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Apple: Analysten kritisieren Gewinnbeteiligung im App Store

21.01.2019 | 16:03 Uhr | Michael Söldner

Die Gewinnbeteiligung von 70/30 im App Store könnte nach Ansicht von Analysten das Wachstum des Dienstes gefährden.

Apple sieht im Bereich seiner Dienste das größte Wachstumspotenzial. Kein Wunder, schließlich erhält Apple bei jedem Verkauf einer App bis zu 30 Prozent des Umsatzes. Diese hohe Gewinnbeteiligung könnte nach  Ansicht des Analysten Toni Sacconaghi  von Bernstein das Wachstum von Apple langfristig gefährden. Investoren seien besorgt darüber, dass Entwickler weltweit gegen die „Apple-Steuer“ protestieren. Speziell Netflix, Spotify und Fortnite wehren sich gegen die Abgabe von 15 bis 30 Prozent beim Verkauf einer App oder eines Abos. Netflix hat als Reaktion im vergangenen Monat die Möglichkeit zum Bezahlen per iOS-App ausgesetzt. Für die Neukunden ein echtes Problem, da Apple nach seinen Richtlinien jegliche Hinweise auf alternative Kaufmöglichkeiten außerhalb des Stores verbietet. Auch über iTunes lässt sich kein neues Netflix-Abo mehr abschließen. Der Fortnite-Entwickler Epic Games will ebenfalls gegen die hohen Gebühren im App Store vorgehen.

Nach Ansicht von Sacconaghi sei es aber gerade die Beteiligung von 30 Prozent, die den App Store hat um 40 Prozent wachsen lassen. Der Analyst sieht im iPhone aber weiterhin das wichtigste Produkt von Apple, über das sich seine Kollegen sorgen sollten. Die Verkaufsprognosen für die aktuellen Modelle des Smartphones könnten seiner Ansicht nach in den kommenden Monaten fallen.

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