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Der beste Laptop-Rucksack für Mac, iPad, iPhone und Kameras

12.05.2020 | 14:30 Uhr |

Transportmittel für Macbook Pro, iPad, iPhone, die Kamera und allerlei Zubehör: Wir haben die besten Modelle getestet.

Wir testen für Sie Rucksäcke, die für Macbook Pro , Macbook Air sowie das iPad sichere Aufbewahrungsfächer bieten. Unsere Auswahl zeigt auch deutlich elegantere Modelle, wie beispielsweise den 265 Euro teuren Edel-Rucksack Booq Cobra Pack , weitere Rucksäcke und Taschen im Test sind von Bonobo, Built, Crumpler , Incase , Manfrotto und Kata . Diese eignen sich teilweise auch als Kamera-Tasche für eine Spiegelreflex -Kamera.

Wie immer Sie sich entscheiden: Wir raten, auf jeden Fall auf die Polsterung des Macbook -Fachs zu achten und im Zweifelsfall zusätzlich eine gepolsterte Schutzhülle für den Transport des Rechners zu verwenden. Achten Sie auch auf die Polsterung der Tragegurte sowie ein stabile Verankerung derselben am Rucksack.

Einen Test von Laptop-Taschen, zum Tragen oder Umhängen, die den gleichen Zwecken wie die Rucksäcke dienen und die nicht in jedem Fall weniger Platz bieten, finden Sie hier.

Pacsafe Metrosafe X Backpack

Auf den ersten Blick ist der Metrosafe X Backpack ein klassischer Rucksack für Arbeit und Studium. Die Optik bietet keine Überraschungen, ein großes Außenfach mit Reißverschluss schützt sehr gut vor Nässe. Vom Volumen her passt hier bequem eine dicke Powerbank mit Kabeln hinein. Direkt darüber ist ein Fach für Schlüssel. Typisch für Packsafe darf hier eine Schlaufe als Schutz vor Langfingern nicht fehlen. Einen Schutz vor Langfingern hat auch der große Reißverschluss zum Hauptfach. Dieser ist jedoch mit einem Riegel versehen, den Diebe kaum unbemerkt öffnen können. Das sind aber noch nicht alle Fächer, eines für ein iPhone mit Reißverschluss ist auf Höhe der Hüfte zu entdecken. Ein Außenfach für eine Ein-Liter-Flasche ist natürlich auch vorhanden. Wird es nicht benötigt, lässt es sich mit einem Druckknopf verkleinern. Das ist sehr clever gelöst.

So reduziert, wie der Metrosafe X Backpack von außen wirkt, so sehr überrascht er im Innern mit einer Vielzahl von Fächern.

Das wichtigste Fach ist sicher das gepolsterte Notebookfach, passend für ein 16-Zoll-Macbook-Pro . Direkt aufgesetzt befindet sich ein weiteres Fach für ein iPad. Sehr schön ist, dass dieses auch gepolstertes ist. Nicht immer eine Selbstverständlichkeit. Ein kleines iPad Pro passt hier mit einer Hülle bequem quer hinein. Für das große iPad Pro ist das Fach nicht tief genug.

Eine große Anzahl weiterer Fächer hat Packsafe an der Innenseite des Deckels untergebracht. Da ist zum einen ein RFID-Schutzfach für einen Geldbeutel, eines für Taschentücher, eines für Stifte und eines für ein kleines Mäppchen. Alle diese Fächer sind offen, nur das Fach für den Geldbeutel hat einem Klettverschluss. Ein weiteres noch größeres Fach verfügt es über einen Reißverschluss und ist perfekt für ein Netzteil und Kabel.

Der schmalen Bauform geschuldet, nimmt das Hauptfach nicht mehr als einen schmalen Ordner mit ein paar Heften auf. Dafür trägt der Rucksack aber auch nicht auf und trägt sich angenehm.

