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Apple: Neue Richtlinien für Bitcoin- und VPN-Apps

21.12.2017 | 14:39 Uhr | Michael Söldner

Aktualisierte Richtlinien sollen Apps zum Handeln mit Kryptowährungen sowie VPN-Apps im App Store von Apple reglementieren.

Apple hat seine  Richtlinien für den App Store  aktualisiert. Konkret geht es um Apps zum Handel mit Kryptowährungen und Apps für den sicheren Zugang per Virtual Private Network (VPN). Auch die Verwendung von Templates ist nun konkreter geregelt: Wer als App-Entwickler derartige Vorlagen verwendet, muss seine App am Ende selbst im App Store einreichen. Der Template-Anbieter darf dies nicht im Auftrag übernehmen. Damit zwingend verbunden ist auch eine Mitgliedschaft für Entwickler, die 99 US-Dollar pro Jahr kostet.

Auch im Bereich VPN hat Apple seine Richtlinien für den App Store aktualisiert: Demnach dürfen Apps, die einen VPN-Zugang ermöglichen, nicht gegen das lokal geltende Recht verstoßen. In Ländern, in denen eine spezielle VPN-Lizenz erforderlich ist, muss diese beim Einreichen der App beigelegt sein. Zudem müsse ersichtlich sein, welche Nutzerdaten vom Betreiber erfasst werden. Auch Apps zum Handel mit Kryptowährungen will Apple künftig reglementieren: Sie müssen von etablierten Banken, Sicherheitsfirmen oder anerkannten Finanz-Institutionen stammen. Anbieter von Apps, bei denen Loot-Boxen gewonnen werden können, müssen Apple beim Einreichen über die Wahrscheinlichkeit eines Preisgewinns unterrichten. Auch Käufer der Download-Inhalte müssen über die Wahrscheinlichkeiten für einen Gewinn informiert werden. Der Trend zu derartigen In-App-Käufen mit einer zufälligen Auswahl an Preisen ist zwar noch recht jung, Apple will aber offenbar frühzeitig reagieren. 

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