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Bitkom: Teurere Smartphones bei Deutschen beliebt

04.08.2017 | 09:26 Uhr |

Die Vorstellung des ersten iPhones kann gut und gerne als Startschuss für den großen Erfolg des Smartphones angesehen werden. Doch auch rund zehn Jahre später reißt dieser nicht ab. So lautet die Prognose für den Smartphoneverkauf in diesem Jahr.

Einer aktuellen Prognose des Digitalverbands Bitkom zufolge sollen im Jahr 2017 etwa 24,1 Millionen Smartphones über die Ladentheke gehen. Im Vergleich zum Vorjahr verändert sich der Absatz somit kaum, 2016 waren es etwa 24,2 Millionen Smartphones.

Aufgrund der steigenden Nachfrage sollen die Umsätze sogar um ganze vier Prozent zunehmen und somit bei schätzungsweise 9,8 Milliarden Euro liegen.

Bei den Käufern sind demnach besonders die Phablets begehrt, also Smartphones mit größerem Display. Dies erklärt den steigenden Umsatz, da derartige Geräte nicht nur größer, sondern meistens auch leistungsstärker und somit teurer sind. Laut Prognose sollen in diesem Jahr etwa 5 Millionen Phablets verkauft werden, der Durchschnittspreis liegt dabei bei 615 Euro.

In Deutschland wurden in den letzten zehn Jahren rund 180 Millionen Smartphones für umgerechnet 67 Milliarden Euro verkauft. Bitkom-Präsident, Achim Berg, erklärt: „Es gibt kein anderes Gerät, das sich die Deutschen mehr kosten lassen als das Smartphone. 78 Prozent der Deutschen ab einem Alter von 14 Jahren benutzen derzeit ein Smartphone.

Doch auch die Tablets werden immer beliebter, in diesem Jahr werden etwa 6,6 Millionen verkaufte Geräte erwartet. „Tablets haben sich in vielen Haushalten als Zusatzgerät durchgesetzt, das zum Spielen für die Kinder ebenso eingesetzt wird wie um schnell mal die Social-Media-Accounts zu checken“, so Berg. „Aber auch im geschäftlichen Umfeld werden Tablets immer häufiger für Aufgaben eingesetzt, die in der Vergangenheit etwa mit Checklisten auf Papier bearbeitet wurden.“

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