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Blahnik: Apple hat die meisten Sportdaten gesammelt

17.07.2017 | 14:52 Uhr |

Für die Entwicklung von Apple-Watch-Algorithmen hat Apple eigens ein Labor irgendwo in Cupertino eröffnet.

Letzte Woche hat das Labor seine Türe ein Spalt weit eröffnet und Jay Blahnik , der Sport-Experte bei Apple, ein paar Einzelheiten verraten . Das ist schon die zweite Tour durch das Fitness-Labor für Journalisten, die erste fand bereits 2015 statt .

Blahnik, derzeit bei Apple als Director of Fintess for Health Technologies beschäftigt, ist offenbar stolz auf seine Technologie. Er glaubt, Apple habe mehr Sportdaten gemessen und gesammelt als alle anderen in der Branche. Kein Wunder, nicht nur die eigenen Mitarbeiter (rund 12 000 Angestellten in Cupertino ) sollen sich sportlich betätigen und ihre Fitness-Daten aufzeichnen lassen, sondern auch Tim Cook ist auch mit dabei: Zuletzt hat man ihn mit einem neuen Tracker gesehen, der den Gerüchten nach den Blutzucker messen soll. Laut Blahnik hat sich Apple mit seinem Fitness-Labor zu einem der größten Konsumenten von den sogenannten Spiroergometrie-Geräten oder Monitoren zur Atemanalyse entwickelt. Momentan sind auf dem Apple Campus fünfzig solcher Geräte im Einsatz, die Hälfte davon ist mobil, so dass die Mitarbeiter Atemanalyse beim Schwimmen oder Fahrradfahren durchführen können. Für die Schwimmeinheiten gibt es bei Apple eigens ein Schwimmbad, obwohl Blahnik hinzufügt, dass die meisten Menschen sich nur einbilden, dass sie gut schwimmen können. Die harten Daten würden ein anderes Bild zeigen. Denn selbst bei gut geübten Schwimmer ist es schwierig, die Unterschiede zwischen Kraulen und Brustschwimmen zu messen. Der GPS-Sensor der Apple Watch Series funktioniert übrigens nur beim Kraulen oder Rückenschwimmen, wie wir bei unserem Bad im letzten Herbst festgestellt haben.

Laut Blahnik muss man nicht unbedingt in Apples Fitness-Labor schwitzen, bei manchen Besuchern misst man den Energieumsatz, während sie sitzen, auch ein Grundstein der Kalorienmessung der Apple Watch. Übrigens, die Wissenschaftler an der Universität Stanford haben die Genauigkeit bei der Kalorienmessung der gängigen Wearables getestet, auch die Apple Watch weist hier Mängel auf .

Bei dem Treffen haben die Apple-Verantwortlichen ein paar zukünftige Funktionen gezeigt: So wird es ab watchOS 4 möglich sein, die entsprechenden Fitness-Geräte direkt mit der Apple Watch zu koppeln und die Daten der Geräte in der Health-App zu speichern.

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