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Die besten Hüllen für das iPhone X

14.09.2017 | 15:18 Uhr |

Die Smart Cover Hülle wurde erstmals für das iPad 2 2011 vorgestellt. Ganze sechs Jahre hat es gedauert, bis sie für das iPhone kam.

Das Prinzip der Smart Cover ist so einfach wie genial: Wird die Hülle zugeklappt, schaltet sich das Gerät automatisch aus, die Verriegelung (per Sperrcode) wird aktiviert. Klappt der Nutzer die Hülle auf, blendet sich automatisch der Startbildschirm ein, der Nutzer muss nur noch die Sperrcode eintippen, falls diese Funktion aktiviert war. Der Mechanismus funktionierte nur, weil in den iPads seit iPad der zweiten Generation an der Seite ein Extra-Magnet eingebaut ist. Dieser steuert die Ver- und Entriegelung des Systems.

Nun bringt das neue iPhone X die nötigen Voraussetzungen für die Smart Cover: Bereits in der Golden-Master-Version von iOS 11 fanden sich die Spuren von einem neuen Element, das für die Smart Cover benötigt wird. Nun hat Apple zusammen mit dem neuen iPhone X gleich eine passende Hülle in den Store gebracht: Das Leder Folio Case in vier Farben für 109 Euro. Diese hat genau die Eigenschaften eines Smart Covers: "Öffne es und dein iPhone X wacht auf. Schließe es und es geht in den Ruhezustand." Bislang ist die Hülle im deutschen Store nicht bestellbar, wir vermuten jedoch, dass Apple gleichzeitig mit dem Verkaufsstart des iPhone X den Link freischaltet.

Der Preis für das iPhone X ist mit 1149 respektive 1319 Euro doch recht stattlich, um die Investition zu schützen, sollte man über weitere Anschaffungen auf jeden Fall nachdenken. Sicher nicht verkehrt ist eine Versicherung für das teure Gerät, Apple Care+ ist dabei eine Möglichkeit, wenn auch nicht die günstigste. Eine Hülle mag zwar nicht in allen denkbaren Fällen schützen, hilft aber bei den meisten Unglücken, glimpflich davon zu kommen. Auch hier sind die Lösungen von Apple zwar schick, aber eher am oberen Ende der Preisskala angesiedelt.

Kaum waren jedoch iPhone X, iPhone 8 und iPhone 8 Plus vorgestellt, haben Hersteller und Händler erste Hüllen in ihre virtuellen Schaufenster gestellt. So kann es durchaus sein, dass man schon vor dem iPhone X den passenden Überzieher besorgt hat, das neue Telefon kann dann also direkt aus der Originalverpackung in die Schutzhülle wechseln. Hier haben wir einige Angebote zusammengetragen:

Stoßfest

Evo Wallet, Evo Tactical und Pure Clear
Vergrößern Evo Wallet, Evo Tactical und Pure Clear

Der Anbieter Tech 21 aus Deutschland hat gleich drei Modelle im Angebot, die alle aus einem FlexShock genannten Material bestehen, das besonderen Aufprallschutz bieten soll. Die Evo Wallet (50 Euro) mag zwar vor allem in Rosa eine Herausforderung für den Geschmack sein, doch macht die Evo Tactical (40 Euro) einen soliden Eindruck. Pure Clear (40 Euro) heißt die transparente Hülle, die am ehesten noch den Kompromiss zwischen ungeschütztem und vermummten iPhone X bietet.

Zurück in die Siebziger

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© Adidas

Nike kooperiert mit Apple in Sachen Fitnessuhr? Pah! Dafür hat Adidas die hübscheren Klamotten, auch und gerade für das iPhone X. Im Retro-Desing kommen die Cases der Reihe "70s Osaka" daher, die es wahlweise in Booklet-Form oder als transparentes Snapcase gilt. Der Preis von jeweils 25 Euro ist sehr erträglich. Man kann sagen, Adidas hat schon mal kräftig gepunktet.

Edel

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© Bugatti

Ultrasuede nennt Bugatti seine Kunstfaser, die als Obermaterial des Snapcases Londra und des Foliocases Parigi dient. Das Material soll nicht nur der Hand des Nutzers schmeicheln, sondern auch optimalen Schutz bieten. Die Hüllen sind in den Farben Raspberry, Opal, Blue und Grey erhältlich und kosten jeweils 35 Euro. Bezug in Deutschland über die Telekom.

Für jeden Zweck

Speck
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© Speck

Der kalifornische Hersteller Speck gehört zu den ersten Herstellern, die ihr gesamtes Portfolio bereits für das iPhone X eingerichtet haben. Dazu gehört etwa die transparente Hülle Clear für 30 Euro, die man auf Wunsch auf mit einem Blumenmuster bedruckt bekommt (Bild Mitte). Einen Fallschutz für Höhen bis zu drei Metern garantiert Speck für seine Metallhüllen (rechts), die in fünf Farben zu haben sind und jeweils 30 Euro kosten. Die 50 Euro kostende Speck Presidio Ultra (links) lässt sogar Stürze aus 4,5 Metern überstehen und bietet eine 360-Grad-Abdeckung der Ports. Übrigens: Die Speck-Hüllen stehen an der Bildschirmseite ein wenig hervor, wenn die darin einpackten iPhones also "mit dem Gesicht" auf den Boden fallen, sind sie über die Kanten der Hüllen auch gesichert.

Zwei Seiten

Adour
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© Xqisit

Flap Cover nennt der Hersteller Xqisit das Konzept, dem das Produkt Adour folgt. Das Telefon steckt dabei in einer transparenten Schutzhülle, an die eine Kunstlederlasche angebracht ist, die man über das Display klappt. Dieses ist so nun auch vor Kratzern und anderen Beschädigungen geschützt. Das Adour kostet 25 Euro und ist auch für die Modelle ab iPhone 6 inklusive der neuen 8er erhältlich. Die Fassung für das iPhone X wird es aber erst "in Kürze" zu kaufen geben.

In den nächsten Wochen werde zahlreiche weitere Hüllenhersteller ihre Lösungen für das neue iPhone herausbringen, wir werden Ihnen diese nach und nach auf dieser Seite vorstellen.

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