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Apple Store: Evakuierung nach Rauchentwicklung durch Akkuaustausch

11.01.2018 | 14:51 Uhr |

In einem Apple Store im spanischen Valencia musste die Feuerwehr anrücken, weil beim Wechsel eines Akkus dieser sich entzündet hatte.

Nach einem Vorfall in einem Apple Store in Zürich ist dies schon das zweite Mal, dass sich ein Lithium-Ionen-Akku durch eine exotherme Reaktion (wenn Wärme entsteht und Energie nach außen abgegeben wird) entzündet und zu einer heftigen Rauchentwicklung führte. Das berichten die Kollegen von Mactechnews aufgrund eines spanischen Berichts bei " Las Provincias ", in dem wohl etwas übertrieben sogar von einer Explosion die Rede ist. Demnach reagierten immerhin die Rauchmelder ordnungsgemäß und alarmierten automatisch die örtliche Feuerwehr. Bis diese eintraf, hatten Apple-Mitarbeiter nicht nur sämtliche Fenster für den Rauchabzug geöffnet, sondern vorher auch alle Besucher aus dem Gebäude geleitet. Der Akku selbst wurde den Apple-Sicherheitsrichtlinien entsprechend mit Quarzsand überschüttet, heißt es in dem Bericht weiter.

Anders als in Zürich am vergangenen Dienstag wurde in Valencia niemand verletzt, in dem Schweizer Apple Store war ein Mitarbeiter bei der Akku-Reparatur leicht betroffen.

Möglicherweise häufen sich die Vorfälle derzeit durch das Austauschprogramm von Apple. Der US-Konzern tauscht nach heftiger Kritik inzwischen Akkus ab iPhone 6 zum reduzierten Preis von 29 statt bisher 89 Euro aus. Die entsprechenden iPhones hatten sich nach iOS-Updates verlangsamt, nach Auskunft von Apple, um die schon gebrauchten Akkus zu schonen. Dies hatte man aber den Kunden in keiner Weise mitgeteilt. Der Akkuaustausch soll den älteren iPhones wieder die volle Leistung bescheren. Ob hieraus nun gewissermaßen eine Serie mit gefährlichen Vorfällen wird, ist nach zwei Ereignissen noch nicht abzusehen. Man kann nur hoffen, dass es sich um Einzelfälle handelt, die sich so schnell nicht wiederholen.

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