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Die besten Hüllen für das iPhone X

13.03.2018 | 13:00 Uhr |

Das iPhone X ist wegen seiner Glasrückseite zerbrechlicher als frühere Generationen. Wir haben die besten Hüllen für den perfekten Schutz.

An dieser Stelle sammeln wir die besten Hüllen für das iPhone X.

Battersea von Gear4

Der Hersteller Gear4 hat uns zwei Hüllen der Serie "Trusted Prodection" zur Verfügung gestellt. Laut Gear4 bietet die Hülle  Industrie-Schutz und rettet das iPhone X selbst bei den Stürzen aus vier Metern Höhe. Die Aussage haben wir aus verständlichen Gründen nicht nachgetestet, doch auch im Alltagsgebrauch macht die Battersea-Hülle eine gute Figur. Ähnlich wie die Schutzhüllen dieser Klasse (beispielsweise die von Speck – Test weiter unten) hat die Battersea etwas dickere Ränder, rund 4 Millimeter kommen also noch hinzu. Sämtliche Aussparungen sind perfekt auf das iPhone X abgestimmt, das Gerät ist so laut wie im "nackten" Zustand. Der einzige Nachteil hier: Der Powerbutton ist durch die Hülle nicht abgedeckt, wie das der Fall mit den Lauter- und Leiser-Tasten ist, sondern dafür ist eine Aussparung vorgesehen. Deswegen muss man recht gut die rechte Seite des iPhones abtasten, bevor man an den Schalter gelangt. Dafür hat die Hülle eine sensationelle Haptik: Der Hersteller verwendet nach eigenen Angaben ein Hightech-Polymer, das eigentlich vor Stürzen schützen sollte. Die Oberfläche auf der hinteren Seite ist dazu zu einem Fingerabdruck-ähnlichen Muster geformt, was zusammen mit dem D30-Polymer eine unglaubliche Greifbarkeit schafft. Das iPhone liegt sehr sicher in der Hand, auch alle möglichen alltäglichen Handlungen wie "aus der Tasche" - "in die Tasche" verlaufen sehr stabil. Alleine wegen der sehr angenehmen und stabilen Haptik können wir die Hülle uneingeschränkt empfehlen.

Hersteller: Gear4

Preis: ab 30 Euro (auf Ebay.de )

Speck Presidio Sport

Besonders an die Bedürfnisse von Sportlern hat Speck seine neue Hülle angepasst, die es für das iPhone X gibt und ebenso für iPhone 7/8 (Plus). Die Ports und Knöpfe des iPhone bekommen einen Rundumschutz vor Spritzwasser und Schweiß, das Silikon soll Stürze bis aus etwas drei Metern Höhe schützen – der kalifornische Hersteller gibt zehn Fuß an und nennt den das die Energie des Aufprall absorbierende Material "Impactium". Da auf der Vorderseite die Hülle ein wenig "übersteht", sollte auch der Fall auf den Bildschirm keine schlimmen Folgen haben, wenn nicht irgendwo ein Stein oder eine Kante ungünstig liegt. Dafür gibt es dann aber Panzerglasfolien, wie die im nächsten Absatz vorgestellte.

Die Presidio Sport dürfte ohnehin gar noch so oft aus der Hand gleiten, das griffige Material macht es möglich, dass man das iPhone auch mit schweißnassen Händen noch sicher hält. Das Material ist mit einer antibakteriellen Schicht überzogen, Staub und Fussel scheint die Presidio Sport aber wie magisch anzuziehen. Farbwünsche lässt der Hersteller Speck aber kaum welche offen, Türkis, Flieder, Grau und Schwarz sind die weiteren Optionen.

