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Apple-Zulieferer Foxconn baut Fabrik in den USA

27.07.2017 | 12:20 Uhr |

Für 10 Milliarden US-Dollar will Foxconn im Staat Wisconsin eine neue Fabrik bauen und dort LCD-Displays herstellen.

Der Elektronikhersteller Foxconn h at gestern im Beisein des US-Präsidenten und des hiesigen Gouverneurs angekündigt , 10 Milliarden US-Dollar in eine neue Fabrik in Wisconsin zu stecken. Dort will Foxconn auf gut 2000 Quadratmetern LCDs herstellen und bis zu 3000 Arbeitsplätze schaffen. Zunächst werde man dort LCD-Panels für Fernsehapparate der Marke Sharp produzieren, an dem Foxconn-Eigner Hon Hai eine bedeutende Beteiligung hält. Der Staat an den großen Seen, wegen seiner ländlichen Prägung als Käse-Staat bekannt, lockt Foxconn mit Subventionen in Höhe von drei Milliarden US-Dollar. Früher hieß es, Foxconn wolle zusammen mit Apple eine Fabrik in den USA eröffnen.

Bei einer auf die Ankündigung folgende Veranstaltung hat sich Foxconns Geschäftsführer Terry Gou bei Trump und dem Gouverneur von Wisconsin Scott Walker bedankt und gemeint, dass die Fabrik in Wisconsin nur die erste in einer Serie weiterer Werke sei, die Foxconn in den Binnen-Staaten der USA bauen wolle. Vor wenigen Tagen hat Trump zudem behauptet, Apples Tim Cook habe ihm zugesichert, mehrere Produktionsstätten in die USA zu errichten . Bis jetzt fehlt jedoch eine Bestätigung oder Dementi seitens Apple.

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