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Apple & Co.: Silicon Valley berät Weißes Haus

22.05.2017 | 12:41 Uhr |

Die US-Regierung will ihre digitalen Services verbessern. Die IT-Industrie soll bei dem Projekt helfen.

Apple wird im Juni wie auch andere Technologiefirmen aus dem Silicon Valley Vertreter nach Washington schicken, um mit dem Weißen Haus über die Modernisierung der digitalen Technik von Behörden zu diskutieren. Die Gespräche sollen sich ebenso über Big Data und über die Einwanderung qualifizierter Experten drehen. Den so benannten American Technology Council leitet der ehemalige Microsoft-CFO Chris Lidell unter der Oberaufsicht des vom Präsidentenschwiegersohn Jared Kushner geführten Office of American Innovation. Ziel des Projekts ist es laut Eigenangaben, dass die Bürger mit den Behörden in einer Art und Weise interagieren können, wie sie es von den "besten Unternehmen aus dem privaten Sektor" gewohnt seien - mit intuitiven digitalen Erfahrungen, die effektiv Probleme lösen würden.

Derzeit hätten die US-Bürger bei ihren digitalen Behördengängen mit "überholten Websites, wenig hilfreichen Call-Centern und papierhaften Formularen mit tausenden von Seiten" zu kämpfen. Der neu gegründete Expertenrat soll bei der Behebung dieser Umstände helfen. Der Arbeitskreis wird laut Recode am 19. Juni erstmals tagen. Auf der Tagesordnung stehe auch, wie Washington die Vergabe von H-1B-Visa wieder erleichtern will. Die Technikindustrie hatte die im April erlassenen Dekrete zur Verhinderung der Einreise aus bestimmten Staaten von Anfang an kritisiert.

Interessant wird für die beteiligten Firmen wie Amazon, Google, IBM, Microsoft und Oracle gewiss auch ein anderer Punkt der Tagesordnung, der sich um das Beschaffungswesen von Hardware und Software für die Regierungsbehörden dreht.

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