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Bugs in macOS und iOS: Was Apple aus seiner Horrorwoche lernen kann

08.12.2017 | 09:45 Uhr | Peter Müller

Einfach nur Pech oder ein strukturelles Problem? Es gibt aber gute Zeichen dafür, dass sich derart schwere Fehler in Apple-Betriebssystemen nicht mehr so schnell zeigen.

Apple hat eine unangenehme Woche mit teils mehrfach gefixten, teils schweren Bugs in seinen Betriebssystemen hinter sich – einige Fehler bestehen immer noch. Das nagt am Selbstbewusstsein und am Image der Firma. Unser Macworld-Kollege Jason Snell will nicht über die konkreten Ursachen der Bugs spekulieren, Softwareentwicklung ist ein zu komplexer Prozess, um an einzelnen Personen oder Strukturen auszumachen, wo der Fehler lag. Es könnte schlicht ergreifend auch Pech gewesen sein, dass gleich zwei Fehler mehr oder minder gleichzeitig auftauchten und in aller Eile nach einem Fix verlangten.

Womöglich könne es Apple sogar gelingen, bei der versprochenen Revision seiner Prozesse den ein oder anderen Haken zu finden, womöglich übersieht man dabei aber ein größeres strukturelles Problem. Was aber Hoffnung gebe, hörte sich zunächst nach einer schlechten Nachricht an. Apple muss den HomePod auf das Jahr 2018 verschieben und höchstwahrscheinlich steckt der Teufel im Detail der Software für den smarten Lautsprecher. Ebenso hat Apple erst mit iOS 11.2 Apple Pay Cash an den Start gebracht, gut drei Monate nach dem großen Update auf iOS 11. Bei Apple gebe es offenbar noch genügend Leute und Prozeduren, die verhinderten, dass unreife und fehlerhafte Software heraus kommt. Wie sich gezeigt hat, sind diese nicht unfehlbar. Was sie ja auch nicht sein können.

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