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Studentenrabatte bei Apple: Wie man günstiger an Macs und iPads kommt

16.07.2018 | 08:27 Uhr |

Das Wort „günstig“ kommt in Apples Wortschatz nur sehr selten vor. Wir verraten, wie man dank Studentenrabatte und Sonderaktionen trotzdem günstiger an iPhone, MacBook und Co gelangt.

Bildung hat für Apple einen hohen Stellenwert. Das ist nicht erst seit dem Bildungs-Event im März dieses Jahres in Chicago klar. Für die meisten Studenten sind Apple-Produkte aber nur schwer erschwinglich. Trotzdem gibt es einige Tricks und Kniffe, um die Kosten etwas zu drücken, sollte man sich für den Apple-Kosmos entscheiden. Aber auch abseits von Apple warten diverse Angebote, die sich explizit an Schüler, Studierende und Lehrende richten. So kann auch bei Drittanbietern, Softwarefirmen und beliebten Services wie Spotify oder Amazon Prime bis zu 50 Prozent herausgeholt werden. In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf die zahlreichen Vergünstigungen, die im Bildungsbereich bereitstehen.

Günstigere Hardware bei Apple direkt beziehen

Apple selbst hat hier einige Angebote in petto. Mit einer Extraseite für vergünstigte Hardware für den Bildungsbereich unterstreicht Cupertino seine Ambitionen in diesem Bereich. Etwas versteckt findet man aber den Apple Store Bildung , wie es Apple selbst nennt.

Die Rabatte können eingeschriebene und neu zugelassene Studenten, deren Eltern, sowie Lehrkräfte und Hochschulmitarbeiter in Anspruch nehmen – die Palette ist also recht breit gefasst. Die Statusbestätigung erfolgt dabei über Unidays , eine Plattform, die es Firmen ermöglicht, Rabatte für Studenten anzubieten. Unidays übernimmt die Abwicklung und Statusprüfung.

Sobald man auf "Starten" klickt, wird man zur Unidays-Seite weitergeleitet. Dort muss man zunächst ein Konto anlegen. Während der Anmeldung muss man seine Schule bzw. Universität, den eigenen Studiengang, das Studienjahr, sowie die Studiendauer angeben. Im nächsten Schritt findet dann die eigentliche Verifizierung statt. Mit einem Klick auf "Portal öffnen" öffnet sich ein Login-Fenster der eigenen Uni, in dem man Benutzername und Passwort eintragen muss. Hierbei handelt es sich um die gleichen Daten, die man für seine Universitätsmails nutzt. Nach einer kurzen Übersicht, auf welche Daten Unidays zugreift, hat man es auch schon geschafft – die Verifizierung war erfolgreich.

Wem das alles nicht zusagt, der kann auch auf Apple selbst zurückgreifen. Es ist möglich, bei Apple anzurufen, mit einem Mitarbeiter zu chatten oder direkt im Apple Store die Immatrikulationsbescheinigung vorzuzeigen.

Im Bildungs-Store selbst stehen dann Macs und iPads im Fokus. Apple bietet hier tatsächlich das gesamte Mac- und iPad-Portfolio rabattiert an: sämtliche Macbook-Modelle, den Mac Mini, den iMac und sogar iMac Pro und Mac Pro. Beim iPad sieht es ähnlich aus: das normale iPad, iPad Pro und auch immer noch das iPad Mini.

Die Ersparnisse sind dabei nicht zu verachten. Bezahlt man beispielsweise für das normale Macbook (ohne Air, ohne Pro) im Standard-Store 1499 €, sind es mit Bildungsrabatt nur 1350,06 €. Immerhin eine Ersparnis von fast 150 €. Klar ist auch, dass man in absoluten Zahlen umso mehr spart, umso teurer die Geräte werden. Nimmt man beispielsweise ein Macbook Pro (13 Zoll) mit Touch Bar, 3,1 GHz Prozessor und 512 GB SSD, bezahlt man dafür 2024,84 €. Ein Rabatt von 224,16 €.

