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Blackpills: Wie ”Hardcore”-Netflix fürs iPhone

05.07.2017 | 14:55 Uhr |

Sex, Drogen und Gewalt will der neue VoD-Anbieter Blackpills mit kurzen Formaten, für Mobilgeräte optimiert, ab sofort auf die Displays bringen.

Während man sich insbesondere durch Netflix und Amazon Prime schon an Serienformate aller Art und (fast) ohne Werbung gewöhnt hat, will nun ein neuer Anbieter mit eigenen Angeboten für eine junge Zielgruppe durchstarten: Blackpills . Die Homepage des Anbieters ist völlig in Schwarz gehalten, bis auf den weißen Schriftzug mit einer gebrochenen Pille und einer iPhone-Simulation, auf der kurze Filmausschnitte laufen, diese mit Hinweisen wie ”intensiv, Adrenalin, wild, Sex” und anderes, alles auf Englisch. Der Link zum App Store funktioniert korrekt, derjenige für Android führt zwar zu Google Play, dort ist die App aber noch nicht freigeschaltet.

Die Website Curved hat sich mit dem ”neuen Smartphone-Netflix für Sex, Drogen und Gewalt” ebenso wie die ”Welt” in einem Beitrag   über den Blackpills-Mitbegründer Patrick Holzmann schon näher mit dem Konzept auseinandergesetzt. So erhält man über Blackpills eigenproduzierte, kurze Episoden von etwa 15 Minuten, die Zielgruppe sind demnach junge Leute zwischen 18 und 25 Jahren. Insbesondere in der Blackpills-Serie "Exposed"  drehe sich alles ”um Sex, aber bei Sex geht es um Macht”.

Die Registrierung nach Download der App (ab iOS 10.0) erfolgt mit der eigenen Telefonnummer, freigegeben übrigens auch für das iPad. Dann soll man Zugriff haben auf bislang 13 Serien, synchronisiert und mit Untertiteln in verschiedenen Sprachen. Jede Woche folge eine neue Originalserie, pro Tag kann man sich eine Gratisfolge ansehen. Die App bietet eine einfache Bedienung mit Auswahl der Videoqualität, Auto-Play für Folgen und anderes mehr. Zu den Genres gehören demnach bisher Comedy, Sci-Fi, urbane Kultur, Animation und auch soziale Themen.

Laut Curved beteiligen sich schon einige prominente Namen an der Produktion, darunter James Franco oder Zoe Cassavetes, die Tochter von John Cassavetes. Die Serie ”Playground” soll immerhin auf einer Idee von Regie-Schwergewicht Luc Besson basieren und zeige einen weiblichen Teenager, der eine Schule für Auftragskiller besucht.

Bisher fallen weder Kosten an noch gibt es Abomodelle – dafür müssen die Nutzer sich mit Werbeeinblendungen abfinden. Wenn jemand bereits Erfahrungen mit Blackpills macht – wir sind gespannt auf Ihre Rückmeldungen, gern auch auf unserer Facebook-Site.

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