Presidio Sport
Vergrößern Presidio Sport

Hersteller: Speck

Preis: 30 Euro (exklusiv bei Gravis bis 31. Mai 2018)

Arktis Pro Panzerglas

Die Arktis Pro Panzerglasfolie will das Display eines iPhones besonders gut schützen. Dafür bemüht Arktis sogar einen eigenen, auf jeden Fall unterhaltsamen ”Labortest” mit dem launisch gemachten ”Doc Atkins” – in Wahrheit ein ehemaliger Azubi des Händlers. Dabei hat man unter angeblich kontrollierten Bedingungen mehrfach eine 200 Gramm schwere Stahlkugel aus genau einem Meter Höhe auf ein iPhone fallen lassen, das man vorher mit der Schutzfolie – kinderleicht und blasenfrei, wie es in der Werbung heißt – gesichert hat. Dabei soll das Display keinerlei Schaden genommen haben, wie im Video vorgeführt wird. Kritiker bemängeln, dass man den Versuch nicht vorher auch ohne das Panzerglas unternommen … 

Panzergals für jedes iPhone
Vergrößern Panzergals für jedes iPhone
© Arktis

Wie auch immer – die spezielle Schutzfolie gibt es passend für unterschiedliche Smartphones, darunter iPhones bereits ab iPhone 4 bis zum iPhone X, aber auch für Android-Handys von Huawei oder Samsung. Der Preis beträgt immer bei 12,99 Euro. Dazu kommt sogenanntes Premium-Panzerglas, das einige Euro mehr kostet. Der Hersteller verspricht jedenfalls perfekte Haptik, Passgenauigkeit, Herstellung aus speziell aufbereitetem Spezialglas, das extrem kratzfest sein soll, dabei dennoch einen kristallklaren Blick auf das Display. Den Panzerglas-Displayschutz gibt es auch für die Apple Watch mit 42 Millimetern in unterschiedlichen Ausführungen, zum Beispiel hier  für zehn Euro , oder für die kleinere Variante mit 38 Millimeter hier im Zweierset .

Günstiger bietet Arktis seine Panzerglas-Schutzhüllen übrigens bei Amazon an. So kostet der Displayschutz Premium für das iPhone X bei Arktis selbst  13 Euro , bei Amazon.de dagegen lediglich zehn Euro – versandfrei in beiden Fällen. tha

Apple Smart Cover: Jetzt auch für das Telefon

Beim iPad 2 im Jahr 2011 stellte Apple erstmals ein Smart Cover vor, für das iPhone X gibt es jetzt das erstmals auch für das Smartphone. Das Prinzip der Smart Cover ist so einfach wie genial: Wird die Hülle zugeklappt, schaltet sich das Gerät automatisch aus, die Verriegelung (per Sperrcode) wird aktiviert. Klappt der Nutzer die Hülle auf, blendet sich automatisch der Startbildschirm ein, der Nutzer muss nur noch die Sperrcode eintippen, falls diese Funktion aktiviert war. Der Mechanismus funktionierte nur, weil in den iPads seit iPad der zweiten Generation an der Seite ein Extra-Magnet eingebaut ist. Dieser steuert die Ver- und Entriegelung des Systems.

Smart Cover in Leder und in vier Farben
Vergrößern Smart Cover in Leder und in vier Farben
© Apple

Nun hat Apple zusammen mit dem neuen iPhone X gleich eine passende Hülle in den Store gebracht: Das Leder Folio Case in vier Farben für 109 Euro. Diese hat genau die Eigenschaften eines Smart Covers: "Öffne es und dein iPhone X wacht auf. Schließe es und es geht in den Ruhezustand." Bislang ist die Hülle im deutschen Store nicht bestellbar, wir vermuten jedoch, dass Apple gleichzeitig mit dem Verkaufsstart des iPhone X den Link freischaltet.

