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Apple soll Produktion des iPhone 6S in Indien planen

01.02.2018 | 15:30 Uhr |

Für den preissensiblen Markt Indien plant Apple offenbar die Produktion des iPhone 6S in Bangalore.

Für Anwender, denen iPhone X und iPhone 8 zu teuer sind, hat Apple auch noch das iPhone SE und das iPhone 6S im Angebot. Das Gerät ist zwar bereits zwei Jahre alt, aber deutlich leistungsfähiger als das ebenfalls noch beliebte iPhone 6 und in Indien sehr beliebt. Laut einem Bericht von Reuters soll Apple deshalb eine neue Produktionsstätte für dieses Modell in Bangalore aufbauen. Apple übernimmt allerdings die Produktion nicht selbst, sondern die taiwanische Firma Wistron. So lässt Cupertino in Indien bereits das iPhone SE von Wistron herstellen. Genau genommen handelt es sich dabei allerdings um das Assemblieren von importieren Bauteilen, keine komplette Produktion.

Laut Quellen von Bloomberg soll Wistron aber bereits die Erlaubnis für den Import der für die neue Produktionslinien benötigten Maschinen erhalten haben. Der Hintergrund: Im Rahmen der Initative „Make in India“ will Indien Premierminister Narendra Modi die Produktion von Elektronik nach Indien verlagern, um Arbeitsplätze in Indien zu schaffen. So hat Indien erst vor kurzem die Importzölle für Smartphones und TV-Geräte erhöht, was zu Preiserhöhungen für alle iPhones führte – mit Ausnahme des iPhone SE. Apple verhandelt bereits seit längerem mit Indien über die Themen Zölle und Steuern, aktuell liegt der Marktanteil im wichtigen Zukunftsmarkt Indien nur bei etwa drei Prozent.

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