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Apple und andere Konzerne der irreleitenden Werbung beschuldigt

19.04.2017 | 14:54 Uhr |

Apple und andere Unternehmen wie Coca-Cola sollen in Indien gegen Werbestandards verstoßen haben.

Das berichtet die Publikation Indian Express . So habe Apple das iPhone 7 in Indien beworben, dabei aber zum Werbespruch ”The amazing iPhone 7 is here” das Bild eines iPhone 7 Plus abgebildet, was laut des Advertising Standards Council of India (ASCI), eingereicht durch insgesamt 191 Beschwerden über das Customer Complaints Council (CCC), irreführend sei. Der ASCI beurteilt die Apple-Werbung sowohl als zweideutig als auch implizit täuschend.

Zwar werde allgemein das iPhone 7 als Handelsmarke von Apple beworben, doch ohne jeden Hinweis auf die ”Serie” dieser Modellreihe, sodass Konsumenten den Eindruck erhalten müssten, das iPhone 7 sei allgemein so groß oder verfüge über dessen Eigenschaften. Wie üblich hat Apple diese Vorwürfe nicht kommentiert.

Andere Beschwerden richten sich gegen indische Werbekampagnen von Coca-Cola, Bharti Airtel (Telekommunikationsunternehmen) und weitere Konzerne oder Marken wie Nivea und Opera Software. Bei Letzterem ging es um die Behauptung, der Opera Mini-Browser für mobile Geräte könne bis zu 90 Prozent Daten während des Surfens einsparen. Dies sei aber nicht durch konkrete Daten belegt worden und führe auch durch die Übertreibung in die Irre. Im Unterschied zu Apple hat Opera jedoch reagiert und beharrt auf seiner Behauptung, der Wert von bis zu 90 Prozent Datenreduzierung beim Surfen sei absolut korrekt und durch interne wie externe Tests immer wieder bestätigt. Der Opera Mini   wird auch auf Deutsch beworben mit dem Versprechen: ”Datenverkehr sparender mobiler Browser mit Werbeblocker”, er könne bis zu 90 Prozent des Datenvolumens einsparen. Opera will diese Einsparungen durch spezielle Kompressionsverfahren von Websites erreichen. Der Opera Mini ist unter anderem auch für iOS-Geräte erhältlich .

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