Fazit: Die Erfahrung bei der Entwicklung von Rucksäcken merkt man dem US-Amerikanischen Unternehmen an. Die Anzahl und Positionierung der Fächer sind durchdacht, da wünscht man sich kaum Veränderung. Wie so oft ist der Platz für Stifte etwas zu knapp, wer hat schon nur zwei Stifte dabei? Dafür gibt es ein Einsteckfach für ein schmales Stiftmäppchen. Leider bringt das Material der Rückenpolsterung einen im Sommer schnell zum Schwitzen. Im T-Shirt kann das störend sein, wenn man eine Jacke an hat, stört es weniger.

Das recycelte Polyester des Rucksacks ist angenehm und robust genug für den täglichen Einsatz. Wie immer bei weichen Materialien, die vergleichbar zu Baumwolle sind, gewinnt das Material mit der Nutzung an Charakter. Durch die melierte Farbe passt das auch ganz gut. Neben der grauen Farbe Carbon unseres Testmusters, ist der Rucksack auch in Utility Green und Dark Denim zu haben.

Die für Pacsafe typischen Sicherheitsfeature überzeugen durch ihre Einfachheit. Da der Preis von rund 120,- Euro für die gebotene Qualität günstig ist, ist der Metrosafe X Backpack ein empfehlenswerter Rucksack für jeden Tag.

Pacsafe Metrosafe X Backpack bei Amazon

Info: 

Packsafe

Preisempfehlung:

120,- Euro

Vorzüge:

Sehr guter Schutz vor unbefugtem Zugriff aller Fächer, sehr viele Fächer, Polsterung bei Notebook- und iPad-Fach

Nachteile:

Rückenmaterial neigt zum Schwitzen im Sommer mit T-Shirt

Moshi Hexa: Viel Volumen schön verpackt

Design follows Function, ist so ein Spruch, den man gerne verwendet. Was damit meistens gemeint ist, dass man dem Design die Funktion opfert. Bei Moshi wird Design immer großgeschrieben und so verwundert es auch nicht, dass der Hexa ein sehr schöner Rucksack geworden ist. Auf den Abbildungen wirkt er sehr schmal, doch das ist ein optischer Trick, den mit einer Länge von 48 cm und einem Fassungsvermögen von 20 Litern kann er so einiges wegstecken.

Da denkt man natürlich als Erstes an ein Notebook, das bis 15 Zoll groß sein darf. Doch die Entwickler von Moshi haben weiter gedacht und dem Hexa eine Höhe von rund 14 cm spendiert. Das bietet Platz, um beispielsweise die Kleidung für den Sport inklusive Schuhe unter zu bekommen. Oder auch einen Einkauf im Supermarkt.

Kommen wir zurück zum Einsatz als Notebook Rucksack für Uni und Beruf. Neben dem Notebook möchte man ja auch noch etwas anderes einpacken können. Das könnte ein Netzteil sein, ein Kopfhörer, USB-Sticks sowie Adapter und Kabel. Dann natürlich einen Block mit Stiften, Bücher und einen Ordner.

Das geht alles hinein, doch mit Einschränkungen. Da der Hexa mit 29,5 cm relativ schmal ist, passen normale Ordner kaum hinein. Das kann man noch verschmerzen, nur es gibt nicht viele Fächer, um die Sachen zu verstauen. Neben dem gepolsterten Notebookfach sind das nur zwei rund 17 cm tiefe und 12,5 cm breite Fächer. Super für Kabel und Adapter, aber nicht für ein Netzteil und ohne Verschluss.

Auf der Rückseite gibt es ein gut vor Langfingern geschütztes Fach mit RFID Schutz und an der Vorderseite ein Fach auf dem Deckel mit einem Reißverschluss. Der Zipper ist mit einer Lasche zum Schutz vor Dieben ausgestattet. Gerade für den Sommer ist die Rückenpolsterung mit einem praktischen Airmesh ausgestattet, damit die Luft zirkulieren kann.

Empfehlung

Immer die gleiche Frage bei der Suche nach einem Rucksack: Bekomme ich alles unter und sieht er auch gut aus? Ob ein Rucksack gut aussieht, ist natürlich Geschmacksache, aber dass man den Hexa auch als Sporttasche einsetzen kann, ist schon sehr praktisch. Gegen den Schutz vor Regen und Schmutz kann man nichts sagen, was aber enttäuscht ist die viel zu geringe Anzahl an Fächern. Für mehr Ordnung helfe da nur Sortierbeutel, die es auch von Moshi gibt.

