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Energie für das Macbook Pro - USB-C und Thunderbolt

16.04.2018 | 14:54 Uhr |

Ohne Strom kommt man nicht weit, das stellen auch Apple-Nutzer fest, die mit einer langen Akkulaufzeit von bis zu sieben Stunden verwöhnt sind. Da ist man mit dem Macbook Pro als Fotograf auf Reisen, sitzt in der Hütte auf den Bergen, bearbeitet seine Bilder und stellt fest, die versprochenen sieben Stunden hat der Akku dann doch nicht gehalten. Hier ist die neue Macbook-Generation wegen der USB-C-Anschlüsse eindeutig im Vorteil, denn mobile Akkus liefern bereitwillig Strom.

Aber auch Reisende oder mobile Kreative mit mehr als einem Büro freuen sich über eine große Auswahl an Netzteilen. Natürlich passt das originale Apple-Netzteil perfekt zum Macbook Pro. Das Angebot bei den Zubehör-Herstellern wird aber immer größer, auch hier ist der universelle USB-C-Anschluss sicher nicht ganz unschuldig an der neuen Wahlfreiheit. Das Schöne daran sind aber auch die Zusatzfeatures, die man gleich mit bekommt. Bis zu vier USB Type-A Anschlüsse für das Laden von Zusatzgeräten wie iPhone, iPad oder Kopfhörer, ersparen Reisende weitere Zusatznetzteile und damit Platz im Koffer. Wir haben uns exemplarisch ein paar Produkte aus dem Angebot herausgepickt und einem Test unterzogen.

Mobile Tankstellen

Anker PowerCore+ 26800 PD und PowerCore Speed 20000PD

Eine ganz neue Spezies an Zubehör für ein Macbook Pro sind die Akkupacks, die den integrierten Akku aufladen. Das kannte man bisher nur für das iPhone und das iPad oder für Kopfhörer und mobile Lautsprecher.

Von Anker kommt der PowerCore+ 26800 PD , eine kräftige Batterie mit 26.800 mAh Ladung respektive 96,48 Wh Energie. Die PowerCore+ ist mit ihren Rundungen eine elegante Erscheinung. Die Verarbeitung macht einen tadellosen Eindruck und das hohen Gewicht von 580g tut hierzu sein Übriges. Da ist es beruhigend, dass Anker 18 Monate Garantie gibt und sogar einen deutschen Support anbietet.

Anker PowerCore+ 26800 PD für 77 Euro auf Amazon

Zwei USB-A Anschlüsse stehen dem neuen USB-C Anschluss beiseite. An den normalen USB-A Anschlüssen liefert der PowerCore+ einen Ladestrom von 3A bei 5V. Am USB-C wird zusätzlich noch 9V bei 3A, 15V bei 2A und 20V bei 1,25A zur Verfügung gestellt. Somit kann der PowerCore+ nicht nur ein Macbook Pro, sondern auch einer Vielzahl weiterer Geräte mit Strom beliefern. Zum Beispiel iPhone oder iPad.

Das einzige Bedienelement ist ein großer Taster mit einem Ring an LEDs. Drückt man den Taster, so zeigen die LEDs den Ladezustand an. Das ist simpel und leicht verständlich. Geladen wird der PowerCore+ über den USB-C Anschluss. Ein Netzteil liefert Anker nicht mit, man kann aber das Netzteil des Macbook Pro verwenden.

Was Anker mitliefert, ist ein 60 cm langes Micro-USB-Kabel, ein 90 cm langes USB-C auf USB-C Kabel und einen Reisebeutel. Der Reisebeutel ist besonders praktisch, da er groß genug ist, um auch die Kabel aufzunehmen. Es liegt sogar eine mehrsprachige Bedienungsanleitung bei. Anker empfiehlt nach vier Monaten den Akku aufzuladen. Wer beispielsweise schon Akkus für Kameras gelagert hat, kann diese Empfehlung gut nachvollziehen.

Das stabile Metallgehäuse hat auf der Oberseite einen Taster mit einer integrierten Kapazitätsanzeige.
Vergrößern Das stabile Metallgehäuse hat auf der Oberseite einen Taster mit einer integrierten Kapazitätsanzeige.
© Thomas Bergbold

Mit seinem hohen Gewicht von 580 g und einer Länge von 18 cm benötigt er einiges an Platz. Der Preis von rund 76 Euro erscheint für die Leistung des PowerCore+ sehr fair.

