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Der neue Mac Pro kommt erst 2019

11.04.2018 | 11:52 Uhr | Peter Müller

Vor genau einem Jahr hat Apple einen neuen Mac Pro versprochen, nun verschiebt sich die Veröffentlichung um ein Jahr.

Update vom 11.4.2018: Der modulare Mac Pro kommt nicht vor 2019 – schon heute fragen sich die Leute aber, wie die Maschine aussehen könnte, um sich vom jetzt schon eindrucksvollen iMac Pro abzuheben. "The Motley Fool" wagt eine Prognose und nennt vor allem drei Merkmale. So werde der Mac Pro Auf Intels Xeon-Chips der Ice-Lake-Familie setzen, die im 10-Nanometer-Verfahren gefertigt sein werden. Anders als der iMac Pro mit seinen Single-CPUs Xeon W mit bis zu 18 Kernen werde der Mac Pro zwei Ice-Lake-Chips einsetzen, die noch effektiver sein werden. Die Grafk werde erneut AMD beisteuern, jedoch die heut noch nicht fertig entwickelte Radeon Navi, die im 7-Nanometer-Verfahren entsteht. Karten werde man problemlos austauschen können, für High-End-Anwendungen werde man auch mehrere gleichzeitig nutzen können. Der Preis schließlich werde auch noch höher sein als der für den iMac Pro, den Mac Pro dürfte es kaum unter 5000 US-Dollar geben, einzelne Konfigurationen könnten bis zu 20.000 US-Dollar kosten.

Meldung vom 6.4.2018: Apple hatte bisher nie ein konkretes Datum genannt, zu dem der überarbeitete und wieder modulare Mac Pro in den Handel kommen sollte, die meisten Beobachter waren aber von 2018 ausgegangen. Diesen Erwartungen schiebt Apple nun einen Riegel vor und erklärt gegenüber TechCrunch , dass die High-End-Maschine erst im Jahr 2019 erscheinen werde. Vor ziemlich genau einem Jahr hatte Apple eingeräumt , mit dem zylinderförmigen Mac Pro in eine Sackgasse geraten zu sein und Besserung versprochen, mit einem iMac Pro noch 2017 – was in der Tat geschah – und mit einem modularen Mac Pro zu einem späteren Zeitpunkt. Zeitgleich hatte es im April 2017 ein kleines Upgrade für den bestehenden Mac Pro gegeben. Mit der Klarstellung, der neue Mac Pro werde erst nächstes Jahr erscheinen, will Apple auch vermeiden, dass heute am iMac Pro interessierte Kunden noch abwarten, ob sie nicht in wenigen Monaten etwas Besseres bekommen könnten. Bis 2019 ist aber noch lange hin – und das Quartal hat Apple noch nicht konkretisiert. Um die professionellen Zielgruppen besser zu verstehen und ihre Bedürfnisse zu stillen, hat Apple in seiner Hardwareentwicklung das Pro Workflow Team gegründet, dem John Ternus vorsteht und das nun erstmals öffentlich in Erscheinung tritt. Die Mitglieder der Mannschaft wollen besser verstehen, was ihre Kunden in Echtzeit mit den Maschinen anfangen und was sie noch brauchen. Apple kümmert sich also weiter um die Profis unter ihren Kunden, lautet die Botschaft.

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