A&S Case iPhone X

Das A&S Case gibt es in acht unterschiedlichen Farben
Vergrößern Das A&S Case gibt es in acht unterschiedlichen Farben
© A&S

Die Hüllen des noch relativ unbekannten Herstellers A&S zeichnen sich durch ihre Dicke von gerade einmal 0,35 mm aus. Die Hüllen werden standardmäßig mit einem 9H-Schutzglas ausgeliefert, welches einen speziellen Klebstoff einsetzt, der nur 0,18 mm dick ist und auch an den Rändern des Bildschirms hält. Sobald die Hülle an das iPhone X angebracht wird, fühlt sich diese wie eine zweite Haut an und beeinträchtigt die Bedienung nicht. Ein weiterer Vorteil ist die Anpassung der Hülle an das Kameraobjektiv. Man sieht, dass der Schutz tatsächlich bis über die Linse reicht. Zudem lässt sich bei genauerer Betrachtung feststellen, dass die Hülle eine verstärkte Brücke im Bereich des Lightninganschlusses besitzt.

Carbon macht die Hülle von iProtect so stabil
Vergrößern Carbon macht die Hülle von iProtect so stabil
© iProtect

Ein Nachteil dieser sehr dünnen Hüllen: Sie sind nicht so leicht abzunehmen. Durch die Passgenauigkeit lässt sich die Hülle nur schwer vom Gerät entfernen.

Fazit: Die Hülle ist trotz ihres kleinen Mankos empfehlenswert, da sie sich durch die äußerst genaue Passform wie eine zweite Haut an das Gerät anschmiegt und kaum auffällt.

Hersteller: A&S Cases

Preis: 17,95€

iProtect iPhone X Case Carbon

Die Hülle des Herstellers iProtect ist aus Carbon gefertigt. Bereits beim Auspacken erkennen wir die hochwertige Verarbeitung. Sie liegt gut in der Hand und ist leicht und stabil. Leider deckt die Hülle das Kameraobjektiv nicht zu 100 Prozent ab und somit kann es passieren, dass die Linse verkratzt. Die Hülle schützt dank Carbon jedoch gut vor Stürzen und Stößen.

Für iPhone-Besitzer, die Gefallen an Carbon und dessen Optik haben, ist diese Hülle empfehlenswert. Allerdings ist der Preis von 40 Euro ein wichtiges Kriterium.

Hersteller: iProtect

Preis: 39,99€

 

Upcycling: Feuerwehren schützen, Feuerwehren retten

Ausrangierter Feuerwehrschlauch schützt iPhone X
Vergrößern Ausrangierter Feuerwehrschlauch schützt iPhone X
© Feuerwear

Ausgediente Feuerwehrschläuche müssen nicht in die Müllverbrennungsanlage. Dass man aus dem robusten Material noch etwas vernünftiges anfangen kann, zeigt seit Jahren  das Unternehmen Feuerwear mit seinen Taschen und Schutzhüllen für Macbook, iPad und vor allem iPhone. Auch für das Modell iPhone X hat Feuerwear mit seiner Hülle Mitch 11 eine Lösung parat. Für 39 Euro bekommt man Unikate, wahlweise in schwarz, weiß oder rot, keines gleicht dem anderen. Außen schützt das Material des ausrangierten Schlauches vor Stößen und anderer Unbill, im Inneren ist die Mitch 11 mit weichem Mikrofasermaterial ausgestattet, das Kratzer vermeiden hilft. Öffnet man die Tasche, wird das iPhone X an seiner Lasche ein Stück herausgezogen, so dass man es gut greifen kann, es aber nicht herausfällt. Ausverkauft ist derzeit leider die Sonderanfertigung Mitch X aus schwarz-gelbem Schlauch.

Hersteller: Feuerwear

Anbieter: Amazon

Preis: 39 Euro

Jahreszeitgemäß: Flavr Starry Nights

Glitzern in 3D
Vergrößern Glitzern in 3D
© Flavr

Wenn man ab Ende November Sterne sieht, könnte das an den Leoniden liegen, jenen Sternschnuppen, die scheinbar aus dem Sternbild Löwe aus über den Himmel ziehen. Oder an zu viel Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt. An der allgegenwärtigen Weihnachtsbeleuchtung. Oder Sie haben Ihr iPhone X mit der Schutzhülle Starry Nights von Flavr geschützt. Denn das transparente Plastik (stoßfestes TPU) kommt mit jeder Menge Sternenapplikationen. Das Metallic-Muster ist dabei zweischichtig, so will die Hülle einen 3D-Effekt erzeugen.

