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Apples Services-Sparte: Nicht alles hochprofitabel

04.05.2018 | 09:22 Uhr | Peter Müller

Für Aktionäre ist vor allem Apples Marge interessant. Die Services-Sparte gibt Hoffnung, birgt aber auch Risiken.

Apples Services-Sparte wächst und wächst , so dass Anleger erst einmal das nächste große Ding verschmerzen können – auch das einer der Punkte, die Apples als solide wirtschaftend dastehen lassen. Doch muss man sich die Services auch genauer ansehen, meinen Analysten laut der Nachrichtenagentur Reuters. Denn die Margen in dem Bereich sind höchst unterschiedlich. Dienste wie iCloud Storage oder der App Store könne Apple durchaus mit hohen Margen betreiben, wohingegen Apple Music und das kommende Videogeschäft weniger Gewinn pro Umsatz machen und die zuletzt unternehmensweit erzielte Marge von 38,3 Prozent deutlich unterschreiten. Generell sind Investitionen in Inhalte, ob nun Musik oder Filme, relativ umfangreich, meint Bob O’Donnell of TECHnalysis Research. Diese Einschätzung bestätigt auch Apple-Finanzchef Luca Maestri, der durch Services zwar einen Zuwachs an Margen prognostiziert, aber erklärt, dass es auf die Mischung der angebotenen Dienste ankomme, da manche ein anderes Level der Profitabilität erreichten.

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