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Apple baut zweiten Campus in Austin

14.12.2018 | 09:41 Uhr | Peter Müller

Apple schafft bis 2023 in den USA 20.000 neue Arbeitsplätze, einen Großteil davon in Austin, Texas.

Apple hat angekündigt , insgesamt eine Milliarde US-Dollar in neue Niederlassungen und Arbeitsplätze in den USA zu investieren. Den größten Teil will Apple dabei für einen neuen Campus im Norden von Austin, Texas aufwenden. Neue Niederlassungen werde man auch in Seattle, San Diego und Culver City errichten und bestehende ausweiten, etwa in Pittsburgh, New York und Boulder. Das Projekt ist zunächst auf drei Jahre angesetzt, Apple behält sich aber vor, noch weiter zu expandieren.

Bereits im Jahr 2018 habe man 6.000 Leute zusätzlich eingestellt und beschäftige nun 90.000 Mitarbeiter in allen 50 Staaten. Beim Ziel, bis 2023 20.000 neue Jobs in den USA zu schaffen, sei man im Plan. In Austin ist Apple bereits seit 25 Jahren vertreten, der neue Campus werde weniger als eine Meile entfernt von der bisherigen Niederlassung entstehen. Auf über 50 Hektar werden zunächst 5000 Beschäftigte Platz finden, es bestehe die Option, die Kapazität auf 15.000 Mitarbeiter zu erhöhen. Apple werde damit zum größten privaten Arbeitgeber in Austin.

In der für ihre Liberalität im ansonsten stockkonservativen Lone-Star-State bekannte Stadt werde Apple allerlei Personal beschäftigen, von der Forschung und Entwicklung über Verwaltung und Finanzen bis zu Kundendienst. Schon heute ist Austin mit 6200 Mitarbeitern der größte Apple-Standort außerhalb von Cupertino, durch den neuen Campus wird die Niederlassung noch relevanter.

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