An diesen Zahlen wird aber schon offensichtlich, dass mehr als 10 Prozent Preisnachlass nicht drin sind. Das gilt auch für iPads. Das iPad Pro 10,5 Zoll ist für 692,58 € statt 729 € zu haben, das „normale“ iPad für 332,01 € statt 349 € in der Basiskonfiguration. Hier fallen die Preisnachlässe also noch sehr viel geringer aus und bewegen sich eher nur um die fünf Prozent. Immerhin ist auch der Apple Pencil vergünstigt. Knappe zehn Euro können hier gespart werden.

Neben diesen Produktkategorien gibt es aber auch eine Reihe an Geräten, die leider keinen Rabatt bekommen. iPhones werden beispielsweise nicht berücksichtigt. Auch die Apple Watch oder den Homepod sucht man vergeblich. Apple gewährt also wirklich nur auf das Rabatt, was man als Student zum Studieren benötigt.

Das früher sehr beliebte Programm "Apple on Campus", bei dem Studenten ausgewählter Hochschulen noch einmal einen extra Rabatt erhielten, wurde leider im Frühjahr 2017 eingestellt. Zum Glück gibt es noch andere Möglichkeiten außer Apple.

Reseller als Alternative

Wem die Preisnachlässe von Apple nicht genügen, dem ist ein Blick über den Apple-Tellerrand zu empfehlen. Die Seite unimall.de ist zum Beispiel ganz grundsätzlich eine hervorragende Anlaufstelle für Studenten. Neben Apple-Produkten lassen sich dort nämlich auch rabattierte Produkte anderer Anbieter wie Lenovo, Microsoft oder Adobe finden. Hinzu kommen spezielle Studenten-Abos und vergünstigte Software.

Preislich unterscheiden sich die Nachlässe von Unimall.de und Apple selbst leider nicht. Auch hier sind „nur“ maximal zehn Prozent drin. Ein Vorteil ist hier allerdings, dass die Seite die unterschiedlichen Modelle noch einmal aufbereitet, Features herausstellt und miteinander vergleicht. Wer also nicht ganz sicher ist, welches iMac-Modell nun das richtige ist, bekommt hier eine informative Übersicht präsentiert und kann nach abgeschlossener Recherche zu den gleichen Preisen wie im Apple-Bildungs-Store einkaufen.

Eine bessere Möglichkeit bietet die Seite Mactrade.de . Dort muss man zunächst ein Benutzerkonto anlegen. Während des Registrierungsprozesses kann man auswählen, ob man zu Bildungskonditionen einkaufen möchte. Falschangaben sind hier zwar möglich, bringen aber nichts. Spätestens beim Bestellen muss man ein Nachweisformular ausfüllen. Ist man allerdings für einen Bildungsrabatt qualifiziert, lohnen sich die Angebote. Das bereits genannte Macbook kostet im Vergleich zu Apples Bildungsangebot noch einmal 40 € weniger und steht bei 1310 €. Das Macbook Pro ist ab 1291 € (statt 1499 € regulärer Preis oder 1350 € Educational Pricing) zu haben. Allerdings sollte man genau hinschauen. Für iPads lassen sich beispielsweise gerade keine Rabatte finden — da fährt man also besser, wenn man den Bildungsrabatt von Apple wählt.

Eine dritte Möglichkeit für günstigere Apple Hardware ist der bekannte autorisierte Anbieter Gravis . Dort kann man sich einfach über seine Uni-Mail anmelden, um von Preisnachlässen zu profitieren. Nachdem man seine Uni-Mailadresse bestätigt und ein Konto angelegt hat, ist man im sogenannten Campus Club. Wirklich überzeugen können die Preise hier aber nicht und liegen mitunter sogar über Apples eigenen Bildungspreisen. Trotzdem ist Gravis natürlich ein Drittanbieter und hat somit immer mal wieder Sonderaktionen. Es schadet also auf keinen Fall, hier ab und zu mal hereinzuschauen. Eventuell erwischt man ja gerade eine Sonderaktion. Gerade zu Beginn eines jeweiligen Semesters stehen die Chancen gut.

