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Apple bereitet angeblich ein Abo für iOS-Spiele vor

29.01.2019 | 10:15 Uhr | Peter Müller

Musik hat Apple sicher, News und Magazine sind in der Vorbereitung, eine Netflix-Alternative startet wohl Anfang 2019, jetzt fehlt nur noch ein Spiele-Abo.

Noch ein Service: Apples Videodienst wird im Laufe dieses Jahres starten; es gibt Berichte , dass dies bereits im April geschehen soll. Dabei wird es in Apples Services-Offensive nicht bleiben. Jüngste Spekulationen drehen sich um ein "Netflix für Spiele", also eine Flatrate für Gaming-Titel, die deren Entwicklern einen steten Umsatzeingang bescheren sollen.

Noch ist die Geschichte recht vage, über Preise und Ausgestaltung des Dienstes nichts bekannt. Doch dürfte klar sein, dass sich ein derartiger Dienst auf iOS-Spiele konzentrieren müsste, Quellen für Mac-Spiele gibt es außerhalb des Mac App Store zu viele, als dass sich das Angebot lohnen könnte.

Im App Store für iOS stößt Apple beim Gaming aber auf Probleme: Während es denkbar erscheint, dass der Anbieter die Entwickler von Spielen, die man einmal bezahlt, für eine derartige Lösung gewinnen könnte, ist es bei Free2Play-Apps schwieriger. Diese sind nur auf den ersten Blick kostenlos und finanzieren sich mit In-App-Käufen, etwa für bestimmte Gegenstände oder virtuelle Währungen. Ein bezahltes Abo von solchen Titeln müsste auf regelmäßiger Basis virtuelle Währungen in das Spiel einschießen, es ist aber schwer vorstellbar, dass man immer bis zum nächsten Monatsersten auf die nächste Zahlung warten müsste.

Die Anbieter der Free2Play-Spiele könnten dann auch kaum hunderte von Dollar von einem kleinen Teil der Spieler einsammeln, die geradezu süchtig nach virtueller Währung und Items sind, so genannte Wale. Erfolgreiche Gaming-Abos gibt es für Konsolen, etwa den XGame Pass für 10 US-Dollar oder EA Access für 5 US-Dollar im Monat – iOS-Spiele sind aber meist deutlich günstiger als solche für Xbox, Playstation und Wii.

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