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Auf dem Homepod: Das muss Siri noch können

09.02.2018 | 09:48 Uhr | Peter Müller

Siri auf der Watch, auf dem iPhone und am Mac ist immer eine andere, eine neue Variante kommt auch auf dem Homepod. Was sie können muss:

Entwicklung: Der Homepod kommt heute zu den Kunden und die ersten Rezessionen loben zwar den Klang des smarten Lautsprechers, nicht aber Siri, was die hauptsächliche Bedienoberfläche sein soll. Jason Snell hat sich Gedanken gemacht, wie Apple Siri verbessern müsste, nicht nur für den Homepod.

Zuallerst vermisst er ein Feature, das Siri die Witzeleien austreiben soll. Apps wie Carrot Weather bieten ihren Nutzern die Wahl, die Wetternachrichten eher launisch oder nur nüchtern vorzutragen, das könnte man von Siri auch verlangen. Was Apples Assistent im Gegensatz zu Alexa auch (noch) nicht kann: Unterschiedliche Timer setzen. Timer sind auf Echo-Geräten die meist gefragte Funktion, diese sind auch in der Lage, unterschiedliche Timer gleichzeitig laufen zu lassen, etwa zehn Minuten für das Gemüse und zwanzig für die Kartoffeln.

Die Phrase "Hey Siri!" hat den Assistenten nicht nur einmal unabsichtlich geweckt, man muss sich ja nur ein Video ansehen, in dem dieses Stichwort fällt. Alternative Weckphrasen brächten Vorteile – auch hier dient Amazon als Vorbild. Ein Offline-Modus, in dem Siri etwa nur lokal gespeicherte Musik spielt, wäre auch wünschenswert. Siri lässt sich zwar auf die Stimme eines Masters trainieren, sinnvoll bei persönlichen Geräten wie dem iPhone. Den Homepod werden aber mehrere Personen steuern wollen, mit unterschiedlichen Musikgeschmäckern, Siri sollte also lernen, deren Stimmen zu unterscheiden. Vor allem aber versteht Siri Kontext noch kaum, eine Ausweitung auf Webservices von Dritten könnte ebenso der Verbesserung beitragen – auch hier zeigt Amazon mit den Alexa Skills, wie das gehen könnte.

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