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Apple darf Frauen in Stores in Saudi Arabien einstellen

09.04.2018 | 16:55 Uhr | Halyna Kubiv

Offenbar haben Apples Spitze und der arabische Prinz Mohammed eine Vereinbarung darüber getroffen.

2018 klingt eine solche Überschrift recht skurill, aber laut Berichten von " Financial Times " hat Apple mit dem saudi-arabischen Prinzen Mohammad wohl eine Vereinbarung getroffen. Demnach werden dem Unternehmen aus Cupertino keine Strafen drohen, wenn dieses in den eigenen Einzelhandels-Läden Frauen einstellt und so für die sogenannten "gemischten Arbeitsumgebungen sorgt", sprich Frauen zusammen mit Männern arbeiten lässt. Noch vor einer Woche haben sich die Anzeichen der zumindest digitalen Demokratisierung im Land aufgezeichnet: Ab iOS 11.3 konnte man in Saudi Arabien nun auch Facetime nutzen. Bislang war der Videoübertragungsdienst dort nicht zugelassen.

"Financial Times" skizziert ein breiteres Panorama, das die Gründe für eine solche Liberalisierung aufdecken soll. Demnach reist Prinz Mohammed durch das Silicon Valley und umwirbt die CEOs der großen Technologiefirmen um Investitionen in das Land. Die IT-Konzerne sollen wohl die Wirtschaft im Land etwas diversifizieren: Bisher exportiert das Land Rohstoffe wie Erdöl. Prinz Mohammed traf sich im Zuge seiner Reise ebenfalls mit Sergey Brin und Sundar Pichai von Google, anscheinend sollen Apple und Amazon eigene Rechenzentren im Land bauen. Saudi-Arabischer Gesellschaftsfond investiert ebenfalls kräftig in die US-Amerikanische Startups wie Magic Leap, einen VR-Hersteller, oder Uber, einen Taxi-Dienst.

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