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Cloud-Kit: Daten-Störungen in den Dritt-Apps

29.05.2018 | 14:59 Uhr | Thomas Hartmann

Entwickler klagen darüber, dass Daten in der öffentlichen Datenbank in iCloud aus der Produktionsumgebung verschwunden sind.

Das Cloud-Kit bietet Zugriff auf private Datenbanken, die exklusiv einem iCloud-User zugehörig sind, wie iCloud Drive oder die Photo Library. Hier sollen Dokumente und Bilder sicher gespeichert und synchronisiert werden. Beim jetzt auftretenden Problem handelt es sich um die öffentlichen Datenbanken, die einer App zugeordnet sind und von allen Nutzern dieser App nutzbar sind. Apple setzt diese etwa für die eigenen Apple News ein, jeder Nutzer hat Zugriff auf die darin befindlichen Daten. Genau damit gab es nun Probleme, wie die Kollegen von " Mactechnews " berichten. Demnach hat es seit dem 25. Mai Probleme mit dieser öffentlichen Datenbank auf iCloud gegeben. So finden sich in den Apple Developer Forums Berichte von Entwicklern, dass die öffentliche Datenbank der eigenen App plötzlich gelöscht sei – alle Nutzerdaten seien daraus verschwunden. Dies scheint am frühen Morgen Ortszeit geschehen zu sein, andere bestätigen das für ihre Cloud-Kit-basierten Apps. Teilweise wurden diese Daten inzwischen wieder hergestellt, aber offenbar nicht vollständig und nicht für alle. Die Wiederherstellung scheint jedoch noch im Gange zu sein.

Für die demnächst startende WWDC 2018 erwartet man von Apple auch Neuerungen und neue Funktionalitäten für die Produktionsumgebung. Möglicherweise hängt mit Erprobung dieser neuen Funktionen die Problematik der verschwundenen Daten zusammen.

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