Parallels Desktop wird man unter ARM-Chips komplett verzichten müssen, denn hier müsste der ARM-Prozessor zunächst einmal einen kompletten Intel-Chip emulierten, damit Windows überhaupt läuft. Das dürfte mit halbwegs zufrieden stellender Performance kaum machbar sein.

Dennoch: Ein Mac Mini mit ARM-CPU wäre ein Schritt, den sich Apple leisten kann, als Test für den großen Umstieg auf die neue CPU-Plattform in den kommenden Jahren. Vielleicht ist es genau das, was Tim Cook angedeutet hat, als er im Oktober 2017 gegenüber einem MacRumors-Leser schrieb : „The Mac mini will be an important part of the company's product lineup in the future".

Trend-Check Mac Mini

Ende 2018: Neuer Mac Mini mit ARM-basierter CPU

Mobile Macs: Macbook Pro mit 6 Kernen

Nachdem Apple im vergangenen Jahr den Macbook-Pro-Modellen ein „Silent Upgrade“ verpasste und ohne viel Aufsehen von Intels Skylake-CPUs auf die Kaby-Lake-Generation wechselte, dürfte 2018 ein weiterer CPU-Aufstieg anstehen, der allerdings wesentlich mehr Wirbel veranstalten dürfte. Intels neue, achte Core-Generation mit Namen „Coffee Lake“ wird bereits seit einigen Wochen von PC-Notebooks verwendet und die Ergebnisse sind vielversprechend . Erstmals verwendet Intel in Consumer-CPUs mehr als vier Kerne. Coffee-Lake-Modelle wird es mit vier oder sechs Recheneinheiten geben. Im Moment betrifft das zwar nur Desktop-Varianten mit einer TDP (Thermal Design Power) von 95 Watt, die für Macbook-Pro-Modelle zu warm werden, es könnte gegen Ende 2018 aber auch mobile Sechskerner mit einer TDP von 45 Watt geben. Die wären ideal für das 15-Zoll-Macbook Pro. Beim 13-Zoll-Modell könnten wir dann erstmals Konfigurationen mit Vierkern-CPU sehen, eine Variante, auf die viel Anwender bereits lange warten.

Die neueste Intel-Generation „Coffee Lake“ dürfte 2018 in den Macbook-, Macbook-Pro- und iMac-Modellen Einzug halten.
Vergrößern Die neueste Intel-Generation „Coffee Lake“ dürfte 2018 in den Macbook-, Macbook-Pro- und iMac-Modellen Einzug halten.
© Intel

Auch für Apples kleinsten mobilen Mac, dem lüfterlosen Macbook dürfte es ein Coffee-Lake-Update geben, auch wenn Intel bisher noch keine Core-M-Versionen der Coffee-Lake-Architektur angekündigt hat. Gegen Endes des Jahres sollte es soweit sein.

Trend-Check Macbook Pro, Macbook

Ende 2018: Neues 15-Zoll Macbook Pro mit Coffee Lake CPU und 6 Kernen, 13-Zoll Macbook Pro erstmals mit 4 Kernen

Ende 2018: Macbook mit Core-M-CPU auf Coffee-Lake-Basis

iMac, iMac Pro

Ein Geheimnis um den iMac Pro, den Apple zur WWDC im Juni 2017 erstmals zeigte, ist gelüftet: Die Frage nach dem Prozessor! Apple verwendet Chips aus Intels brandneuer Xeon-W-Reihe, die auf der Skylake-Architektur basiert. Erst im September 2017 hatte Intel die neuen Server- und Workstation-CPUs offiziell enthüllt. Einen Hinweise darauf, welchen Chip genau Apple einsetzt (vor allem welche Taktfrequenz), bekommt man durch den TDP-Wert (Thermal Design Power), der eine Stellgröße für den Stromverbrauch und die notwendige Kühlleistung darstellt. Der schnellste im Moment verfügbare 27-Zoll-iMac arbeitet mit dem Intel Core i7 K7700 mit 4,2 GHz Basistakt. Intel weist für diesen Chip eine TDP von 91 Watt aus. Da das Gehäuse des iMac Pro auf einem ganz ähnlichen Design basiert, wie das des aktuellen 27-Zoll-iMac, kann man davon ausgehen, dass Apple hier CPUs mit nicht wesentlich höherer TDP einsetzen wird. Die Xeon-W-Modelle mit 18 Kernen beginnen bei einer TDP von 140 Watt (Xeon W-2195) und gehen bis 200 Watt (Xeon Gold 6154). Es ist unwahrscheinlich, dass Apple die 200-Watt-Version im iMac Pro einsetzen wird. Man kann also davon ausgehen, das es der Xeon W-2195 werden wird, der mit einer Basistaktfrequenz von 2,3 GHz arbeitet. Im Turboboost-Modus geht der Takt bis immerhin 4,3 GHz rauf. Das deckt sich mit Apples bisherigen Angaben zum 18-Kerner . Es wird spannend sein, zu sehen, wie Apple die Kühlung in dem schmalen Gehäuse realisiert, ohne dass der iMac Pro so laut wird wie ein Staubsauger. 

