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Digitaler Protest für die Netzneutralität

12.07.2017 | 10:13 Uhr |

Netzneutralität geht alle an, Provider wollen für schnelle Leitungen über kurz oder lang Extragebühren fordern. Protest regt sich.

Den heutigen 12. Juli haben verschiedene Organisationen zum Internet-weiten Aktionstag ausgerufen, der für Netzneutralität streiten will. Diese ist noch durch Gesetze wie den Communications Act von 1934 und den Open Internet Order der FCC von 20115 geschützt, wird aber durch Internetprovider bedroht, die für eine schnelle Datenweiterleitung extra Geld verlangen und bestimmte Datenpakete bevorzugt zustellen wollen - was der grundsätzlichen Architektur des Netzes widerspräche. Auf vielen Websites und in Apps wird es heute entsprechende Banner geben, die vor dem Ende der Netzneutralität warnen und zudem simulieren, wie ein derartiges Netz aussehen könnte. Viele Seiten und Apps würden nur extrem langsam laden, ständig würden Aufforderungen aufpoppen, Abos für schnellere Dienste abzuschließen. An der Aktion beteiligt sind Unternehmen wie Amazon, Twitter oder Vimeo, aber auch Organisationen wie Change.org, Greenpeace oder die ACLU.

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