Hersteller: Flavr

Anbieter: Amazon

Preis: 20 Euro

Robust: Ultra und Metallic von Speck

Presidio Ultra und Metallic: Starker Sturzschutz
Vergrößern Presidio Ultra und Metallic: Starker Sturzschutz
© Speck

Der US-amerikanische Hersteller Speck verspricht für seine Hülle Presidio Ultra einen Sturzschutz aus bis zu viereinhalb Metern Höhe - für die meisten denkbaren Unfälle mit dem iPhone X sollte das ausreichen. Dabei sollte selbst kein Schaden eintreten, fällt das iPhone auf das "Gesicht" - denn der Schutz für Rückseite und Kanten steht einige Millimeter hervor und gewährleistet somit ein wenig Sicherheitsabstand. Wäre nur Pech, wenn genau dort ein spitzer Stein läge, das Glas der Vorderseite ist von der Presidio Ultra nicht direkt geschützt. Einen Screenschutz in Form eines Glases bietet der Hersteller aber optional an. Die Ports des iPhone X - also der Lightning-Anschluss - ist bedeckt, aber nutzbar, der Hersteller nennt das einen 360-Grad-Schutz. So hilft die Speck Presidio Ultra auch gegen Staub und Dreck. Die Presidio Ultra ist in vier Farbkombinationen in eher gedeckten Tönen erhältlich.

Nur drei Meter tief fallen sollte das iPhone X, steckt es in der Presidio Metallic. Das sollte aber auch für viele Fälle vollkommen ausreichen. Dafür ist die Farbauswahl etwas größer und die Töne der Metallhüllen nicht so zurückhaltend, fünf ansehnliche Varianten stehen zur Auswahl.

Hersteller: Speck

Preise: 50 Euro (Ultra), 45 Euro (Metallic)

Klare Sicht: Vitros und Stealth Cover

Sicher, eine Hülle schützt das iPhone X nicht nur, sie versteckt es auch. Dabei muss sich das neue Flaggschiff-Smartphone vor nichts und niemandem verstecken. Das Dilemma lösen transparente Hüllen, von denen der kalifornische Spezialist Moshi zwei für das iPhone X konzipierte anbietet. Die Vitros verschwindet beinahe, wenn man sie auf das Smartphone gesteckt hat. Laut Hersteller genügt der Sturzschutz des Polymer-Materials militärischen Anforderungen, uns genügt es ja, wenn das Glas nicht zersplittert, lassen wir das iPhone X aus gut anderthalb Metern auf den Boden fallen. Anders als andere Hüllen lässt die Vitros auch induktives Laden zu. Wie oft haben Anwender ihre iPhones erst dann auf den Boden geschmissen, als sie diese zu ähnlichen Zwecken aus der Ummantelung nahmen...

Vitros (links) und Stealth Cover: Transparenter Schutz
Vergrößern Vitros (links) und Stealth Cover: Transparenter Schutz
© Moshi

Ebenso transparent, aber auch noch die Vorderseite schützend ist das Foliocase Stealth. Mit seiner leichten Tönung verleiht dieses dem iPhone X auch noch einen Schimmer von Farbe, Apple hat sich hier ja zurückgenommen. Laden - induktiv oder über Kabel - ist hier auch möglich, ohne das iPhone X aus seiner Hülle zu nehmen, selbst das Ablesen der Uhrzeit oder von Benachrichtigungen auf dem Sperrbildschirm gelingt. Da die True-Depth-Kamera nicht abgedeckt ist, kann man das Telefon auch per FaceID entsperren oder aus der Hülle heraus eindrucksvolle Selfies aufnehmen.