Die Polsterung ist ausreichend, nur einmal war sie überfordert. Da habe ich den Rucksack mit Macbook Pro, iPad Pro und Zubehör, sowie sechs Bücher und einen Kopfhörer richtig vollgemacht. Das Ganze war noch tragbar, hat aber nur eine kurze Strecke Spaß gemacht.

Der Hexa ist für 119,95 Euro in den Farben Mitternachtschwarz, Khakibraun, Waldgrün erhältlich.

Aevor Trip Pack – Volle Ladung

Heute brauche ich den Rucksack für die Uni, morgen für den Einkauf, übermorgen für einen Kurztrip zu Freunden: Ein Rucksack ist heute ein universelles Tragsystem. Daher sind Rucksäcke klar im Vorteil, die ihr Volumen den Anforderungen anpassen können. Der Trip Pack des Kölner Herstellers Aevor ist genauso ein Rucksack.

Mit seinem Rolltop-Verschluss ist er von 26 auf 33 Liter erweiterbar. Klettverschlüsse sorgen dafür, dass alles zu bleibt und ausreichend gepolsterte Tragegurte lassen einen nicht gleich nach 100 Metern nach einem Träger schreien. Super, dass Aevor auch an einen Brustgurt gedacht hat, der ist zum guten Tragen unverzichtbar.

Wobei: Zu schwer sollte man den Rucksack nicht beladen. Auch wenn sechs Milchflaschen hineingehen, lässt sich der Trip Pack damit nicht mehr komfortabel tragen. Bei normaler Beladung für einen Studenten mit einem bis zu 15 Zoll großen Macbook Pro, Netzteil und ein paar Büchern bleibt aber alles im grünen Bereich.

Das Notebookfach ist gepolstert und ein Riemen mit Klettverschluss sorgt dafür, dass das kostbare Macbook nicht versehentlich herausfällt. An was gespart wurde, sind Zusatzfächer im großen Hauptfach, ein einziges großes Meshfach mit Reißverschluss muss reichen.

Das eingesetzte Material ist wasserabweisend und besteht zu 50 Prozent aus recycelten PET-Flaschen. Trotzdem können gerade hellen Designs schnell verschmutzen.

Extrem praktisch ist der Zugang zum Hauptfach, der auf zwei Arten möglich ist. Von oben über den Rolltop-Verschluss und über den Rücken. Gerade letzteres ist super gelöst, da der umlaufende Reißverschluss das Rückenteil öffnet wie bei einem Koffer. Da kann man richtig toll den Rucksack beladen, zum Beispiel auch, um Kleidung knitterfrei für einen Kurztrip zu packen.

Weitere Fächer sind ein schmales Seitenfach und oben einen Brillenfach, beide mit Reißverschluss. Nicht zu vergessen das obligatorische Flaschenfach an der Seite. Durch das flexible Mesh-Material passt es sich sehr gut an unterschiedliche Flaschengrößen an.

Wie so viele stylische Rucksäcken lässt sich der Trip Pack nicht hinstellen, er kann nur liegen.

Empfehlung

Aus dem Rheinland kommt nicht nur guter Humor, sondern auch stylische Taschen und Rucksäcke. Ein perfekt auf die junge Zielgruppe ausgelegter Rucksack ist der Trip Pack des Kölner Herstellers Aevor.

Ein fairer Preis, variables Volumen und einen sehr guten Zugang auf den Inhalt zeichnen den sehr leichten Rucksack aus. Die vielen erhältlichen Dekors machen die Auswahl nicht leicht, modebewusste Träger haben aber dadurch die Möglichkeit den passenden Rucksack abseits von schwarz und grau für das eigene Outfit zu finden.

Trip Pack

Hersteller:

Aevor

Preis:

ab 89,90 Euro

Vorteile:

variables Stauvolumen, sehr guter Zugriff auf das Hauptfach, großes Brillenfach, große Designauswahl

Airpaq Backpack: Ein Rucksack, der mal Airbag war

Deutschland ist ein Land der Tüftler und Autofahrer. Also war es nur eine Frage der Zeit, wie man beides auch in einem Rucksack vereint. Und dabei meine ich nicht die Designelemente in Form kleiner Autos – die in unserem Testmuster sogar  im Innern zu finden sind – sondern den Rucksack, der aus Materialien entstanden ist, die mal in einem Auto verbaut waren.