Wenn es um Apple Hardware geht, ist Educational Pricing ein Vorteil, den man sich nicht entgehen lassen sollte. Zehn Prozent Rabatt sind zwar nicht die Welt, aber wieso darauf verzichten, wenn man es auch mitnehmen kann? Besonders positiv ist dabei Mactrade aufgefallen. Dort gibt es auch immer wieder zusätzliche Aktionen, die das Angebot noch attraktiver gestalten. Es lohnt sich also, die Augen offen zu halten und verschiedene Anbieter zu vergleichen.

Unterschätzte Kategorien: Lebensdauer und Wiederverkaufswert

Der Preis eines Gerätes ist der offensichtlichste Faktor, wenn es um einen Neu-Kauf geht. Es gibt aber noch zwei Aspekte, die berücksichtigt werden sollten, wenn man sich ein neues Gerät fürs Studium kaufen möchte: Lebensdauer und Wiederverkaufswert.

Natürlich sind Apple-Laptops teurer als ein durchschnittlicher Windows-Rechner. Ihre Lebensdauer ist dafür aber auch deutlich länger, da sich Apple Produkte für gewöhnlich durch hochwertige Hardware-Qualität auszeichnen. Bei entsprechendem Umgang ist es absolut möglich, ein gesamtes Studium (ja, Bachelor und Master) mit demselben Gerät zu bestreiten. Wenn man davon ausgeht, dass man hierfür sechs Jahre benötigt, relativiert sich der anfängliche Preis erheblich. Hier sollte man eher wie eine Firma denken und den Preis pro Jahr im Auge behalten. Weder man selbst, noch die Umwelt hat etwas davon, wenn man nach einem Jahr schon den nächsten Laptop kaufen muss.

Sicherlich gibt es auch bei diesem Thema immer wieder Ausrutscher nach unten. Vor wenigen Tagen startete Apple beispielsweise ein Reparaturprogramm für defekte Tastaturen bestimmter Macbook-Modelle. Zugegeben, das ist ärgerlich. Aber immerhin gibt es solche Programme. Und erfahrungsgemäß sind Macbooks und iPads besser gefertigt als viele Produkte der Konkurrenz.

Zum anderen werden sie aber auch länger mit Updates versorgt. Eklatant ist das unter iOS. Wenn Android-User schon nach einem Jahr Angst haben müssen, ob sie noch ein Update bekommen, können selbst Besitzer eines iPhone 5S noch von der neuesten Version iOS 12 profitieren. Ein Smartphone, das 2013 veröffentlicht wurde und somit fünf Jahre alt ist. Das ist im schnelllebigen Handy-Geschäft eine Ewigkeit. Für den Mac zeigt sich ein noch besseres Bild: Hier werden noch Macbooks Pro und Air, sowie iMacs von 2012 unterstützt.

Aus dieser langfristigen Unterstützung resultiert auch ein Vorteil, den die meisten nicht sofort im Blick haben: den Wiederverkauf. Klar, wer sich einen neuen Rechner kauft, denkt nicht unbedingt direkt an den Verkauf. Dabei ist es absolut sinnvoll. Apple Geräte haben nämlich einen sehr guten Werterhalt. Apple selbst senkt kaum einmal die Preise, im Gegensatz zu anderen Herstellern. Hinzu kommt die gute Qualität und lange Software-Updates. In der Summe kann man so davon ausgehen, auch nach mehreren Jahren noch eine stattliche Summe zu bekommen. So relativieren sich die hohen Preise bei der Anschaffung.

Aber natürlich gehört zu einem Studium nicht nur Hardware. Ohne entsprechende Programme und Services kommt man nicht weit. Zum Glück können Studenten auch hier ordentlich sparen: Sei es durch handfeste Rabatte für Programme, Kooperationen von Universitäten mit Software-Anbietern oder vergünstigten Abos für Services wie Spotify.

