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Bundesgerichtshof prüft Zulässigkeit der Adblocker

17.01.2018 | 10:48 Uhr |

Der Streit um die unterdrückte Werbung im Internet eskaliert bis zum Bundesgerichtshof. Im April ist eine Hauptverhandlung angesagt.

Werbung im Internet: Im Rechtsstreit um Werbeblocker zwischen der Axel Springer AG und dem Hersteller des Werbeblockers Adblock Plus hat der Bundesgerichtshof einen Termin für die Hauptverhandlung angesetzt. Am 19. April soll das Gericht darüber entscheiden, ob Adblock Plus eine wettbewerbswidrige Software ist. Im bisherigen Verlauf des Verfahrens hatte das Landgericht Springers Klage abgewiesen, das Oberlandesgericht aber geurteilt, die beklagte Partei dürfe ihr Programm nicht verbreiten, wenn und soweit Werbung nur nach von der Beklagten vorgegebenen Kriterien und gegen Zahlung eines Entgelts der Klägerin nicht unterdrückt wird. Die Revision ist zugelassen, die Klägerin möchte darin eine Unterlassungsverfügung erreichen, die Beklagte die ursprüngliche Abweisung der Klage.

Zuletzt hat auch Apple in Safari 11 Werbeblocker integriert . Im Unterschied zu den Herstellern von Adblock Plus verlangt jedoch der Entwickler kein Entgelt von den Website-Betreibern um die Werbung doch noch auszuspielen.

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