Taschen aus alten Sicherheitsgurten gibt es schon, aber den sehr leichten und extrem stabilen Stoff der Airbags zu nutzen, das ist neu. Für einen Rucksack ist das sogar naheliegend und so ist der Airpaq Backpack ein konsequentes Upcycling-Produkt.

Neben dem Airbag-Stoff und den Sicherheitsgurten ist daher auch das Gurtschloss ein tolles Design-Highlight an dem 1,2 kg leichten Rucksack. Mit seinen ordentlichen Abmessungen von 39 cm Höhe, 28 cm Breite und 28 cm Tiefe, steckt er maximal 21 Liter weg. Das reicht nicht nur für ein 15 Zoll Macbook Pro, sondern auch für ein iPad, das Zubehör, viel Schreibkram, Bücher und sogar einen Ordner. Durch den Rolltop-Verschluss kann man dann auch noch ein paar Kopfhörer auf alles drauflegen.

Der Rolltop-Verschluss wird von starken Magneten gehalten, was sich in der Praxis als sehr praktisch erwiesen hat. Die Trageriemen sehen sehr dünn aus, sind aber ausreichend angenehm. Etwas breiter dürften sie aber trotzdem sein.

An zusätzlichen Staufächern hat Airpaq leider gespart. Neben zwei schmalen Fächern aus dehnbarem Material gibt es ein kleines Fach mit Reißverschluss im Rolltop für USB-Sticks und ein kleines an der Vorderseite für Schlüssel. Das sind die einzigen Möglichkeiten, Kleinkram zu ordnen. Für Kabel, Stifte und mehr ist das fast zu wenig.

Der Preis von 149 Euro geht in Anbetracht des besonderen Designs und der Herstellung mit fairen Arbeitsbedingungen in Europa in Ordnung. Neben der schicken roten Farbe unseres Testmusters gibt es den Rucksack auch in Gelb, Schwarz, Blau und Grün.

Empfehlung

Ein Rucksack, der mal ein Airbag in einem Auto war, ist gar nicht mal so abwegig. Ist doch der Stoff für Airbags extrem reißfest und trotzdem leicht. So dachten sich das auch die zwei Erfinder Adrian Goosses & Michael Widmann.

Was nach jahrelanger Tüftelei ans Licht gekommen ist ein toller Rucksack. In einer Weiterentwicklung wünschen wir uns mehr Fächer. Wer kleine Taschen als Organizer nutzt, wird das aber nicht wichtig finden. Upcycling, also das Recycling von Materialien, die normalerweise auf dem Müll landen, ist nicht nur ein Trend, sondern eine Produktion, die in der Zukunft extrem wichtig wird.

Airpaq Backpack

Hersteller:

Airpaq

Preis:

149,- Euro

Vorteile:

Sehr gute Verarbeitung, einmaliges Design und Konzept, sehr gute Handhabbarkeit

Nachteile:

Wenig Fächer

Salzen Plain Backpack – Der etwas andere moderne Rucksack

Modern durch und durch gibt sich der Plain Backpack von Salzen. Das melierte Grau – Storm Grey genannt – mit den schwarzen Seitenteilen entspricht ebenso dem Zeitgeist wie die vom Mainstream abweichende Form.

Überhaupt ist diese Form das erste, was einem auffällt. Ein Rucksack der nach oben hin enger statt weiter wird, das sieht gut aus, wirft aber ein paar praktische Fragen auf. Zum Beispiel: Komme ich noch gut an mein Notebook und wie sieht es mit dem Regenschutz aus?

Nehmen wir uns die letzte Frage nach dem Regenschutz als erstes vor. Das Nylon-Material ist robust und wasserabweisend, so der Hersteller. Unser nasses Winterwetter ist ideal, so etwas zu testen. Da Salzen auf eine Klappe über dem Reißverschluss verzichtet hat, muss der Gummischutz des Reißverschlusses perfekt funktionieren. Und in der Tat gibt es da nichts zu meckern. Nach einem kräftigen Schauer kam nichts durch, auch die Nähte haben perfekt gehalten.