Braucht es nicht ganz so viel Leistung, reicht vielleicht auch der mit rund 55 Euro günstigere PowerCore Speed 20000PD aus. Er bietet mit 20.000 mAh etwas weniger Ladung, die aber ausreichend ist, um ein 13 Zoll Macbook Pro einmal aufzutanken. An der Ausstattung und Gehäuse wurde natürlich auch gespart. So gibt es „nur“ ein Kunststoffgehäuse und zwei Ladeports, einmal für USB-C und einmal für USB Type-A. Der Lieferumfang ist ähnlich zum großen Bruder und besteht aus einem 60 cm langem USB-C auf USB Typ-A Kabel, einem 90 cm langem USB-C auf USB-C Kabel und einen Reisebeutel.

Anker PowerCore Speed 20000 PD auf Amazon für 55 Euro

Wer nicht so viel Leistung wie beim PowerCore + 26800PD braucht, findet im PowerCore Speed 20000PD eine günstigere Alternative bei Anker.
Vergrößern Wer nicht so viel Leistung wie beim PowerCore + 26800PD braucht, findet im PowerCore Speed 20000PD eine günstigere Alternative bei Anker.
© Thomas Bergbold

Kanex GoPower USB-C Portable Battery

Ein Designobjekt ist die GoPower USB-C Portable Battery von Kanex . Das silberne Aluminiumgehäuse ist mit 1,3 cm sehr flach, dafür ist es größer als vergleichbare Produkte. Beim Unterbringen in einer Tasche kann die geringe Höhe von Vorteil sein. Das GoPower hat eine Ladung von 15000 mAh und eine Energie von 55,5 Wh.

Deutlich markiert sind die drei Anschlüsse. Ein USB-C-Anschluss mit einem Stecker-Symbol zum Aufladen des GoPower und zwei Ausgabeanschlüsse. An dem USB Type-A mit einem Smartphone-Symbol stellt der GoPower 5V bei 2,4A und am USB-C Anschluss mit Notebook-Symbol 5V bei 3A zur Verfügung. Ein kleiner Powerknopf aktiviert die Ladestandsanzeige mit ihren vier LED´s.

Eine Transporttasche liegt dem GoPower leider nicht bei, was bei dem schönen Aluminiumgehäuse natürlich sehr von Vorteil wäre. Mitgeliefert wird aber ein robustes 1 Meter langes USB-C Ladekabel mit Stoffummantelung. Im Handel ist das GoPower USB-C für rund 80 Euro zu haben.

Ein Designobjekt mit hohem Nutzfaktor, das ist der GoPower Akku von Kanex mit ausreichend Leistung für ein Macbook.
Vergrößern Ein Designobjekt mit hohem Nutzfaktor, das ist der GoPower Akku von Kanex mit ausreichend Leistung für ein Macbook.
© Thomas Bergbold

Kanex GoPower USB-C Portable Battery auf Amazon für 88 Euro

Empfehlung

Akkupacks sind ein ungemein praktisches Zubehör. Für die smarten Geräte wie iPhone & Co kennt man sie ja schon seit Langem. Mit so leistungsstarken und universellen Akkupacks wie dem GoPower und PowerCore+ swie PowerCore Speed erschließen sich die großen Batterien aber auch neuen Zielgruppen. Am Macbook Pro mit seinem USB-C Anschluss machte der PowerCore+ eine perfekte Figur. Eine Akkuladung reicht um ein 13 Zoll Macbook Pro Retina in rund 3,5 Stunden voll aufzuladen. Danach hat der Akku noch rund 30 Prozent, was reicht, um ein iPhone 6 zweimal zu laden. Der Ladevorgang eines iPhone dauerte rund 1,5 Stunden. Man kann dabei auch wunderbar weiterarbeiten, der PowerCore+ wird nur handwarm dabei. Der kleinere PowerCore Speed hat gerade soviel Leistung, dass er das gleiche Macbook Pro einmal aufladen kann.

Der etwas schwächere GoPower schaffte es das Macbook Pro in rund 3,5 Stunden auf 80 Prozent zu laden. Mit ihren großen Abmessungen benötigen die sehr leistungsstarken Akkus einiges an Platz. Dank Schnellladefähigkeit freuen sich aber auch iPhone und iPad Besitzer über zusätzlichen Strom. Das klappt sogar gleichzeitig mit dem Laden des Macbook Akkus. Kleiner Tipp für Fotografen. Mit den Akkupacks lassen sich auch die Akkus von Digitalkameras laden. Zum Beispiel bei der Fujifilm X-T2.

