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Apple siegt vor dem EU-Gericht gegen Xiaomi

05.12.2017 | 14:45 Uhr |

Im Markenstreit gegen den chinesischen Elektronikhersteller Xiaomi trägt Apple vor dem EU-Gewicht einen wichtigen Erfolg davon.

So hat nach einem Bericht von " Der Standard " das EU-Gericht eine frühere Entscheidung des Amtes der Europäischen Union für geistiges Eigentum (Euipo) bestätigt, nach der die Verwechslungsgefahr von ” Mi Pad “ und Apples iPad zu groß ist und deswegen von Xiaomi nicht mehr als Unionsmarke eingetragen werden darf. Apple könne nun von dem chinesischen Konzern fordern, den Verkauf seiner Tablets unter dem Namen "Mi Pad" zu unterlassen, im Weigerungsfall vor ein Markengericht ziehen. Apple hat die Marke ”iPad” deutlich früher auf den Markt gebracht als das sehr ähnliche ”Mi Pad”.

Dagegen musste Apple vor fünf Jahren 60 Millionen US-Dollar für die Namensrechte von ”iPad” in China zahlen, weil ein dort ansässiger Konzern einen Computer namens iPAD vorgestellt hatte, der jedoch eher Apples iMac ähnelte, wie die Macwelt damals berichtete .

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