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Apple: Gesichtserkennung im iPhone X war lange geplant

02.11.2017 | 12:42 Uhr | Thomas Hartmann

Apple tritt Behauptungen entgegen, die Entscheidung für Face ID sei erst praktisch im letzten Moment gefallen.

Vielmehr stand der Wechsel zu einem iPhone, das nur aus einem Display bestehe , schon lange fest. Man habe hart arbeiten müssen, und dies schon jetzt und sogar vor dem Plan umzusetzen, so der Hardware-Engineering-Chef des Konzerns, Dan Riccio, der sich nach einem Bericht der Kollegen von Mac&i   in verschiedenen US-Interviews geäußert habe. Es sei auch falsch zu behaupten, dass Apple den Fingerabdrucksensor Touch ID unter dem Glasdisplay unterzubringen. Vielmehr ist nach seinen Worten alles genauso geplant gewesen, es habe keine Designveränderungen in letzter Minute gegeben.

An der "Neural Engine" im A11-Bionic-SoC im iPhone X, die für Face ID und KI-Prozesse wichtig ist, habe man schon seit Jahren gearbeitet. Auch Apple-Marketingchef Phil Schiller und Software-Chef Craig Federighi bestätigen, dass man ein Smartphone wie das iPhone X, das in diesen Tagen auf den Markt kommt, schon früh im Blick hatte und genauso umsetzen wollte. Ein gerätefüllendes Display und die Gesichtserkennung Face ID seien einfach besser als die früheren Lösungen mit Touch ID, Apple setze sich damit einmal mehr an die Spitze der technischen Entwicklung.

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