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Apple beantwortet Anfrage des US-Kongresses

08.08.2018 | 10:37 Uhr | Peter Müller

Apple sammelt zwar Daten seiner Kunden, anonymisiert diese aber und macht sie nicht zu einem Produkt, beantwortet Cupertino eine Anfrage aus Washington eindeutig.

Antwort: Apples Direktor für Beziehungen mit Bundesbehörden Timothy Powderly hat eine Anfrage des Energy and Commerce Committee des US-Repräsentantenhauses zum Schutz der Privatsphäre der Kunden beantwortet. Konkret wollte in einem auf den 9.Juli datierten Brief, der neben Apple auch an Google ging, der republikanische Abgeordnete aus Oregon Greg Walden wissen, ob iOS und Android auch dann Ortsdaten sammeln, wenn die Ortungsdienste ausgeschaltet sind und auch Stimmen aufnehmen, um Trigger wie "OK Google" und "Hey Siri" besser zu erkenne. Zudem sollten die Firmen ihre Datenschutz-Richtlinien erläutern.

In dem Antwortschreiben betont nun Powderly, Apples Kunden seien nicht das Produkt, sondern der Schutz derer Daten essentiell. Wann immer man Daten erhebe, geschehe das in transparenter Weise, Daten würden von den Kunden auch getrennt und anonymisiert.  Schon auf den Geräten würden die Daten soweit verarbeitet, dass sich die aufgesammelte Datenmenge reduziere. Powderly erklärt auch in dem Schreiben, wie Apples Ortungsdienste funktionieren, die Daten-Policy Apples und dass Siri die Mikrophone der Apple-Geräte nicht verbotener Weise benutzt, um Kunden zu belauschen. Ohne die Namen Facebook und Google zu nennen, distanzierte sich Powderly von den Geschäftsmodellen der Konkurrenten, aus Kunden Produkte zu machen, sei nicht Apples Ansatz.

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