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Apple und Adobe: Ab Februar wird's teurer

25.01.2019 | 10:55 Uhr | Thomas Hartmann

Während Apple geringfügig die Preise für Hardware erhöht, kündigt auch Adobe höhere Gebühren für seine Cloud-Angebote an.

Mit 0,2 Prozent für Händler im Einkauf erhöht Apple seine Preise für Hardware noch moderat, wie der Blog iFun.de erfahren haben will. Ob dieser Preisanstieg sich auch bis zum Kunden durchschlägt, bleibt aber abzuwarten. Die Kollegen bei iFun.de vermuten eine Währungsanpassung als Grund für die Erhöhung. Seit Sommer 2018 hat sich der Euro gegenüber dem US-Dollar um knapp 10 Cent verbilligt und bleibt seitdem auf diesem Niveau ( 1,13 USD für 1 Euro ).

Bei Adobe dagegen kann man das ganz offiziell auf dessen Blog nachlesen, dass ab dem 12. Februar 2019 in bestimmten Ländern neue Preise für Adobe Creative Cloud, Adobe Document Cloud und Adobe Captivate gelten sollen. Betroffene Kunden erhalten demnach vom Entwickler ab dem 9. Januar 2019 entsprechende Benachrichtigungen.

Adobe verweist darauf, dass dies die erste Preisanpassung seit Jahren sei. Die Abo-Gebühren für Kunden aus dem Bildungsbereich, für das Creative Cloud Foto-Abo und für Einzel-Abos von Acrobat in den USA und den meisten anderen Verkaufsregionen sollen dagegen unverändert bleiben.  Näheres zu den Preisanpassungen in Deutschland erfährt man in den FAQ von Adobe hier .

Meinung : Es ist schon bezeichnend, welche Marktmacht Apple auf Einzelhändler ausüben kann, wenn das Unternehmen während des Verkaufsverbots einiger nach wie vor beliebten Modelle (iPhone 8, iPhone X) Preise anheben kann.

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