Die zweite Frage nach dem Zugriff auf den Inhalt im Rucksack ist auch schnell beantwortet. Durch das flexible Material kann man die Öffnung schön weit aufmachen und bis zum Boden schauen. Auf diese Weise kommt man perfekt an die zwei gepolsterten Fächer für Notebook und Tablet. In das Tabletfach passt wie angegossen ein 10,5-Zoll-iPad mit Schutzhülle und im Notebookfach verliert sich fast das 13-Zoll-Mackbook-Pro – es ist ja auch für 15-Zoll-Notebooks ausgelegt.

In das große Hauptfach passen bequem ein paar Schnellhefter zusammen mit ein paar schmalen Büchern. Alternativ auch ein großer Ordner. Vier weitere Fächer sorgen für Ordnung beim Zubehör. In ein kleines Fach mit Gummi passt unser Presenter und das daneben liegende Fach mit Reißverschluss nimmt eine große Hand voll USB-Sticks auf. Mit einer Fläche von 15 cm × 17 cm passen natürlich auch andere Dinge hinein.

Das nächste Fach mit Reißverschluss misst stolze 21 cm × 30 cm und ist perfekt für Kabel. Jetzt fehlt noch ein Fach, welches auf dem Tabletfach sitzt und offen ist. So breit wie der große Innenraum kann man hier DIN-A4-Blätter ebenso unterbringen, wie Kabel, Stifte oder ein Netzteil.

Fächer sind extrem wichtig an einem Rucksack und daher gibt es außen noch vier weitere Fächer zu entdecken. Gleich auf der Vorderseite ist optisch sehr elegant das große Außenfach versteckt. Mit 27 cm × 22 cm sehr groß und vor Regen muss man dank Wasserschutz auch keine Angst haben.

Die Fächer an den Seiten sind aber auch sehr praktisch. Beide aus flexiblem Stoff ist das eine perfekt für eine 1l-Wasserflasche – oder Regenschirm – und das andere groß genug für einen Geldbeutel. Vielleicht möchte man den Geldbeutel zusammen mit den Schlüsseln lieber in einem Geheimfach verstauen. Das gibt es nämlich am Boden und ist ebenso groß wie dieser. Einen RFID-Schutz gibt es On Top. Der Reißverschluss – natürlich wasserdicht – ist am Rücken, Langfinger haben da keine Chance. So praktisch das auch sein mag, hat so ein Reißverschluss am Rücken einen konstruktiven Nachteil. Er kann an der Kleidung hängen bleiben.

Empfehlung

Die Verarbeitung entspricht der Preisklasse und ist ohne Tadel. Auch das Material ist robust und der abwischbare Boden zeigt, dass sich hier Entwickler Gedanken gemacht haben. Zwei Punkte an der Entwicklung haben wir aber trotzdem zu bemängeln. Der Boden des Notebookfach ist zu dünn gepolstert. Lässt man das Notebook einfach hineinfallen oder setzt den Rucksack hart auf den Boden, schlägt das Notebook unschön auf. Man sollte also etwas vorsichtig im Umgang sein.

Der zweite Kritikpunkt: Wir haben einen Organizer für Stifte vermisst. Die Stifte haben wir einfach in das große Reißverschlussfach gelegt, da muss man halt immer danach kramen.

Ansonsten hat uns der Rucksack sehr gut gefallen. Über viele Wochen hat er uns begleitet und zeigt, dass auch ein Businessrucksack modern und anders aussehen kann.

Der Plain Backpack wird in sechs verschiedenen Farb-Materialkombinationen angeboten. In Nylon, wie unser Testmuster, gibt es drei Farben, Dark Sea und Phantom Black. Etwas nobler sind die drei Varianten Charcoal Black, Slate Grey und Aligned Smoke aus Leder. In Leder kosten der Plan Backpack 329,-, in Nylon 199,- Euro.