Mit Bildungspreisen auch bei Software sparen

Was wäre ein Computer ohne Software? Genau: nichts. Nun gibt es zwar ein schier unerschöpfliches Reservoir an kostenloser Software und vieles davon ist auch extrem gut. Allerdings stößt man auch irgendwann an Grenzen. Microsoft Office ist ein Beispiel, welches wohl jeder kennt. Zum Glück gibt es für Studenten viele Möglichkeiten auch bei Software kräftig zu sparen.

Die erste Option, die man als Student immer prüfen sollte, ist das Software-Angebot der eigenen Universität. Mit etwas Glück sind hier richtig brauchbare Angebote dabei. Häufig ist zum Beispiel Microsofts Office Suite beziehbar.

Um diese Angebote zu nutzen, muss man sich im Normalfall einfach auf dem jeweiligen IT-Portal der Uni umschauen. Die Software-Lizenz ist dann an die eigne Uni-Mailadresse gebunden. Im Fall von Microsoft Office kann man so – immer vorausgesetzt die eigene Uni ist mit an Bord – den kompletten Preis für ein Jahr sparen. Nach einem Jahr muss man meist wieder den Nachweis erbringen, noch Student an dieser Universität zu sein.

Oft gibt es zusätzlich die Möglichkeit, etwas weniger bekannte Software dauerhaft zu beziehen. Ein Klassiker sind hier Programme zur Literaturverwaltung wie Citavi oder Endnote, aber auch Antiviren-Software. Was genau angeboten wird, ist natürlich immer von der jeweiligen Hochschule abhängig. Ein Blick lohnt sich aber auf jeden Fall.

Auch Software-Entwickler haben oft Rabatte im Angebot

Gratis-Software ist das eine, von der Universität zur Verfügung gestellte Programme das andere. Was aber, wenn sich die eigenen Bedürfnisse ändern, spezieller werden oder man schlicht gewisse Nischen-Programme benötigt, die Geld kosten? Leistungsstarke Software kann schnell ins Geld gehen und als Student ist das bekanntlich meist rar.

Zum Glück verfolgen auch viele Software-Anbieter ein Bildungsrabatt-Modell, darunter einige der bekanntesten Software-Schmieden für Mac und iOS. Besonders positiv fällt hier Devontechnologies auf, die unter anderem den Wissens- und Dateimanager Devonthink im Angebot haben. Hier finden sich nicht nur Hinweise zum Produkt, sondern auch Beispiele für Anwendungsfälle in Lehre und Forschung . Darüber hinaus – und das ist der springende Punkt – bietet Devontechnologies ein kurzes Formular an, indem einige persönliche Daten abgefragt werden, u.a. die Institution, zu der man gehört, und die Matrikel- oder Personalnummer. Schickt man das Formular ab, hat man wenige Momente später eine Mail im Posteingang. Dort findet man dann eine Übersicht aller Devon-Produkte mit entsprechenden Preisen. Hier werden pauschal 25 Prozent gewährt, was auch der Nachlass ist, den es bei regulären Rabattaktionen für „normale“ Kunden gibt. Klickt man auf einen der Links, wird man in den Webshop von Devontechnologies geleitet und hat das entsprechende Produkt direkt im Warenkorb. Die Nutzung einer Uni-Mailadresse ist übrigens nicht nötig. Es kann auch problemlos eine private Adresse genutzt werden. Eines sollte man jedoch nicht vergessen: Auf jeden Preis kommen noch 19 Prozent Mehrwertsteuer.

