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Elgato Stream Deck: Alternative zur Touchbar?

08.01.2018 | 16:38 Uhr |

Das Stream Deck ist vor allem fürs flotte Einspielen von Content auf Plattformen wie Twitch und Youtube gedacht. Doch auch andere Anwendungen auf Mac und PC sind denkbar.

Auf insgesamt 15 LCD-Tasten kann man frei nach seinen Bedürfnissen auf dem knapp 12 x 9 Zentimeter kleinen Gerät laut Anbieter bis zu 210 Aktionen belegen. So könne man mit nur einem Tastendruck Szenen wechseln, Medien und Overlays starten, den Ton anpassen und anderes mehr. Für jede Aktion gibt es visuelles Feedback. Die frei auch mit Shortcuts (Tastaturkürzeln) belegbaren Tasten lassen sich auch mit eigenen Icons und Texten verzieren. Das Elgato Stream Deck unterstützt bislang vor allem Online-Plattformen wie Elgato Game Capture, OBS, Twitch, Twitter, TipeeeStream und andere mit vorprogrammierten Aktionen, die sich einfach per Drag-and-drop auf die entsprechende Software und damit die Hardwaretasten ziehen lassen. Es bleibt zu erwarten, dass auch andere Programme außerhalb der Streaming- und Gaming-Szene Unterstützung finden, wie etwa Bildbearbeitungen, Office-Programme oder auch Spiele, die besondere komplexe Aktionen erfordern. Solange muss man das selbst einrichten – ähnlich wie Makros in der Mac-Software Quickeys oder einfacher, aber auch eingeschränkter auf der Touchbar der teureren Macbook Pro.

Positive Tests zum Stream Deck gibt es schon bei den Kollegen der Gameswelt sowie bei Junge-Technik.de . Gelobt wird etwa die leichte Konfigurierbarkeit und die hochwertige Verarbeitung des Metallgehäuses mit stabilem verstellbaren Plastikständer inklusive Gummifüßen.

Kritisiert wird außer den noch eingeschränkten Presets für Programme der vor allem für Einsteiger etwas hohe Preis – rund 150 Euro zahlt man für das Gerät. Bei Amazon.de sind es mit 144 Euro etwas weniger . Dort findet man auch gleich für das semi professionelle Streaming weiteres Zubehör wie die Elgato Green Screen oder eine passende Webcam des Herstellers.

Für den Mac ist mindestens macOS 10.11 erforderlich, auf dem PC braucht es wenigstens Windows 10. Die Verbindung mit dem Deck inklusive einstellbaren Ständer geschieht über USB 2.0.

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