Plain Backpack

Hersteller:

Salzen

Preis:

Leder 329,- Euro , Nylon 199,- Euro

Salzen Plain Backpack (Nylon) für 199 Euro kaufen

Kapten & Son Lund – Schnörkelloser Rucksack in modernen Farben

Modern kommt er daher, der Fahrradrucksack Lund von Kapten & Son. Zum hippen Look passt nicht nur die Farbgebung Olivegrün mit Orange unseres Testmusters, sondern auch die Rolltop-Konstruktion. Öffnen und Schließen ist dank dieser Konstruktion sehr einfach und besonders clever hält ein Magnet die Öffnung auch immer schön zusammen. Das wasserabweisende Nylon ist ebenso wie die abgesetzte Außentasche aus Tarpaulin pflegeleicht. Nur bei hartem Umgang kann in das Tarpaulin Kratzer kommen. Auch innen ist Nylongewebe verarbeitet.

Der Stauraum ist mit seinen 18 Litern groß genug für alles, was man für Büro oder Studium so braucht. Und weil der schnörkellose Innenraum einen geraden Boden hat, kann man sogar fünf Wasserflaschen mit einem Liter Fassungsvermögen darin transportieren. Mit zusammengerolltem Rolltopdeckel hat Lund eine Höhe von 43 cm bei einer Breite von 26,5 cm und einer Tiefe von 11 cm.

Zum Verstauen birgt Lund im Innern drei Fächer, ein großes für ein iPad und zwei kleine Fächer für Zubehör. Eines davon ist mit einem Reißverschluss ausgestattet und das iPad-Fach mit einem Schutzriemen, damit das kostbare iPad nicht versehentlich herausfallen kann. Ein großer Nachteil beim Beladen ist die nicht mit dem Rucksack vernähte Innenverkleidung. Dadurch beulen sich die Innenfächer sehr weit aus und können zum Hindernis werden. Speziell bei dem Reißverschlussfach ist das ärgerlich, weil man immer eine zweite Hand benötigt, um den Reißverschluss zu öffnen und zu schließen. Das Außenfach bietet einen schönen großen Stauraum von 30 × 26 cm.

Das sehr große Fach für das Notebook ist von der Seite gut erreichbar und sein Reißverschluss ist gegen Nässe abgedichtet. Bequeme Trageriemen und ein ausreichendes Rückenpolster sorgen für ein gutes Tragegefühl. Lund ist in den drei Farben Schwarz, Olivgrün und Sand für 99,- zu haben .

Empfehlung

Der Lund ist ein schnörkelloser Rucksack, der leicht zu beladen ist und mit seinen modernen Farben genau in die Zeit passt. Der faire Preis tröstet über die wenigen Fächer und das lockere Innenfutter hinweg.

Lund

Hersteller:

Kapten & Son

Preis:

€ 99,-

Vorzüge:

großes Stauvolumen, ebene Standfläche

Nachteile:

Innenfutter zu wenig vernäht, wenig Fächer

Artwizz Eco BackPack – Die ökologische Multifunktionstasche

Der Eco BackPack ist eine Kombination aus Rucksack und Tragetasche. Braucht man die Trageriemen nicht, verschwinden sie in einem Fach und man trägt den Eco BackPack an den Handgriffen. Ist einem das Gewicht zu hoch, sind die Trageriemen schnell wieder mit den Karabinern befestigt.

Die schlanke Form täuscht ein wenig und lässt das Volumen von 22 Liter so geringer erscheinen. Es reicht für den täglichen Einkauf oder auch für das mobile Büro. Das große Hauptfach nimmt so einen schlanken Ordner auf – und die zwei großen Fächer sind perfekt für Stifte, das Netzteil oder Adapter. Durch den sehr weit oben liegenden Eingriff kommt man wunderbar an alles in den Zusatzfächern heran. Auf Klettverschlüsse hat hier Artwizz im Gegensatz zu allen anderen Fächern verzichtet. In das abgetrennte Notebookfach passt maximal ein 15-Zoll-Macbook-Pro. Eine Polsterung hat das Fach leider nicht, da würde unter Umständen eine extra Schutzhülle helfen. Passende Modelle hat Artwizz ebenso im Programm. Die einzige Polsterung ist zwischen dem Notebookfach und dem Rücken. Sie dient in erster Linie dem bequemeren Tragen. Nutzt man den Eco BackPack als Tragetasche für den Einkauf, lässt sich die Polsterung leicht entfernen.