Auch andere bekannte Software-Firmen haben Angebote, die sich speziell an Studenten und Lehrende richten. Zu nennen ist hier beispielsweise die Omnigroup, deren bekanntestes Programm der To-Do-Manager Omnifocus ist. Hier ist das Vorgehen ein wenig anders gelöst: Man geht einfach auf die eigens eingerichtete Seite und legt in den Warenkorb, was man kaufen möchte. Falls man mehrere Programme erwerben will, hat Omni hier noch ein besonderes Angebot auf Lager: 5 Prozent Preisnachlass auf den Gesamtpreis für jedes weitere gekaufte Produkt.

Dies sind nur zwei Beispiele von einigen der bekanntesten Software-Schmieden. Es lohnt sich aber bei jeder Software zumindest mal genauer hinzuschauen, ob es nicht doch einen Bildungsrabatt gibt. Das Vorgehen ist dabei nicht immer gleich. Teilweise ist es mit extra Bildungsseiten gelöst, manchmal mit einer speziellen Lizenznummer. Wie auch immer es im Einzelfall funktioniert, man sollte Bildungsrabatte nutzen, wenn man die Bedingungen erfüllt. Rabatte von 25 oder 30 Prozent sind keine Seltenheit. Selbst halbierte Preise habe ich schon gefunden.

Flatrate-Sparen mit Setapp

Das beste Software-Angebot, das ich bisher finden konnte ist Setapp . Man kann sich das ganze wie eine Art Netflix für Apps vorstellen. Man bezahlt eine monatliche Summe (im Normalfall 9,99 US-Dollar pro Monat plus Mehrwertsteuer) und erhält Zugang zu mittlerweile sage und schreibe über einhundert Programmen. Natürlich wird man nur einen Bruchteil hiervon benötigen. Das Angebot ist aber sehr vielfältig aufgestellt und, selbst wenn man nur wenige Apps nutzt, spart man eine Menge.

Es ist nämlich beileibe nicht so, dass nur B-Ware angeboten wird. Eines der bekanntesten Programme ist die Schreibsoftware Ulysses. Das kostet normalerweise 4,99 € im Abomodell pro Monat. Bei Setapp ist es bereits im Preis inbegriffen. Darüber hinaus finden sich viele weitere spannende Apps, beispielsweise Goodtask, Bartender, Boom3D, Busycal, Clean My Mac oder die Projekt-Management-Software Merlin Project Express.

Noch besser wird das Angebot, wenn man das Angebot für Studenten betrachtet. Hier halbieren sich nämlich die Kosten auf 4,99 US-Dollar pro Monat plus Mehrwertsteuer. Allerdings gilt dieser Preis nur, wenn man direkt für zwölf Monate bezahlt. Wem das zu heikel ist, der kann zunächst die kostenlose Testversion nutzen.

Natürlich hat ein Modell wie Setapp auch Tücken. Es kann immer passieren, das Software plötzlich nicht mehr im Leistungsumfang inbegriffen ist, weil Entwickler ihr Einverständnis zurückziehen. Das ist sicher ein Risiko, welches es zu bedenken gilt. Nichtsdestotrotz bekommt man hier für umgerechnet etwa 60 € im Jahr ein buntes Paket an Software. Mit Sicherheit ein Angebot, das sich sehen lassen kann.

Die neue Welt der Software-Services

Günstigerer Laptop, verbilligte Software — was fehlt noch? Richtig! Die vielen kleinen Services und Dienstleistungen, die wir mittlerweile tagtäglich beziehen. Spotify, Netflix und wie sie nicht alle heißen.

Kaum jemand kommt noch ohne sie aus, aber natürlich fressen diese Anbieter auch das monatliche Budget auf. Hier zehn Euro, dort einen Fünfer und, und, und. Zum Glück können Studenten auch hier oftmals sparen — meist über den weiter oben bereits genannten Anbieter Unidays.

Für fast jeden Studenten dürfte Musik unerlässlich sein und da kommen dann ganz schnell die großen Anbieter wie Spotify oder Apple Music ins Spiel. Und es ergibt ja auch Sinn: Wer sich auch nur ein reguläres Album im Monat kauft, gibt schon mehr Geld aus, als für ein Spotify-Abo. Umso besser, dass Studenten hier ganze 50 Prozent sparen können.