Hersteller: Moshi

Anbieter: Amazon

Preis : 25 Euro (Vitros), 40 Euro (Stealth Cover)

Verschwindende Hülle

Die Lösungen von Artwizz im Überblick
Vergrößern Die Lösungen von Artwizz im Überblick
© Artwizz

Wie bereits erwähnt, sollte man das iPhone X besser nicht ohne Hülle verwenden. Aber es ist doch so formschön, warum das edle Telefon verstecken? Also besser eine Hülle verwenden, die nicht auftragt - oder die besser gar nicht erst zu sehen ist.m Konsequenter Weise nennt Artwizz seinen transparenten Schutz auch NoCase und genau so soll  sich die Hülle auch anfühlen: Als ob sie gar nicht da wäre. Das elastische TPU-Material schützt die Rückseite dennoch vor Stößen und Kratzern, für die Vorderseite empfiehlt sich aber das speziell für das iPhone X angefertigte Curved Display Sicherheitsglas. Die Verwendung des Schutzglases empfiehlt der Hersteller auch für seine Hülle Leather Clip, die wahlweise in Braun, Nude (einem Hautton), Rot oder Schwarz erhältlich ist. Dass es sich bei dem Telefon im Lederschutz um ein iPhone X handelt, sehen Eingeweihte ja an der Anordnung der Dualkamera respektive der Aussparung dafür.  Komplett verpackt ist das iPhone X in den Brieftaschenhüllen FolioJacket (Kunststoff) und SeeJacket Leather (Leder).

Hersteller und Anbieter: Artwizz

Preise: NoCase: 17 €, CurvedDisplay Sicherheitsglas 35 €, Leather Clip 35 €, FolioJacket 40 €, SeeJacket Leather 50 €

Nachhaltiger Schutz

Kirkby: Leder und Filz aus Schafswolle
Vergrößern Kirkby: Leder und Filz aus Schafswolle
© Pack & Smooch

Die Manufaktur Pack & Smooch setzt auf natürliche Materialien bei seinen maßgeschneiderten Hüllen. Pflanzlich gegerbtes Leder und Merinowolle, die Kirkby für das iPhone X kommt zudem in einem Pappkarton zu den Kunden. Das iPhone sitzt in der Hülle recht sicher, zum Telefonieren nimmt man es trotz der praktischen Schalllöcher besser heraus, wenn man den Bildschirm benötigt, geht ohnehin nichts daran vorbei. Gut gefällt aber die Aussparung für den Lightning-Port, in früheren Versionen der Kirkby musste man das iPhone für das Laden oder Musikhören über Kabelkopfhörer noch aus der Hülle ziehen oder es Kopf voran darin rein schieben. In die Lederlasche auf der Vorderseite passen einige wenige (Kredit-)Karten oder Geldscheine. Die Kirkby gibt es in braun oder schwarz.

Hersteller: Pack & Smooch

Anbieter: Amazon

Preis: 25 Euro

Crashguard Bumper Case von Rhinoshield

Hilft bei Stürzen: Crashguard Bumper von Rhinoshield
Vergrößern Hilft bei Stürzen: Crashguard Bumper von Rhinoshield
© Rhino Shield

Getestet haben wir es für das iPhone 7, für das X gibt es das gleiche Modell: Das Bumper Case von Rhino Shield ist nichts weiter als ein Polymerrahmen für das iPhone, Rückseite und Vorderseite bleiben unbedeckt. Aber: Dieser Schutz reicht völlig aus, denn so kann das iPhone weder direkt auf das „Gesicht“ fallen, noch einen Stoß auf die Kanten abbekommen. Ob es Stürze aus bis zu drei Metern abfedert, probieren wir aber lieber nicht aus, wenn wir endlich ein iPhone X in den Händen halten. Doch allein die Haptik verlieht uns ein gutes Gefühl, wir können den Angaben des Herstellers vertrauen. Der Bumper sitzt ziemlich fest, was aber eine Kehrseite hat: Ihn anzulegen erfordert ein wenig Fingerspitzengefühl: Erst die rechte Kante in den Bumper legen, dann an den Ecken unten links und schließlich oben links fest drücken. Wer noch einen Schutz für das Display und die gläserne Rückseite haben möchte, bekommt bei Rhinoshield auch Panzerglasfolien zu diesen Zwecken. Der Bumper ist in den vier Farben weiß, blau, schwarz und rot erhältlich, Apple hat für das X ja nur zwei Farben aufgelegt.

