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Die Deutschen horten rund 32 Millionen alte PCs und Notebooks

11.01.2019 | 11:02 Uhr | René Resch

Laut einer Studie der Bitkom behalten immer mehr Personen ihre alte Hardware, statt sie zu entsorgen oder zu verkaufen.

Der Digitalverband Bitkom hat eine Umfrage durchgeführt, wie Personen mit ihrer alten Hardware umgehen. Danach befindet sich in 43 Prozent der deutschen Haushalte mindestens ein ungenutzter PC oder ein Notebook. In einer Umfrage aus dem Jahr 2014 waren es hingegen nur 36 Prozent.

Laut der Studie horten die Deutschen also inzwischen rund 32 Millionen Altgeräte. Bei dem genaueren Blick auf die Einzelpersonen ist also bei jedem fünften ab 16 Jahren mindesten ein ungenutzter Rechner oder Laptop zu finden, 24 Prozent gaben gar an, zwei oder mehr Altgeräte bei sich zu haben.

Immerhin – 71 Prozent der Befragten entsorgen ihre alte Hardware, wenn sie sich neue zulegen. 67 Prozent benutzen hierfür die Sammelstellen für Elektronikmüll.

Zu den Hintergründen und mögliche Hindernisse zur Entsorgung werden oft Unsicherheiten über den passenden Ort sowie das sichere Löschen der eigenen Daten genannt. In der herausgegebenen Pressemitteilung der Bitkom finden sich dazu nützliche Tipps.
Wenn es um das Löschen der privaten Daten geht, empfiehlt die Bitkom bei herkömmlichen Festplatten das Mehrfahre Überschreiben mit dem Windows-Kommandozeilen-Tool Diskpart, bei SSDs sollte der Flash-Speicher mithilfe des Tools ATA Secure Erase gelöscht werden.

Bei der repräsentativen Befragung der Bitkom nahmen 1.007 Personen ab 16 Jahren teil.

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