Dazu müsst ihr einfach nur auf die entsprechende Seite von Spotify gehen und euch dort mit eurem Spotify-Account anmelden. Danach folgt dann die Überprüfung durch Unidays. Das funktioniert in der Regel problemlos. Sollte es doch einmal nicht auf Anhieb funktionieren, kann man es einfach erneut probieren. Ist dann der eigene Status als Student bestätigt, wird ab der nächsten Rechnung nur noch die Hälfte, also 4,99 € pro Monat berechnet. Das Ganze funktioniert auch, wenn man schon Spotify-Premium-Kunde ist. Eine erneute Prüfung des Studentenstatus wird übrigens erst nach einem Jahr fällig. Wer also bald das Studium geschafft hat und sich exmatrikuliert, sollte diesen Vorteil ruhig noch mitnehmen.

Für Apple Music gilt im Übrigen genau das gleiche. Auch hier prüft Unidays den Studentenstatus, auch hier halbiert sich der Preis auf 4,99 € im Monat.

Ein weiterer Dauerbrenner unter Studenten ist Netflix. Allerdings kann man hier nicht extra sparen. Der kalifornische Streaminganbieter hat zwar verschiedene Abo-Modelle im Angebot, aber keine zusätzliche Vergünstigung für Studenten. Hier kann aber natürlich ein geteiltes Konto aushelfen, da man ein Netflix-Konto problemlos mit bis zu vier Personen nutzen kann.

Deutlich spendabler zeigt sich hier ein Konkurrent von Netflix: Amazon. Amazon tut fast alles, um sein Prime-Abo an seine Kunden zu verkaufen und packt einiges rein: kostenlose Lieferung, ein Videostreaming-Service, Musik-Streaming, die Kindle-Leihbücherei, Speicherplatz für Fotos in der Amazon-Cloud und noch einiges mehr. Der Clou: Für ein Jahr kann man dieses Angebot als Student völlig kostenfrei nutzen. Das Kalkül dahinter ist natürlich klar. Wenn man sich erst mal an die vielen schönen Services gewöhnt hat, möchte man nicht mehr darauf verzichten und wird auch weiterhin Amazon-Prime-Kunde bleiben. Zunächst aber hat man nichts zu verlieren und auch nach dem ersten kostenfreien Jahr muss man nur die Hälfte des regulären Preises zahlen: 34 € statt der üblichen 69 € im Jahr. Ein weiteres Plus: Andere Personen, die im gleichen Haushalt wohnen, können auch versandkostenfrei bei Amazon bestellen. Ideal für WGs.

Ein paar Geheimtipps zum Schluss

Wem das alles noch nicht reicht, der kann sich auch auf diversen Sparseiten umschauen, die sich nicht explizit an Studenten richten, beispielsweise Mydealz. Ein Geheimtipp für Software ist der Anbieter Stacksocial. Dort findet man verschiedene Kategorien für vergünstigte Software und Services. Besonders spannend sind die Lifetime-Angebote. Dort zahlt man einmal einen Betrag und kann den entsprechenden Service dann ein Leben lang nutzen — oder zumindest bis die jeweilige Firma aufhört zu existieren. Es schadet in keinem Fall dort mal vorbeizuschauen, da man teilweise Angebote findet, bei denen ein unbegrenztes Abo günstiger ist, als der Jahrespreis von Konkurrenten.

Student sein lohnt sich, das sollte nun klar sein. Egal, ob man einen neuen Mac oder ein iPad braucht, ob Software benötigt wird oder man nach dem vielen Lernen Videos streamen möchte: Es bringt fast immer etwas, genauer hinzuschauen. Studentenrabatte und Educational Pricing sind keine Seltenheit. Und selbst wenn man mal nichts finden kann, kann man immer noch eine nette Mail an den Anbieter schreiben. Gerade bei kleineren Firmen kann man hiermit durchaus Erfolg haben.

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