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Avast stellt Router-Sicherheitsplattform ”Chime“ vor

02.03.2017 | 15:30 Uhr |

Für das Internet der Dinge stellt Avast auf dem Mobile World Congress seinen Sicherheitsrouter Chime vor. Dieser soll Nutzer vor Cybergefahren schützen.

Router, führt der Entwickler von Sicherheitssoftware Avast aus, sind die Herzstücke des vernetzten Heims und stellen demzufolge in den Laboren von Avast einer der Schwerpunkte der aktuellen Forschungen dar. Trotz zahlreicher bekannter Schwachstellen werde Routern aber häufig nicht genug Aufmerksamkeit geschenkt. Als zentraler Verbindungspunkt im Heimnetzwerk sind sie für die gleichen Attacken empfänglich wie jedes andere IoT-(Internet of Things)-Gerät. Mit der Funktion Heimnetzwerksicherheit hat Avast nach eigener Auskunft im letzten Monat 132 Millionen Scans durchgeführt, um weltweit den Sicherheitsstatus der Geräte seiner Nutzer zu überprüfen. Dabei fand Avast heraus, dass 22 Prozent der Nutzer von Avast eine Schwachstelle in ihrer Router-Software haben, und 41 Prozent der Avast-Anwender entweder eine Schwachstelle in ihrer Router-Software besitzen, oder sie nutzen ein schwaches respektive ein Standard-Passwort oder gar ein offenes Netzwerk.

Dagegen soll nun das neue "Chime" (”Geläut”) helfen. Diese stellt laut Avast eine intelligente Plattform für den Router dar und soll diesen und die mit ihm verbundenen Geräte schützen. In den USA kooperiert Avast dafür mit einem Partner in Sachen Router-Sicherheit. Der Router Ally von Amped Wireless bietet seinen Nutzern demnach durch eine einfache mobile App eine zusätzliche Schutzebene, Kontrollmöglichkeiten für Eltern und Inhaltsfilter für IoT-Geräte.

In der Prototyp-Demo hat Avast auf dem MWC 2017 vorgeführt, was das Ziel ist: Den Router zu einem Knotenpunkt des vernetzten Zuhauses zu machen und die Interaktion zwischen intelligenten Geräten zu vereinfachen. So lasse sich beispielsweise eine Verbindung zwischen einer IP-Kamera und einem Smart-TV herstellen. Der Fernseher streamt dann das Bild der Kamera mit Hilfe des Routers. Auf diese Weise werde die Kommunikation zwischen zwei bislang unabhängigen Geräten und die einfache Bedienung über einen Bildschirm ermöglicht.

Auf der eigens für die neue Chime-Plattform eingerichteten Website führt Avast die Details vor.

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