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Apple gibt eine Milliarde USD pro Monat für Forschung aus

02.05.2018 | 16:45 Uhr | Halyna Kubiv

Neben allerlei Details zu iPhones und iPads gibt Apple auch konkrete Zahlen zu seinen Ausgaben bekannt.

Die meisten Bilanzkonferenzen von Apple verlaufen seit mehreren Jahren nach gleichem Szenario: Mehrere Wochen davor erscheinen Schreckensmeldungen entweder von Analysten oder aus Zulieferer-Kreisen, dass sich das aktuelle iPhone (5, 6, 7, X) schlecht verkaufe und Apple bald pleite gehe. Apple legt dann die harten Zahlen vor, die eine andere Sprache sprechen – in drei Monaten wiederholt sich die gleiche Geschichte.

In den Pressemitteilungen zu Apples Geschäftszahlen gibt es noch weitere Aspekte neben denen rund ums iPhone, die genau so spannend sind, weil sie für die Zukunft der Firma wegweisend sind. So steigert Apple seit Jahren seine Ausgaben für Forschung und Entwicklung. Größere bzw. auffällige Sprünge bei diesen Ausgaben sind nicht festzustellen. Allerdings investiert Apple in seine Zukunft doppelt so viel wie beispielsweise noch vor vier Jahren, wenn man R&D-Kosten an dem Gesamtumsatz misst: Noch bis Anfang 2014 gab der Konzert nie mehr als rund drei Prozent seines Quartalsumsatzes für Forschung und Entwicklung aus, mittlerweile sind das im Schnitt fünf Prozent des Gesamtumsatzes, das nächste Quartal Q3 2018 dürfte wohl knapp die Sieben-Prozent-Marke erreichen. Aber auch in absoluten Zahlen lassen sich die Ausgaben für die Zukunft Apples sehen: Im ersten Quartal des aktuellen Geschäftsjahres waren es zum ersten Mal mehr als drei Milliarden US-Dollar. Apple gibt also jeden Monat mehr als eine Milliarde USD für Entwicklung neuer Produkte aus. Wenn diese Ausgaben auf dem gleichen Niveau bleiben, wovon eigentlich auszugehen ist, wird Apple im aktuellen Geschäftsjahr mehr als dreizehn Milliarden USD in seine R&D-Abteilungen investieren, zwei Milliarden mehr als noch 2017.

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