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Apple darf Rechenzentrum in Irland bauen

13.10.2017 | 10:26 Uhr |

Das oberste Gericht der Inselrepublik weist Beschwerden gegen das Bauvorhaben zurück: Apple kann in Athenry loslegen.

Apple darf sein Rechenzentrum in Irland in Athenry, Distrikt Galway, nach einem Gerichtsentscheid nun baue n. Den Ausschlag für das Urteil hat gegeben, dass Apple zunächst eine Halle auf dem Gelände bauen will und die letztendlich geplanten sieben weiteren Gebäude nicht unbedingt entstehen müssten, sobald mit dem Bau begonnen wurde. Weitere Anlagen bedürfen noch eine Genehmigung wegen Umweltschutzauflagen, diese sei nicht automatisch durch die geschaffenen Fakten einer ersten Halle erteilt oder umgangen. Ob Apple seine Anlage in den nächsten Jahren tatsächlich erweitern werde, hänge von der Nachfrage des Marktes ab und sei keineswegs gewiss, argumentiert das Gericht.

Apple will sich das Rechenzentrum in Athenry zunächst 850 Millionen Euro kosten lassen, ein möglicher Ausbau ist über 15 Jahre projektiert. Im vergangenen Jahr hatten Anwohner, die Besitzer eines Golfplatzes , eine zunächst von unteren Instanzen abgelehnte Klage vor den obersten Gerichtshof in Dublin gebracht.

Am Wochenende hatte Einwohner der Stadt im Südwesten des Landes für das Projekt demonstriert . Die rund 300 Kundgeber betonten den positiven wirtschaftlichen Effekt für die Region Galway, welche die Investition von 850 Millionen Euro haben werde. Während der Bauzeit werde das Rechenzentrum 300 Arbeitsplätze schaffen, nach Fertigstellung auf Dauer immerhin noch 150 Jobs.

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