Eco BackPack für 59,99 € kaufen

Mit einem Haken an einem verstellbaren Riemen ist der Inhalt vor dem Herausfallen geschützt, zusätzlich zu den Klettverschlüssen des zweigeteilten Deckels. Eines der vielen schönen Details ist die kleine Tasche im A5-Format, in der man Kleinteile unterbekommt. Das sorgt nicht nur für zusätzliche Ordnung, sondern auch dafür, dass nicht so viel lose im Eco BackPack umherfliegt. Ein weiteres dieser schönen Details sind die langen Außenfächer. Groß genug für je eine Wasserflasche ist hier aber auch weiteres Zubehör gut aufgehoben. Kräftige Klettverschlüsse sorgen dafür, dass man nichts verliert. Einen Regenschutz kann man hier allerdings nicht erwarten. Ein unscheinbares Fach mit Reißverschluss findet sich an der Seite. Gedacht für einen Schlüssel, bekommt man aber auch einen kleinen Geldbeutel unter. Damit die Tragegriffe immer schön zusammen bleiben sind kleine Magnete eingearbeitet, eine pfiffige Idee.

Eine Tasche kauft man natürlich in erster Linie, weil man etwas transportieren möchte. Der Eco BackPack deutet aber schon im Namen eine weitere Besonderheit auf, der ökologische Aspekt. Die Stoffe und Gurte des Eco BackPack sind zu 100 Prozent aus recycelten PET-Flaschen. Das ist nicht nur gut für die Umwelt, zeigt auch es auch Weitsicht, wie wir in Zukunft unsere Produkte fertigen werden. Das Recycling macht beim Rückenpolster nicht Halt. Wie man schon am Muster erkennen kann, besteht es zu 100 Prozent aus recycelten Verbundschaumstoff.

Fazit

Rucksack, Tragetasche oder beides? Der Eco BackPack von Artwizz ist einer dieser Zwitter, die es vielen recht machen möchte und dabei auch absichtlich Kompromisse eingeht. Artwizz versucht nicht die perfekte Tasche zu schaffen, sondern ein Lifestyle Produkt mit Ökoaspekt. Und das darf durchaus als gelungen gesehen werden. Zugegeben die Tragegurte taugen nicht für weitere Touren und in andere Rucksäcke bekommt man mehr unter. Auch gibt es besser geschützte Notebookfächer.

Es sind daher eher die Detaillösungen, die den Eco BackPack besonders machen. Die saubere Verarbeitung, die vielen Klettverschlüsse oder auch der Haken, der dafür sorgt, dass Ordner, Bücher oder das Notebook nicht herausfallen. In einer Welt, in der der Rohstoff der Zukunft unser Abfall ist, ist es klasse, dass sich Hersteller dieser Herausforderung stellen. Dabei ist nicht nur die Tasche selbst aus recyceltem Material gefertigt, sondern auch die Polsterung im Rücken.

Der Eco BackPack ist eine Multifunktionstasche mit Charakter, die man sich ruhig mal anschauen sollte. Sehenswert ist aber auch die Information zur Herstellung der Tasche auf der Homepage von Artwizz .

Eco BackPack

Hersteller:

Artwizz

Preis:

€ 100

Vorzüge:

viele Fächer, komplett aus recycelten PET-Flaschen

Nachteile:

Tragegurte und Notebookfach nicht gepolstert

Moshi Arcus: moderner Rucksack mit vielen Fächern

Multifunktionsrucksack nennt Moshi seinen großen Rucksack Arcus und meint damit einen Rucksack für Notebooks und optional auch für eine Kamera. Mit seinen 48 cm Höhe ist er eine stattliche Erscheinung. Die kantige Formensprache und speziell in der Farbe Titangrau ist Arcus nicht nur ein Hingucker, sondern auch sehr modern. Wie es sich für einen Rucksack dieser Größe gehört, kann er ordentlich was wegstecken. Damit das nicht ungeordnet ist, glänzt er mit vielen Detaillösungen und Fächern.

