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Apple: iPhones mit Displays von Drittanbietern nun doch unter Garantieschutz?

27.02.2017 | 14:30 Uhr |

iPhones, die mit einem Display von Drittherstellern repariert wurden, sollen unter bestimmten Umst├Ąnden nun doch weiter unter dem Garantieschutz von Apple stehen bleiben.

iPhone-Display kaputt? In diesem Fall bieten diverse Anbieter eine kosteng├╝nstige Reparatur an. Doch sobald ein Display von einem Dritthersteller in einem iPhone verbaut wurde, konnten von da an die iPhone-Besitzer nicht l├Ąnger auf den von Apple gew├Ąhrten Garantieschutz hoffen, selbst wenn ein anderes Hard- oder Software-Problem bestand.

Laut MacRumors soll Apple in einem unternehmensinternen Memo mitgeteilt haben, dass zuk├╝nftig genau das ge├Ąndert werden soll.

Wenn in Zukunft ein Kunde mit einem iPhone, welches zum Beispiel ein Display von einem Drittanbieter verbaut hat, wegen eines Garantiefalls zu einem Apple Store oder einem von Apple autorisierten Service-Dienstleister geht, sollen die Ger├Ąte auf Apple-fremde Bauteile untersucht und anschlie├čend ausgetauscht werden.

Allerdings m├╝ssen iPhones immer unter dem Schutz der ein Jahres- oder der erweiterten Apple-Care-Garantie stehen ÔÇô unabh├Ąngig davon, ob ein iPhone ein Display eines Drittherstellers verbaut hat oder nicht.

Wenn auf dem iPhone keine Garantie besteht oder sich die Reparatur in einem Display bezogenen Problem ├Ąu├čert, bietet Apple den Kunden an, gegen einen ÔÇ×Au├čerhalb der GarantieÔÇť-Aufpreis das Ger├Ąt zu reparieren. Sofern der Kunde diesen Preis nicht zahlen m├Âchte, beh├Ąlt sich Apple jedoch vor, die Reparatur zu verweigern.

Von Apple autorisierte Service-Dienstleister sollen immer noch dazu angehalten werden, eine Reparatur zu verweigern, sofern Dritthersteller unter anderem ein Logic Board, eine Batterie, Lightning-Anschluss, Kopfh├Âreranschluss, Lautst├Ąrke-Kn├Âpfe oder Mute-Knopf verbaut haben.

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