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Apple will angeblich iPhone SE in Indien produzieren

17.02.2017 | 14:36 Uhr |

Um im indischen Markt Fuß zu fassen, plant Apple offenbar, das iPhone SE in Indien produzieren zu lassen.

Indien ist einer größten Wachtsumsmärkte für Smartphones, Apples Produkte sind für Inder aber einfach zu teuer. Laut einem Bericht der Economic Times soll deshalb Apple auf ein in Indien produziertes iPhone SE setzen. Auftragnehmer ist offenbar der taiwanische Hersteller Wistron, der in einer eigenen Fabrik in Bangalaru einen Posten von 300 000 bis 400 000 iPhones zusammenbauen soll. Die Herstellung in Indien bring Steuervorteile, vor allem die Importzölle sind relativ hoch. Später könnten auch andere iPhone-Modelle hier assembliert werden, in Zukunft vielleicht sogar komplett hergestellt werden. Bisher kostet das iPhone SE in Indien etwa 30 000 Rupien oder 408 Euro, eine lokale Produktion könnte den Preis senken. Mit dem SE hatte Apple in Indien bisher keinen Erfolg, besser verkaufte sich das Modell 5S in Indien, das aber schon nicht mehr angeboten wird.

Das iPhone SE ist Apples Einstiegsmodell.
Vergrößern Das iPhone SE ist Apples Einstiegsmodell.
© Apple

Laut IDC wird in Indien der Markt von allem von unter 150 Euro teuren Smartphones  dominiert, laut Marktforschern stieg 2016 der Marktanteil von Android auf 97,1 Prozent. Erfolgreich ist beispielsweise Samsung mit der J-Produktlinie. Apple ist schon länger mit der indischen Regierung und regionalen Verwaltungen in Verhandlungen, auch der Verkauf von aufbereiteten Gebrauchtgeräten war ein Vorschlag Apples. Indien mit seinen einer Milliarde Einwohner gilt als interessantester Wachstumsmarkt, das Mobilfunknetz ist im Entstehen.

Unsere Meinung

Dass Apple sich für die Produktion des iPhone SE entscheidet, ist etwas überraschend, basiert es doch sehr stark auf dem alten iPhone 5S. Offensichtlich sind aber die Komponenten des iPhone 6S einfach zu teuer, besonders kostspielig ist etwa das Display.

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