Hersteller: Rhinoshield

Anbieter : Rhino Shield

Preis: Bumper: 25 Euro, Schutzfolie vorne: 25 Euro, Schutzfolie hinten: 15 Euro, beide Schutzfolien: 30 Euro.

Stoßfest

Evo Wallet, Evo Tactical und Pure Clear
Vergrößern Evo Wallet, Evo Tactical und Pure Clear

Der Anbieter Tech 21 aus Großbritannien hat gleich drei Modelle im Angebot, die alle aus einem FlexShock genannten Material bestehen, das besonderen Aufprallschutz bieten soll. Die Evo Wallet (50 Euro) mag zwar vor allem in Rosa eine Herausforderung für den Geschmack sein, doch macht die Evo Tactical (40 Euro) einen soliden Eindruck. Pure Clear (40 Euro) heißt die transparente Hülle, die am ehesten noch den Kompromiss zwischen ungeschütztem und vermummten iPhone X bietet.

Zurück in die Siebziger

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© Adidas

Nike kooperiert mit Apple in Sachen Fitnessuhr? Pah! Dafür hat Adidas die hübscheren Klamotten, auch und gerade für das iPhone X. Im Retro-Desing kommen die Cases der Reihe "70s Osaka" daher, die es wahlweise in Booklet-Form oder als transparentes Snapcase gilt. Der Preis von jeweils 25 Euro ist sehr erträglich. Man kann sagen, Adidas hat schon mal kräftig gepunktet.

Edel

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© Bugatti

Ultrasuede nennt Bugatti seine Kunstfaser, die als Obermaterial des Snapcases Londra und des Foliocases Parigi dient. Das Material soll nicht nur der Hand des Nutzers schmeicheln, sondern auch optimalen Schutz bieten. Die Hüllen sind in den Farben Raspberry, Opal, Blue und Grey erhältlich und kosten jeweils 35 Euro. Bezug in Deutschland über die Telekom.

Für jeden Zweck

Speck
Vergrößern Speck
© Speck

Der kalifornische Hersteller Speck gehört zu den ersten Herstellern, die ihr gesamtes Portfolio bereits für das iPhone X eingerichtet haben. Dazu gehört etwa die transparente Hülle Clear für 30 Euro , die man auf Wunsch auf mit einem Blumenmuster bedruckt bekommt (Bild Mitte). Einen Fallschutz für Höhen bis zu drei Metern garantiert Speck für seine Metallhüllen (rechts), die in fünf Farben zu haben sind und jeweils 30 Euro kosten. Die 50 Euro kostende Speck Presidio Ultra (links) lässt sogar Stürze aus 4,5 Metern überstehen und bietet eine 360-Grad-Abdeckung der Ports. Übrigens: Die Speck-Hüllen stehen an der Bildschirmseite ein wenig hervor, wenn die darin einpackten iPhones also "mit dem Gesicht" auf den Boden fallen, sind sie über die Kanten der Hüllen auch gesichert.

Zwei Seiten

Adour
Vergrößern Adour
© Xqisit

Flap Cover nennt der Hersteller Xqisit das Konzept, dem das Produkt Adour folgt. Das Telefon steckt dabei in einer transparenten Schutzhülle, an die eine Kunstlederlasche angebracht ist, die man über das Display klappt. Dieses ist so nun auch vor Kratzern und anderen Beschädigungen geschützt. Das Adour kostet 25 Euro und ist auch für die Modelle ab iPhone 6 inklusive der neuen 8er erhältlich. Die Fassung für das iPhone X wird es aber erst "in Kürze" zu kaufen geben.

