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Apple gewinnt den Stop Slavery Award

15.11.2018 | 13:00 Uhr |

Vor einigen Jahren gab es viel schlechte Presse über die Arbeitsbedingungen bei Apple. Selbstmordfälle beim Zulieferer Foxconn warfen ihr schlechtes Licht auch auf den Konzern. Seitdem versucht Apple kontinuierlich Verbesserungen anzustreben, sowohl im Bereich faire Arbeit als auch beim Umweltschutz. Und kann dabei durchaus Erfolge vorweisen.

Apple hat gestern den Stop Slavery Award bekommen. Die Auszeichnung, ins Leben gerufen von der Thomson Reuters Foundation sowie dem britischen Künstler Anis Kapoor, ehrt Unternehmen, die sich für die Beseitigung von Zwangsarbeit in ihren Lieferketten einsetzen.

Apples Vertriebschefin Angela Ahrendts, nahm den Preis entgegen. In ihrer Rede sagte Sie unter anderem:

 „So wie wir eine Verantwortung gegenüber der Umwelt, gegenüber unserer Lieferanten haben, glauben wir auch, dass wir eine menschliche Verantwortung haben, weiterhin das zu tun, was wir können.“

Außerdem:

"Diese Bemühungen sind nur ein Teil einer breiteren Palette von Initiativen zur Beseitigung der modernen Sklaverei aus jedem Teil unseres Unternehmens, in jedem Teil der Welt.“.

Die Jury hob vor allem Verpflichtung und Überwachung der Zulieferer in dieser Thematik hervor. Außerdem lobt sie die Auditprogramme des Konzerns.

Neben Apple wurde auch Unilever ausgezeichnet. Der Konzern ist einer der weltweit größten Hersteller von Verbrauchsgütern. Dabei wurde speziell die Arbeit des CEOs hervorgehoben, der mit einer höchst komplexen Hoch-Risiko-Lieferkette zu tun hätte, aber kontinuierlich versuche sich zu verbessern, speziell in der Palmöl-Industrie.

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