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Apple entwickelt angeblich eigene Micro-LED-Displays

19.03.2018 | 09:44 Uhr |

Nach einem Bericht von Bloomberg soll Apple eigene Micro-LED-Displays entwickeln. Dazu hat der Hersteller ein geheimes Labor eröffnet.

Geheimlabor: Wie "Bloomberg" berichtet, baut und testet Apple in einer bisher geheim gehaltenen Niederlassung in der Nähe seines Hauptquartiers in Kalifornien eigene Micro-LED-Displays. Die neue Technologie, die wie OLED auf selbst emittierende Bildzellen setzt, verspricht noch dünnere und effizientere Screens für elektronische Geräte. Wie die anonymen Quellen Bloombergs berichten, wäre das Projekt vor einem guten Jahr beinahe eingestellt worden, die beteiligten Ingenieure konnten dann aber doch signifikante Fortschritte erzielen. Bis zur Marktreife seien es aber noch einige Jahre. Die mögliche µLED-Produktion ist ein weiteres Beispiel, wie Apple immer mehr Komponenten selbst produzieren möchte. Der Bericht hat daher auch erste Folgen für die Aktienkurse von Zulieferern, Sharp und Samsung, die bisher Displasys an Apple liefern, erlitten an der Wall Street nennenswerte Einbußen.

Dass Apple in diese Richtung forscht, ist nicht neu. Bereits 2014 hat der Hersteller eine kleine Firma namens Lux Vue gekauft , die sich eben auf Micro-LEDs spezialisiert hat. "Digitimes" hat vor Kurzem berichtet, Apple baut zusammen mit dem Hersteller TSCM eine Produktionsanlage für Micro-LED-Fertigung, die Geräte mit solchen Bildschirmen kommen nicht vor 2019 auf den Markt.

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