Rinoshield Mod im Macwelt-Test

Laut Stiftung Warentest soll das iPhone X ja das zerbrechlichste iPhone aller Zeiten sein, ganz sicher ist aber die Reparatur von Schäden bei diesem Modell besonders teuer. Eine Schutzhülle ist da sehr zu empfehlen, Apples Hüllen sind allerdings weder besonders originell noch besonders günstig. Ein interessantes modulare Konzept hat aber seit kurzem der Hersteller Rhinoshield im Angebot. Der US-Hersteller ist vor allem für seine so genannten Bumper bekannt, einen für fast alle aktuellen Smartphones verfügbaren Kunststoffring ohne Vorder- und Rückseite. Auch für das iPhone X hat der Hersteller eine neue Version im Angebot, die das kostbare Gerät vor einem Sturz aus bis zu 3,5 Metern Höhe schützen soll. Verfügbar ist der Bumper für 25 Euro in den Farben Schwarz, Blau, Rot und Weiß.

Rhinoshield Mod ab 32 Euro auf Amazon.de

In unserem Kurztest machte der Bumper einen guten Eindruck, allerdings ist er weit starrer als man es von Silikon-Cases gewohnt ist. Probleme mit dem Anlegen und Entfernen gehören deshalb bei Kundenbewertungen zu den häufigsten Beschwerden. Vor das Anlegen haben wir uns deshalb lieber ein Video des Herstellers angesehen, das die richtigen Handgriffe für Einsetzen und vor allem das Entfernen zeigt. Vor allem das Entfernen erfordert auch eine Anleitung, man sollte dazu nämlich am Bumper an einer seitlichen Stelle stark ziehen. Das Anlegen und Entfernen gelangte uns dann aber ohne Kratzer am iPhone-X-Gehäuse zu hinterlassen.

Die Oberfläche ist etwas griffiger als die des iPhone selbst, leider wird durch den Bumper auch der elegante Stahlrahmen verdeckt. Bei anderen Hüllen bleibt zumindest der untere Bereich des iPhones frei. Die Knöpfe funktionierten problemlos, ebenso das Laden per Lightning-Kabel. Einen eigenen Falltest haben wir nicht durchgeführt, die Stabilität des Bumpers von Rhinoshielt hat sich aber laut Nutzerberichten in den letzten Jahren bewährt. Laut Hersteller sind die aktuellen Modelle allerdings etwas anfälliger für Kratzer als frühere Modelle, dafür sind sie frei von schädlichen Stoffen. Optisch macht das Material nicht viel her, laut Hersteller soll das patentierte Material namens Schockspread aber dank einer Wabenstruktur besonders gut vor Stürzen schützen, mit 30 Gramm Gewicht bleibt auch das Mehrgewicht im Rahmen.

Gerade für neuere iPhones ist ein Bumper nach unserer Einschätzung aber nicht ideal, da die empfindliche Front- und Rückseiten aus Glas nicht vor Fremdkörpern geschützt sind – etwa wenn das iPhone nicht auf eine gerade Fläche sondern einen festen Gegenstand fällt

Mod-Hülle

Um auch die Rückseite zu schützen hat der Hersteller eine neue Spezialversion des Bumpers konzipiert, die Version Mod . Diese Version wird zusammen mit einer zusätzlichen durchsichtigen Rückseite aus Plastik ausgeliefert, die man in den Bumper stecken kann. Die Version ist wie die Standardversion in vier Farben verfügbar, sie kann wahlweise mit oder ohne „Backplate“ verwendet werden. Zum Lieferumfang gehört eine transparente Rückenplatte aus Polymer, die aber leider keinen sehr hochwertigen Eindruck machte. Sie verkratzt sehr schnell und macht am Gehäuse einen etwas billigen Eindruck. Es gibt aber noch eine ganze Reihe an alternativen Backplates, die man anstelle des mitgelieferten Rückens nutzen kann. Für unseren Test stand uns etwa eine recht robuste Platte im Marmor-Design zur Verfügung, über den Webshop sind für je zehn Euro alternative Designs für jeden Geschmack zu haben: Vom schlichten Schwarz, Haustieren, PopArt, Karikaturen, Flaggen und vielem mehr. Nebenbei kann man auch die Knöpfe der Hülle ersetzen und etwa die schwarzen Lautstärke-Tasten durch rote oder blaue ersetzen – neun Farben sind wählbar.

