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Cook: KI arbeitet bereits für Apple

12.06.2017 | 11:04 Uhr |

Apple beschäftigt sich intensiv mit maschinellem Lernen, posaunt das aber nicht so laut hinaus wie andere, erklärt Tim Cook.

Künstliche Intelligenz (KI) oder maschinelles Lernen ist keine Zukunftstechnologie, sondern schon heute im Einsatz, erklärt Tim Cook in einem Interview mit der MIT Technology Review . Auch Apple sei schon mitten drin statt nur dabei, mit KI etwa erkenne die Softwarefotos Gesichter, Landschaften und Gegenstände, in Apple Music würde maschinelles Lernen eingesetzt, um Empfehlungen für neue Musik zu geben. Wie gut das funktioniert, haben wir in unserem Video ausprobiert:

Jetzt ziehe auch das iPhone aus dem Verhalten seines Nutzers Rückschlüsse und passe so die Akkueinstellungen für eine längere Laufzeit an. Apple sei der Öffentlichkeit aber im Gegensatz zu Google und anderen nicht als der große KI-Pionier anerkannt, da man mehr über aktuelle Produkte spreche und nicht über solche, die man in den Jahren 2019, '20 oder '21 verkaufen wolle. Und zwar, weil man das nicht wolle, aber sehr wohl wisse, in welche Richtung man entwickle.

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Stets müsse man auch im Auge behalten, dass die Technologie den Menschen dienen müsse und nicht umgekehrt. Apple lege daher besonders starken Wert auf Schutz der Daten und der Privatsphäre und erhebe allzu persönliche Daten daher nicht für seine Forschung und Entwicklung.

Am MIT hörte Cook einem Vortrag der Forscherin und Wearables-Spezialisten Rosalind Picard zu, die am MIT in dessen Media Lab's Affective Computing Group an dem Theme Depression arbeitet. Die künstliche Intelligenz soll Depressionen frühzeitig erkennen helfen, etwa anhand der Kommunikation der Betroffenen. Mit iPhones arbeitet Picards Gruppe derzeit noch nicht.

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