Akkus

Hersteller

Anker

Anker

Kanex

Model

PowerCore + 26800PD

PowerCore Speed 20000PD

GoPower USB-C Portable Battery

Anschluss

USB-C, 2x USB Type-A

USB-C, USB Type-A

USB-C, USB Type-A

Preis

76 €

55 €

80 €

Info

www.anker.com/de

www.anker.com/de

http://www.kanex.com/

Strom aus der Steckdose: Das ideale Ladegerät

Wenn man sein Macbook Pro aufladen oder direkt mit Strom versorgen möchte, denkt man natürlich zuerst an das mitgelieferte Netzteil. Aber auch hier gibt es dank dem universellen USB-C-Anschluss viele Alternativen. Ein Zweitnetzteil können die, die zwischen zwei Arbeitsplätzen pendeln, immer gut gebrauchen, oder man sucht sich gleich ein Netzteil, das mehr kann, zum Beispiel gleichzeitig das iPhone oder iPad laden.

Anker PowerPort+

Der PowerPort+ von Anker ist so ein Gerät, das nicht nur eine zum original Netzteil vergleichbare Leistung, sondern auch noch vier extra USB-Ladeports bietet. Das Netzteil hat mit seinen 60 Watt genau die gleiche Leistung wie das Apple-Netzteil. Der USB-C-Ladeport kennt die Ladespannungen 5V / 3A, 9V / 3A, 15V / 2A und 20V / 1,5A. Die vier USB-Ladeports sind mit je 5V / 2,4A sehr kräftig. Für das Laden über die normalen USB Ladeports, sorgt ein PowerIQ genannter Modus, für ein intelligentes und schnelles Laden. Dazu erkennt der PowerPort+ das angeschlossene Gerät und passt die Ladegeschwindigkeit darauf an.

Anker PowerPort+ auf Amazon für 50 Euro

Das PowerPort + ist der perfekte Reisebegleiter. Ob Macbook Pro, iPhone, iPad oder Zubehör wie eine Sportuhr von Suunto.
Vergrößern Das PowerPort + ist der perfekte Reisebegleiter. Ob Macbook Pro, iPhone, iPad oder Zubehör wie eine Sportuhr von Suunto.
© Thomas Bergbold

Anker gibt als Empfehlung in der mehrsprachigen Anleitung an, ein Kabel von Anker, Original oder ein zerfiedertes Kabel zu verwenden. Leider liegen keine Kabel dem PowerPort+ bei. Wir haben sowohl ein Anker Kabel, als auch das Original Apple Kabel verwendet. Im ersten Test wurde der Anker Akku PowerCore+ geladen, was rund 3,5 Stunden gedauert hat. Das ist die gleiche Zeit, die auch das 60-Watt-Netzteil des 13 Zoll Macbook Pro von Apple benötigt.

Ein nettes Detail, an das nur wenige Hersteller denken, ist ein Kabelbinder in Form eines Klettbandes. Das ist wesentlich praktischer als die einfache Variante mit einem Kabelbinder aus Draht. Den Preis von 51 Euro des PowerCore+ darf man gemessen an der Leistung als sehr günstig sehen.

Mit seinen fünf Anschlüssen ersetzt es gleich mehrere Ladegeräte und hat mit 60 Watt auch genug Leistung diese zu laden.
Vergrößern Mit seinen fünf Anschlüssen ersetzt es gleich mehrere Ladegeräte und hat mit 60 Watt auch genug Leistung diese zu laden.
© Thomas Bergbold

Artwizz PowerPlug USB-C 61W

Beim ersten Anblick des wohlgeformten Aluminiumgehäuses des PowerPlug USB-C fragt man sich, warum Apple nicht darauf kommt und seinen Macbooks nur einfache weiße Netzteile beilegt?

Mit 61W Nennleistung steht es dem originalen Apple-Netzteil in nichts nach und hat genug Leistung für das 13 Zoll Macbook Pro.

Auf der einen Seite des Gehäuses ist der Anschluss für das 1,4 Meter lange Stromkabel und auf der anderen Seite ist die USB-C-Buchse untergebracht. Leider liegt dem PowerPlug kein passendes Kabel bei. Das hat es mit den Netzteilen von Apple und Mitbewerbern gemein. Die USB-C Buchse macht einen sehr hochwertigen Eindruck, das Hineinstecken eines Steckers erfolgt sanft mit einem festen Halt.

Wenn man etwas kritisieren möchte, dann sind es die Kanten am Aluminiumgehäuse. Schöner anzufassen wären sie, wenn sie etwas gebrochen wären.

Ein toller Service von Artwizz sind die mitgelieferten Gummibänder. Um das Gehäuse geschlungen schützt man so nicht nur den Tisch, sondern auch das Aluminiumgehäuse vor Kratzer. Mit einem Preis von 69,99 Euro ist PowerPlug USB-C günstiger als das Apple-Netzteils: Eine schöne Alternative.

