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Buffet stockt APPL auf, trennt sich von IBM

16.02.2018 | 09:26 Uhr |

Warren Buffets Berkshire Hathaway macht eine klare Ansage zur Zukunft der IT-Industrie: Apple top, IBM Flop.

Das Vertrauen der Anleger in Apple bleibt groß – kein Wunder, bei den letzten Geschäftszahlen. Doch bleibt die Zukunft stets ungewiss, die diversen kleineren und nicht so kleinen Probleme , mit denen sich Apple zuletzt herumschlagen musste, trüben die Glaskugel so mancher Hellseher ein. Voller Optimismus ist jedoch der Großanleger Warren Buffet, einer der reichsten Männer der Welt. Seine Beteiligungsfirma Berkshire Hathaway hat ihren Anteil am Mac-Hersteller um beinahe ein Viertel erhöht und hält nun 165,3 Millionen Apple-Aktien. Gleichzeitig stieß die Firma fast alle ihre IBM-Aktien ab, reduzierte sie um 94,5 Prozent und hat nun nur noch etwas über zwei Millionen Aktien des einstigen Platzhirschen. Schon im letzten Jahr hatte Buffet gegenüber CNBC erklärt , er glaube mehr an Apples Zukunft als an die von IBM – die Anlagestrategie gibt dem nun einen deutlichen Ausdruck.

Der Kurs der Apple-Aktie kam durch die per SEC-Eingabe veröffentlichte Investition wieder auf die Sprünge, AAPL legte gestern an der Nasdaq um 3,26 Prozent oder 5,62 US-Dollar auf 172,99 US-Dollar zu. Damit steht der Kurs ungefähr wieder auf dem Jahresanfangswert – und um eine Drittel höher als vor einem Jahr. Auch IBM hat gestern an der Börse zugelegt, wenn auch nur leicht um 0,81 Prozent. Gegenüber vor einem Jahr sind Aktien des Großkonzerns aus Newark aber rund 14 Prozent weniger wert.

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