Versionen mit 14 und 18 Kernen des iMac Pro kommen im Januar 2018 auf den Markt
Vergrößern Versionen mit 14 und 18 Kernen des iMac Pro kommen im Januar 2018 auf den Markt
© Apple

Die ersten Exemplare der iMac Pro werden derzeit an die Kunden ausgeliefert, allerdings im Moment nur die 8- und 10-Kern-Versionen. Modelle mit 14 und 18 Kernen kommen erst Anfang 2018 in Stückzahlen auf den Markt kommen, dann wissen wir mehr.

Die anderen, „normalen“ iMac-Modelle könnte Apple 2018 ebenfalls anfassen. Eventuell werden wir die erste Sechskern-Version mit Coffee-Lake-CPUs zu sehen bekommen. Allerdings dürfte das den iMac Pro in gewisser Weise kannibalisieren, den es schließlich auch in Versionen mit acht Kernen geben wird. Sollte ein Coffee-Lake-iMac mit sechs Kernen von der Rechenleistung her an die Einstiegskonfiguration des iMac Pro (acht Kerne, Skylake-Architektur) heran reichen, dürfte Apple 2018 beim normalen iMac noch bei den Kaby-Lake-CPUs mit maximal vier Kernen bleiben, ganz einfach, um den Abstand zu wahren.

Xeon W heißt der Chip, den Intel für Workstations entwickelt hat. Er kommt im iMac Pro zum Einsatz.
Vergrößern Xeon W heißt der Chip, den Intel für Workstations entwickelt hat. Er kommt im iMac Pro zum Einsatz.
© Intel

Trend-Check iMac

Anfang 2018: Der iMac Pro kommt in 14- und 18-Kern-Versionen auf den Markt

Ende 2018: Neue „normale“ iMac-Modelle mit Coffee-Lake-CPUs und evtl. sechs Kernen

Mac Pro und HDR/8K-Display

Ein ganz neuer Mac Pro dürfte 2018 ein echtes Highlight werden. Obwohl Apple die Profi-Anwender bereits Anfang 2018 mit dem iMac Pro adressieren wird, gibt es nach wie vor starke Nachfrage nach einem professionellen Mac, der nicht im All-In-One-Design kommt. Den Befürchtungen, Apple werde den Mac Pro zugunsten des iMac Pro ganz einstellen, hat der Mac-Hersteller eine klare Absage erteilt. Bereits in der Pressemitteilung zum iMac Pro kündigte Apple an, dass es wieder einen Mac Pro geben werde, der leichter aufzurüsten sein wird als das aktuelle Modell , das inzwischen auch schon wieder vier Jahre auf dem Buckel hat. Er soll komplett neu erdacht sein und auf einem modularen System basieren. Dazu wird es ein neues High-End-Display geben, auf das Mac-Anwender schon lange warten. Nun, was kann das genau bedeuten?

Der Xeon W basiert noch auf der Skylake-Architektur und wir im 14-nm-Prozess gefertigt.
Vergrößern Der Xeon W basiert noch auf der Skylake-Architektur und wir im 14-nm-Prozess gefertigt.
© Intel

Ein modulares System bedeutet sicher, dass Apple sich vom vollintegrierten System des 2013er Mac Pro wieder verabschieden wird. Er entstand damals unter der Prämisse, dass sich Systeme mit zwei Grafikkarten durchsetzen werden. Das ist nicht passiert. Stattdessen tauschen die Anwender fleißig und in hoher Frequenz ihre Grafikkarten aus, sobald schnellere Versionen erhältlich werden. Mit dem bisherigen Mac Pro ist das nicht möglich, da er keine Standardschnittstelle für Grafikkarten aufweist. Ein neuer Mac Pro wird also wieder PCI-Express-Steckplätze bieten, in die auch Karten mit voller Baulänge passen. Das allein lässt schon auf das Gehäusedesign schließen. Es wird größer werden, und sicher wieder eckig. Das Mac Pro Design von 2010 kommt allerdings auch nicht mehr infrage, es ist zu groß und zu aufwendig. Den Platz für optische Laufwerke braucht man nicht mehr. Stattdessen wird der 2018er Mac Pro irgendwo dazwischen liegen. Klein und leicht zu öffnen wird er sein. Eventuell greift Apple auf die Idee der „Door“ zurück, die erstmals mit dem Power Mac G3 eingeführt wurde. Dabei klappt man die Hauptplatine komplett an einer Seite aus und hat dadurch freien Zugriff auf alle internen Komponenten. Eine tolle Idee!