Artwizz PowerPlug USB-C 61W für 70 Euro auf Amazon

So wie das PowerPlug USB-C Ladegerät von Artwizz sollte eigentlich das Original-Apple-Netzteil aussehen. Hochwertiges Aluminium und die beigelegten Gummibänder sind ein tolles Gimmick, um Kratzer zu minimieren.
Vergrößern So wie das PowerPlug USB-C Ladegerät von Artwizz sollte eigentlich das Original-Apple-Netzteil aussehen. Hochwertiges Aluminium und die beigelegten Gummibänder sind ein tolles Gimmick, um Kratzer zu minimieren.
© Thomas Bergbold

Satechi Travel Charger

Unser letztes Testexemplar kommt von Satechi, der Travel Charger. Das Kunststoffgehäuse liegt mit seinen abgerundeten Kanten schön in der Hand und die Farbe passt super zum grauen Macbook.

Auffällig ist die große blaue LED, damit ist sofort klar, dass der Travel Charger gerade am Strom hängt. Direkt darunter befinden sich die vier Ladeports, einen für USB-C mit 60W, ein USB Type-A kompatibel zu Qualcomm Quick Charge 3.0 und zwei USB Type-A mit 5V und 2,4A für iPad und iPhone. Insgesamt bietet der Travel Charger eine Leistung von 75W, so dass Macbook Pro und iPad gleichzeitig nahezu volle Leistung haben. Das merkt man dann auch am Gehäuse, das sehr warm wird. Zwar nennt Satechi sein Netzteil Travel Charger, eine Tasche liegt dem Gerät aber nicht bei. Bei einem Preis von 64,99 Euro ist der Travel Charger ein sehr guter Kauf.

Satechi Travel Charger für 65 Euro auf Amazon

Der Travel Charger passt mit seiner Farbe perfekt zum Macbook und Macbook Pro.
Vergrößern Der Travel Charger passt mit seiner Farbe perfekt zum Macbook und Macbook Pro.

Empfehlung

Die Alternativen zum Apple Netzteil sind alle günstiger und speziell die von Anker und Satechi sind auch dank der zusätzlichen USB-Ladeports, universeller. Damit spricht als Ersatz oder zusätzliches Netzteil eigentlich nichts gegen die drei Mitbewerber. Sie haben uns über viele Wochen zuverlässig begleitet, die drei Familien iPads und iPhones gleichzeitig geladen und natürlich das Macbook Pro mit Strom versorgt. Was wir vermisst haben, ist eine Kontroll-LED. Die bringt nur das Satechi mit.

Mit seinen vier Ladeports und der hohen Leistung von 75 W, lassen sich auch mehrere Geräte zuverlässig gleichzeitig laden.
Vergrößern Mit seinen vier Ladeports und der hohen Leistung von 75 W, lassen sich auch mehrere Geräte zuverlässig gleichzeitig laden.

Das Artwizz ist zwar das teuerste Netzteil im Test und verzichtet auch auf zusätzliche USB Type-A Ladeports, dafür ist es auch das Einzige mit einem Metallgehäuse. Nicht zu vergessen die USB-C Buchse mit einem perfekten Halt. Da wackelt nichts, traumhaft.

An Verbindungskabel denkt leider kein Hersteller, aber das macht Apple auch nicht. Gute USB-C-Kabel haben ihren Preis und sind keine Give-Away-Artikel.

Mini-Dock für den Schreibtisch

Moshi Symbus

Das Symbus ist eher eine Stromversorgung für den stationären Einsatz. Vergleichbar mit einem Dock, hält es neben Strom für das Macbook Pro auch HDMI, Gigabit Ethernet, und zwei USB 3.0 Anschlüsse bereit.

Mit seinen 50 W liegt es aber unter dem optimalen Strombedarf eines 13 Zoll Macbook Pro. Das macht in der Praxis aber keine Probleme.

Das Symbus von Moshi ist eine Stromversorgung für den stationären Einsatz und bringt gleich noch ein paar wichtige Anschlüsse mit, die es zu einem vollwertigen Dock machen.
Vergrößern Das Symbus von Moshi ist eine Stromversorgung für den stationären Einsatz und bringt gleich noch ein paar wichtige Anschlüsse mit, die es zu einem vollwertigen Dock machen.
© Thomas Bergbold

Empfehlung

Von den zwei USB-Anschlüssen ist nur einer für Stromversorgung gedacht und mit einem entsprechenden Stromsymbol versehen. Beim iPad haben wir eine kleine Überraschung erlebt, geladen wird das gute Stück nur, wenn das Macbook Pro angeschlossen ist. Das würde man sich eigentlich anders vorstellen und wünschen.