Die Frontfolie ist etwas dicker als übliche Folien.
Vergrößern Die Frontfolie ist etwas dicker als übliche Folien.

Add-On-Objektive

Ein echter Vorteil: Ein optionaler Objektivadapter für 5 Euro macht die Mod außerdem mit vier Add-On-Objektiven kompatibel. Steckt man vor dem Aufsetzen der Backplate diesen Adapter in die Aussparung für die Kamera, kann man die Objektive einfach aufschrauben. Das Einsetzen des Adapters und Anbringen der Backplate ist allerdings ziemlich fummelig, zumindest das Aufschrauben der Objektive ist dann aber recht simpel. Ganze vier Versionen stehen zur Wahl: Zu Preisen ab 30 Euro gibt es drei kleine und leichte Objektive für Ultra Weitwinkel, Fisheye und ein kombinierte Weitwinkel-Makro-Objektiv. Für 60 Euro gibt es das Topmodell: Ein relativ großes und schweres Weitwinkel-Objektiv, das die iPhone Kamera um den Faktor 0,6 „weitwinkliger macht“. Statt einem 28 mm-Objektiv erhält man etwa 17 mm, wobei im Unterschied zu den winzigen anderen Objektiven kaum Verzerrungen zu sehen sind. Wir stellen zwar in den Randbereichen einige Unschärfen fest, das ist in dieser Preisklasse aber akzeptabel. Auch bei Videoaufnahmen sorgt das Objektiv für einen größeren Blickwinkel, der Helligkeitsverlust hält sich ebenfalls im Rahmen. Für den Urlaub eine interessante Ergänzung. Nach unserem Eindruck eignet sich das Objektiv aber nicht dafür, ständig am iPhone angeschraubt zu bleiben. Das Gerät wird etwas „kopflastig“ und die Haltbarkeit des winzigen Objektivadapters sollte man wohl nicht überstrapazieren.

Das Weitwinkelobjektiv machte einen guten Eindruck, ist aber relativ groß.
Vergrößern Das Weitwinkelobjektiv machte einen guten Eindruck, ist aber relativ groß.

Frontfolie

Vorder- und Rückseite eines gläsernen iPhones bleiben aber ungeschützt, hier könnten sich deshalb schon bald erste Abnutzungsspuren und Kratzer zeigen. Ist doch das Frontglas zwar sehr stabil, kann aber schnell zerkratzen. Für einen zusätzlichen Schutz der Frontseite hat Rhinshield aber noch eine spezielle Frontfolie im Angebot, die sogar vor Schlägen mit einem Hammer schützen soll. Die relativ dicke Kunststofffolie kostet 25 Euro und wird nach Reinigen des Displays aufgeklebt. Ein Installationskit inklusive Reinigungstuch soll beim Aufbringen helfen. Man hat allerdings nur einen Versuch und Ungeschickte sollten solche Folien lieber von einem Fachmann aufbringen lassen.

Fazit: Die Stabilität der Rhinoshield-Lösungen machte auf uns einen guten Eindruck, auch das Weitwinkel-Objektiv ist eine interessante Ergänzung. Das Aufstecken und spätere Entfernen der Bumper ist aber unkomfortabel und die Materialqualität der Backplates kann nicht mit Apples Hüllen mithalten. Vor allem das schnelle Zerkratzen der mitgelieferten Plastik-Backplate ist enttäuschend. Eigentlich solte man gleich für 10 Euro eine hochwertigere Version dazukaufen.

In den nächsten Wochen werde zahlreiche weitere Hüllenhersteller ihre Lösungen für das neue iPhone herausbringen, wir werden Ihnen diese nach und nach auf dieser Seite vorstellen.

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