Curved produzierte diese Designstudie des neuen modularen Mac Pro. Auch wenn die „Klappe“ sich technisch kaum so umsetzen ließe, grundsätzlich könnte der neue Mac Pro so aussehen.
Vergrößern Curved produzierte diese Designstudie des neuen modularen Mac Pro. Auch wenn die „Klappe“ sich technisch kaum so umsetzen ließe, grundsätzlich könnte der neue Mac Pro so aussehen.
© Curved

Auch die Frage nach den verwendeten Prozessoren dürfte inzwischen klar sein. Der Mac Pro basierte immer schon auf Xeon-CPUs von Intel und wird daher ähnliche Versionen einsetzen, die auch im iMac Pro verwendet werden. Allerdings muss Apple hier nicht so sehr auf eine geringe TDP achten, ein neuer Mac Pro wird sicherlich eine deutlich bessere Kühlleistung aufweisen, als der iMac Pro. Schaut man sich die Liste der erhältlichen Xeon-W-Versionen an, springt einem das Herz höher, denn Intel hört hier nicht bei 18 Kernen auf. Sollte Apple im Neuen Mac Pro CPUs mit einer TDP von 165 Watt ermöglichen, wären Server-CPUs mit nicht weniger als 28 Kernen denkbar (Intel Skylake-SP Platinum 8176). Das wäre eine krasse Verbesserung zum bisherigen Mac Pro und auch ein immenser Leistungssprung im Vergleich zum iMac Pro. Diesen Chip bietet Intel zudem in einer „M“-Version an, die bis 1,5 TB (!) RAM erlaubt. Ein solcher Mac Pro wäre mindestens für die nächsten vier Jahre gewappnet. Ein Wink mit dem Zaunpfahl findet sich direkt bei Apple: Die aktuelle Version von Logic Pro ( 10.3.3 ) unterstützt bis zu 36 Kerne, der neue iMac Pro führt jedoch "nur" 18.

Bei Thema Display wäre es zunächst naheliegend, die 4K- und 5K-Displays der aktuellen 21,5- und 27-Zoll-iMacs als eigenständige Monitore verfügbar zu machen. Aber Apple muss hier nicht Halt machen. HDR ( High Dynamic Range ) ist ein Thema, das bislang nicht einmal der iMac Pro beherrscht. Allerdings muss ein zertifiziertes HDR-fähiges Display mindestens ein maximale Helligkeit von 1000 cd/qm schaffen, das ist nicht trivial! Wer aber professionell HDR-Videocontent produzieren und bearbeiten will, ist auf so ein Display angewiesen. Apple könnte hier wieder einmal den Vorreiter machen und ein HDR-fähiges Display anbieten, dass gleichzeitig neue Maßstäbe bei der Auflösung setzt. 8K sitzt als Nachfolgetechnologie von 4K bereits in den Startlöchern. Jüngst hat Apple seine Profi-Videoprogramme Final Cut Pro X und Motion die 8K-Fähigkeit verpasst, doch was bringt es, wenn es kein passendes Display dazu gibt? Apple wird das ändern, gegen Ende 2018 kommt zusammen mit dem neuen modularen Mac Pro auch ein 8K-Display auf den Markt, das HDR-fähig sein wird, mindestens mit 30-Zoll-Bilddiagonale. Eine solche Kombination dürfte dann in keinem ernst zu nehmenden Filmstudio der Welt fehlen.

Ein 8k-Display, mit mehr 30 Zoll-Diagonale und HDR-Fähigkeit würde prima zum neuen Mac Pro passen
Vergrößern Ein 8k-Display, mit mehr 30 Zoll-Diagonale und HDR-Fähigkeit würde prima zum neuen Mac Pro passen
© Curved

Trendcheck Mac Pro

Mitte 2018: Apple kündigt den neuen Mac Pro auf der WWDC an

Ende 2018: Mac Pro mit Skylake SP Prozessoren und bis zu 28 Kernen und 1,5 TB RAM

Ende 2018: 8K-Display mit HDR

Fazit

Das wird ein spannendes Jahr. 2018 könnte Apple ein weiteres Mal eine CPU-Transformation für den Mac einläuten. Ein neuer Mac Mini wäre dafür ein geeigneter Kandidat. Noch spannender dürfte jedoch ein neuer Mac Pro werden, der wieder auf ein Design setzen wird, bei dem man die Komponenten einfacher austauschen kann. Zusammen mit einem 8K-Display könnte Apple zeigen, dass es Profi-Anwender wieder ernst nimmt.

Ein erstes 8k-Display liefert Dell bereits seit einiger Zeit aus (Dell UP3218K), es kostet 3700 Dollar und ist nicht HDR-fähig.
Vergrößern Ein erstes 8k-Display liefert Dell bereits seit einiger Zeit aus (Dell UP3218K), es kostet 3700 Dollar und ist nicht HDR-fähig.
© Dell
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