Ansonsten ist das Symbus eine ungemein praktische Lösung für den Schreibtischeinsatz. Obendrein ist es auch noch günstiger als die größeren Thunderbolt 3 Docks.

Moshi Symbus für 80 Euro auf Amazon

Netzteile

Anker

Artwizz

Moshi

Satechi

PowerCore + 26800PD

PowerPlug USB-C

Symbus

Travel Charger

1x USB-C, 4x USB Type-A

USB-C

USB-C

1x USB-C, 3x USB Type-A

51 €

70 €

130 €

65 €

www.anker.com/de

artwizz.com/de

Moshi.com

satechi.net

Strommesser Satechi ST-TCPM Power Meter

Ein Strommesser für den USB-C Anschluss, wofür braucht man so etwas. Das war die erste Frage, die ich mir gestellt habe und als Ingenieur ist man neugierig genug, um es einfach auszuprobieren. Das Messgerät kommt in einem unscheinbaren silbernen Kunststoffgehäuse, eine Bedienungsanleitung wird nicht mitgeliefert.

Die Benutzung ist aber recht einfach: Einstecken in den USB-C-Anschluss und an die USB-C Buchse des ST-TCPM ein Gerät, zum Beispiel eine Festplatte oder ein Macbook-Netzteil anschließen.

Gimmick oder Werkzeug, das ST-TCPM Power Meter ist ein praktisches Tool, um Informationen über den aktuellen Strombedarf angeschlossener USB-C-Geräte zu bekommen. Das einfache Gehäuse aus Kunststoff entspricht nicht ganz dem gewohnten Standard anderer Produkte des Herstellers.
Vergrößern Gimmick oder Werkzeug, das ST-TCPM Power Meter ist ein praktisches Tool, um Informationen über den aktuellen Strombedarf angeschlossener USB-C-Geräte zu bekommen. Das einfache Gehäuse aus Kunststoff entspricht nicht ganz dem gewohnten Standard anderer Produkte des Herstellers.
© Thomas Bergbold

Das zweizeilige Display zeigt in der obersten Zeile zuerst die Spannung, die das angeschlossene Gerät zieht, gefolgt vom Strom. In der unteren Zeile steht der Stromverbrauch in mA und danach ein Pfeil. Der Pfeil zeigt in die Richtung des Verbrauchers. Haben wir zum Beispiel eine Festplatte, die Strom aus dem Macbook Pro zieht, dann zeigt der Pfeil in die Richtung der Festplatte. Wird hingegen das Macbook Pro geladen, dann zeigt der Pfeil in die Richtung des Macbook Pro.

Satechi ST-TCPM Power Meter für 23 Euro auf Amazon

Die Anzeige des ST-TCPM ist gut zu lesen, hier ist gerade der Stromverbrauch einer externen 2,5 Zoll Festplatte abzulesen.
Vergrößern Die Anzeige des ST-TCPM ist gut zu lesen, hier ist gerade der Stromverbrauch einer externen 2,5 Zoll Festplatte abzulesen.
© Thomas Bergbold

Empfehlung

Spielerei oder Nutzen, das wollen wir hier nicht entscheiden. Es ist durchaus interessant zu sehen wie viel Strom welcher Verbraucher benötigt. So haben wir das ST-TCPM auch mit den Akkus ausprobiert. Kanex gibt für seinen GoPower nur eine Ausgangsspannung von 5 Volt an und mit dem Messgerät kann man tatsächlich erkennen, dass das Macbook Pro mit 4,5 V und 2,9 A geladen wird. Im Vergleich dazu sind es beim Anker Akku 14,5 V und 2 A. Man kann aber mit dem Messgerät erkennen, dass das Macbook Pro auch im ausgeschalteten Zustand oder im Ruhezustand noch Strom zieht. Wird der Akku geladen oder hängt das Macbook Pro während dem Betrieb am Netzteil, fließen bei 20 V maximal 2 A. Im ausgeschalteten oder Ruhezustand sind es noch 4,9 V Spannung und 0,1 A Stromstärke. Der Strommesser ist für 23 Euro im Handel zu haben. Weitere Infos unter satechi.net .

Am kleinen Pfeil kann man erkennen, dass der Strom gerade zum Macbook Pro fließt. Angeschlossen ist ein Netzteil, das im laufenden Betrieb das Macbook Pro versorgt.
Vergrößern Am kleinen Pfeil kann man erkennen, dass der Strom gerade zum Macbook Pro fließt. Angeschlossen ist ein Netzteil, das im laufenden Betrieb das Macbook Pro versorgt.
© Thomas Bergbold
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