2326993

Drei Macs mit neuen Co-Prozessoren noch 2018

30.01.2018 | 09:07 Uhr |

Laut Angaben von Bloomberg plant Apple neue Auflage der Macbooks (Pro) mit der nächsten Generation der Co-Prozessoren.

Hilfschip: Apple wird auch in künftige Rechner eigene Coprozessoren einbauen, wie den auf ARM-Design basierten T1 im Macbook Pro und den T2 im iMac Pro. Konkret will Bloomberg erfahren haben, dass Apple dies in drei neuen Modellen des Jahrgangs 2018 umsetzen wird, zwei Laptops und ein Desktop sollen diese Ausstattung bekommen. Der Verdacht liegt nahe, dass die damit gemeinten Laptops neue Macbook Pro mit 13 und 15 Zoll sein könnten und der Desktop der bisher nur vorangekündigte modulare Mac Pro.

Allein: Andere Quellen behaupten, ein Upgrade für das Macbook Pro werde es 2018 nicht geben und ob der Mac Pro tatsächlich schon in diesem Jahr fertig wird, hat Apple nicht versprochen. Bliebe also entweder ein Widerspruch oder Apple stattet auch Macbook und iMac ohne Pro mit den Hilfsprozessoren aus. Der T1 im Macbook Pro etwa steuert die Touch Bar und Touch ID, der T2 im iMac Pro geht etwas weiter und gewährleistet unter anderem Secure Boot, steuert die Facetime-Kamera und dient als Kontroller für die SSD.

Bloomberg will von weiteren Neuheiten für Apple Hardware wissen, so sollen neue iPads erst gegen Jahresende kommen und die Prozessornomenklatur eine Zahl überspringen, die CPU soll A12X heißen. Weiter berichtet das Wirtschaftsmagazin, dass Apple in letzter Zeit viele Ingenieure von Qualcomm abgeworben habe und offenbar an einem eigenen Modem-Chip arbeite. Darum dreht sich die lesenswerte Bloomberg-Geschichte auch im Wesentlichen: Wie sich Apple in den letzten Jahren zu einem Prozessorhersteller gewandelt hat.

Imagination Technologies musste bereits aufgeben, da Apple eigene GPUs für iPhone und iPad produziert, Qualcomm sieht sich jetzt hinsichtlich LTE-Modems bedroht und nicht einmal mehr Intel kann sich in völliger Sicherheit wiegen, wenn Apple auch seine Desktops und Laptops mit Eigenentwicklungen ausrüstet. Es sei immer Steve Jobs' Vision gewesen, möglichst viele der benötigten Komponenten im eigenen Haus zu entwickeln: Apple unterhält neben Labors im Silicon Valley auch solche im israelischen Gegenstück Herzliya. Dort hatte der Mac-Hersteller vor gut zehn Jahren P.A. Semi übernommen. Daraus ging der Chip A4 hervor, die CPU des ersten iPad.

0 Kommentare zu diesem Artikel

Macwelt Marktplatz

2326993