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Apple untersucht Vorwürfe über Schüler-Arbeiter in China

30.10.2018 | 09:56 Uhr |

Laut einer Arbeitsrechtsorganisation wurden für die Apple-Watch-Fertigung Schüler im Alter von 16 bis 19 Jahre eingesetzt.

Untersuchung : Apple geht Vorwürfen nach, dass einer seiner Zulieferer in seiner Fabrik Schüler hat Apple Watches zusammen bauen lassen. Diesen Vorwurf erhebt die Arbeitsrechtsorganisation Students and Scholars Against Corporate Misbehavior (SACOM) in Hongkong gegen einen Betrieb von Quanta Computer in Chongqing. Schüler im Alter von 16 bis 19 Jahren seien während ihres Pflichtpraktikums entgegen den Regeln dazu gezwungen worden, an Werkbänken und Fließbändern zu schuften und dabei jede Menge Überstunden abzuleisten.

Apple hat nach eigenen Angaben die Anlage in Chongqing zwischen März und Juni dieses Jahres dreimal überprüft und dabei keinerlei Hinweise auf Verstöße gegen das Arbeitsrecht respektive Schülerarbeit gefunden. Man werde aber der Sache erneut nachgehen und die Arbeiten der im September eingestellten Praktikanten prüfen. Verstöße gegen den Jugendschutz werde man nicht tolerieren.

Auch Quanta Computer streitet die Vorwürfe der SACOM ab, allerdings hat die Arbeitsrechtsorganisation Interviews mit 28 arbeitenden Studenten direkt vor Ort durchgeführt, zusätzlich wurden die Online-Fragebögen in diverse Chatgruppen der Quanta-Arbeiter verteilt.

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