Macbooks finden ihren Platz in einem extra Abteil am Rücken des Rucksacks. Dieses wird mit einem großen, an drei Seiten umlaufenden Reißverschluss, geöffnet. Somit hat man einen tollen Zugriff auf das Notebookfach. Das Fach für ein iPad und drei weitere Fächer mit Klappe, befinden sich ebenfalls in diesem Extrafach. Als Schutz vor dem Herausfallen von Macbook und iPad ist ein Sicherungsriemen angebracht, der mit einem Klettverschluss fixiert wird. Das ist eine einfache und wirkungsvolle Lösung.

In das Abteil habe ich neben einem Macbook Pro diverse Adapter, USB-Sticks und eine Schreibmappe untergebracht. Dank der ordentlichen Polsterung sind Macbook und iPad auch gut geschützt. Im großen Hauptfach finden sich keine weiteren Fächer. Der eckige Stauraum ist auf maximales Volumen ausgelegt und steckt sechs große 1,5-Liter-Wasserflaschen weg. Ein Netzfach unterhalb des Deckels ist ein guter Platz für Kabel und Kleinkram. Eine Abdeckung mit Klettverschluss über die gesamte Breite schützt zuverlässig vorm Herausfallen.

Interessant ist der Deckel, der ein extra Fach beherbergt. Für eine Sonnenbrille gedacht ist es auch ein guter Platz für ein Netzteil mit Kabeln. Ein Außenfach für eine Getränkeflasche oder ein Stativ darf natürlich nicht fehlen, ebenso wie ein paar weitere Außenfächer mit Reißverschluss. Interessant sind hierbei die versteckt liegenden Fächer auf der Rückseite des Rucksacks. Eines ist perfekt für ein iPhone und das Andere für Geldbeutel oder Ausweispapiere geeignet. Die liegen gut geschützt vor Langfingern.

Für einen Aufpreis von 59,95 Euro gibt es einen Kameraeinsatz für den Arcus. Dieser verringert das Volumen um rund 3/4 und bietet Platz für eine Kamera mit zwei Objektiven und etwas Zubehör. Zugriff auf die Kamera bekommt man durch eine extra Klappe an der Seite des Arcus.

Einen großen Rucksack muss man auch gut tragen können. Das großzügige Polster am Rücken mit seinem Meshgewebe federt sehr gut, nur die Trageriemen sind etwas dünn gepolstert. Das macht sich bei voller Beladung bemerkbar. Ein Brustgurt hilft bei der Fixierung.

Fazit

Die Lösung mit einem extra Fach für das Notebook ist sehr gut gelöst. Das einzige, was man hieran kritisieren könnte, ist die Polsterung am Boden im Notebookfach. Lässt man das Notebook hinein gleiten, hat man das Gefühl einer harten Landung. Ansonsten ist an dieser Polsterung nichts auszusetzen.

Ein Kritikpunkt betrifft das Kamerafach. Wie auch schon bei Booq in einem früheren Test ist ein optionales Fach eine tolle Idee, aber in der Praxis für Fotografen nicht das Gelbe vom Ei. Der Zugriff ist durch die zwei Klappen erschwert und unsere DSLR von Canon, eine EOS 5D MK III, hat kaum mit angesetztem 24-105LIS Objektiv hinein gepasst.

In der Summe ist der Arcus ein robuster Rucksack im modernen Look, der sowohl im Beruf, wie auch in der Freizeit einen sehr guten Eindruck hinterlässt. Überhaupt hat sowohl die Anzahl, als auch die Position der Fächer sehr überzeugt. Speziell das iPhone-Fach auf der Rückseite ist sehr gut geschützt. Im Alltag und auf Reisen war uns der Arcus ein sehr überzeugender Begleiter.

Moshi Arcus

Hersteller:

Moshi

Preis:

€ 240,-

Vorzüge:

praxisnahe Fächer und sehr gute Aufteilung, gute Polsterung für Notebook & Co, robust und sehr gute Verarbeitung

Nachteile:

Polster der Trageriemen etwas zu dünn

Moshi Arcus auf Amazon.de:

ab 239 Euro

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